Gastbeitrag von LogoLeon

Mit der LogoLeon-Produktwelt zeigen wir euch Eltern, wie wichtig der Mund für die natürliche Entwicklung eurer Kinder ist und wie sie ihn spielerisch erforschen können.

 

Vielleicht werdet ihr als Fachpersonal von (werdenden) Eltern angesprochen und nach „dem perfekten“ Schnuller gefragt. Leider lässt sich aber immer häufiger erkennen, dass Eltern den Weg über Social Media gehen, um sich zu informieren, anstelle direkt an Fachpersonal heranzutreten.

Uns ist bewusst, dass es viele Fragen gibt: Welches Modell ist das richtige? Wie schädlich ist der Schnuller wirklich? Wie ist das mit der Abgewöhnung?
Doch wer ist denn nun der/die richtige Ansprechpartner*in, wenn es um das Thema Schnuller geht?

Wir sind Kiki, Lisa & Catja, drei Logopädinnen mit einer Mission: Wir möchten, dass sich Eltern mit dem Thema Schnuller auseinandersetzen und den gewissenhaften Einsatz und Gebrauch hinterfragen. So können sie für ihre Familie individuell entscheiden, ob, wann und wie lange ein Schnuller eingesetzt werden kann.

Welcher ist denn nun der „perfekte“ Schnuller? Diese Frage können und wollen wir nicht beantworten, denn diesen gibt es für uns nicht!

Wir bei LogoLeon halten uns an den WHO-Kodex zur Vermarktung von Muttermilchersatznahrung, Flaschen und Schnullern. Demnach dürften wir auch keine Marke und kein Modell empfehlen.
In unserem Schnuller-Leitfaden erklären wir, wie aus logopädischer Sicht ein guter Schnuller aussieht. Falls sich also doch für einen Schnuller als Regulationsstrategie entschieden wird, liefern wir eine Schnuller- Checkliste in dem Leitfaden, die Orientierung bietet.

Gerade Neugeborene haben zu Beginn ihres Lebens viele Aufgaben zu bewältigen. Lebensnotwendige Körperfunktionen wie Atmung, Kreislauf, Körpertemperatur und Verdauung müssen nun selbst reguliert und stabilisiert werden.
Beim Erlernen der Selbstregulierung können Eltern ihre Schützlinge unterstützen, indem sie sie unter anderem tragen, ihnen viel Nähe und Sicherheit geben. Leider erhält nicht jede Familie Unterstützung von Therapeut*innen, Hebammen, Stillberater*innen oder anderen Familienangehörigen. Mit unseren Produkten möchten wir alle Familien abholen, sie unterstützen und über die natürliche Entwicklung ihrer Kinder informieren.
Das Saugen beruhigt das Kind doch nicht immer kann die Brust sofort zur Verfügung stehen oder ist schon wund. Dann kann ein Schnuller definitiv eine Hilfe sein.

Und schon kommen wir zu einer häufig gestellten Frage: Braucht ein Baby einen Schnuller? Grundsätzlich kann man sagen, dass ein voll gestilltes Kind keinen Schnuller braucht. Der Schnuller ersetzt auch nicht das Stillen und muss dementsprechend nicht „brustähnlich“ geformt sein. Allerdings gibt es Gründe, warum Eltern zu einem Schnuller greifen.

Wichtig ist hierbei, dass der Schnuller immer mit Bedacht eingesetzt werden soll! Quasi wie ein Medikament: Erst, wenn nichts anderes mehr hilft (das Kind also keinen Hunger mehr hat und sich auch nicht anders beruhigen lässt), kann der Schnuller eingesetzt werden. Und dann soll die „Medizin“ auch nicht endlos gegeben werden! Wenn ein Kind keinen Schnuller nehmen möchte, ist das in Ordnung! Dieser ist lediglich ein HILFSMITTEL und sollte bitte nicht aufgezwungen werden.

 

Wir befassen uns seit einiger Zeit mit diesem Thema, recherchieren viel und holen uns Informationen von Institutionen, Firmen und von vielen Familien. Uns ist aufgefallen, dass viele Firmen, an Mitarbeiter*innen ein Willkommenspaket zur Geburt des Kindes verschicken, und immer enthalten ist: ein Schnuller! Wir fragen uns: Wieso?

Die Werbung hat uns ganz gut im Griff. In unserer Gesellschaft haben wir uns an das Bild „Kind mit Schnuller“ gewöhnt. Doch, was geben wir Eltern in Therapien mit: Kinder beobachten, ihnen zur Seite stehen, Nähe und Sicherheit bieten. In allen Situationen. Daraus ist unsere Mission entstanden: Wir wollen für Eltern da sein, sie begleiten, dass sie wieder auf ihr Bauchgefühl hören und auf die eigenen Bedürfnisse und die des Kindes eingehen.

Wie immer gilt: Alles in Maßen und mit Bedacht einsetzen!

Wie sieht der richtige Umgang mit dem Schnuller aus? Wieso ist das Verwenden des Schnullers schlecht für die Kieferentwicklung? Und wie schaffen wir als Familie es, wenn wir uns für einen Schnuller entschieden haben, diesen wieder abzugewöhnen? Fragen über Fragen, rund um die Welt der Schnuller, die auch ihr bestimmt häufig hört. Doch nicht immer fallen einem in dem Moment passende Ratschläge oder Hinweise ein. Möglicherweise ist es nicht das eigene Fachgebiet, etc.
All diese wichtigen Themen und noch viele Weitere greifen wir in unserem Schnuller- Leitfaden auf. Diesen wird es als online Version für Privatpersonen zum downloaden und als Printformat in Paketen für Einrichtungen geben.

 

Was für Produkte bietet LogoLeon an?

Mit unseren Produkten wollen wir Kindern eine Möglichkeit bieten, ihren Körper von klein auf wahrzunehmen und ihn spielerisch und wertschätzend kennen zu lernen, (um für sich selbst einzustehen.) Wir wollen Fachpersonal auf Augenhöhe begegnen, uns mit ihnen austauschen und sie auf wichtige, oft unterschätzte Themen in der Kinderentwicklung aufmerksam machen. Unsere Produkte sollen sie inspirieren, um die Arbeit mit Kindern und Eltern wirkungsvoll zu gestalten.
Mehr aus der Produktwelt gibt es auf logoleon.de zu entdecken.

Gemeinsam können wir es schaffen, dass jedes Kind die Möglichkeit hat, zufrieden groß zu werden und sich natürlich zu entwickeln, sodass es auch als erwachsener Mensch seinen Körper kennt und sich um ihn kümmern kann. Dafür braucht es uns Erwachsene, das eine Kind mehr, das andere weniger. Teilweise Fachpersonal, wie Therapeut*innen, aber in jedem Fall ihre eigenen Experten: Die Eltern.

 

Zu dem neuen Schnullerleitfaden geht es hier.

Birthe Ahrens ist Diplom-Pädagogin, Tomatis® Professional sowie Leiterin eines Tomatis® Zentrums in Köln und Dozentin eines memole Onlinekurses. 

Sie lebt im Rheinland am Rande von Köln und ist in ihrer Freizeit viel mit ihren beiden Hunden und ihrem Pflegepferd in der schönen Natur der Villewälder südlich von Köln unterwegs. Außerdem verbringt sie viel Zeit in ihrer zweiten Herzensheimat am Tegernsee.

 

 Bei der Tomatis Methode handelt es sich um eine Pädagogik des Zuhörens. Damit meinen wir die Fähigkeit, das Ohr aufmerksam zu verwenden, um zu lernen und zu kommunizieren und zwar auf eine Weise, die nicht emotional störend ist. Zuhören ist im Gegensatz zu Hören aktiv gemeint. Der Mensch „will hören“.

Diese Bereitschaft definieren wir auf 2 Ebenen

Auf der emotionalen Ebene geht es um die Fähigkeit, die Botschaft wirklich zu akzeptieren, also die eingehende Nachricht selbst gut regulieren zu können. Oft hat der Mensch sich einen Vorhang zugelegt, der ihn vor dem Eindringen der Botschaften seiner Umgebung schützt. Das ist eine natürliche Schutzfunktion des Gehirns, jedoch kann es auch zu vielen Problemen führen, wenn sich dieser Vorhang verdichtet und verfestigt hat. Dann fühlt der Mensch sich von seiner Außenwelt immer mehr abgeschnitten. Kommunikations- und Lernprozesse sind schwierig.

Auf der kognitiven Ebene geht es um die Fähigkeit, die Aufmerksamkeit bewusst auf eine Botschaft zu lenken, um sie zu verarbeiten und zu integrieren. Das ist für Lern- und Entwicklungsprozesse besonders wichtig.

 

Den Vorhang öffnen

Wir begleiten die Menschen mit der Tomatis®-Methode dabei, ganz sanft und langsam in einen größeren Zustand der Bereitschaft zu kommen, also den Vorhang wieder zu öffnen. Unsere Technik bereitet den Menschen auf das Ankommen der Botschaft auf sanfte Weise vor. Mit der häufigen Wiederholung kann der Mensch sich immer besser auf hereinkommende Botschaften einlassen, ohne dass er mit deren emotionalen Regulierung belastet ist. Die Hemisphären können ihren jeweiligen Spezifikationen leichter nachgehen, Entwicklung und Lernprozesse erfordern weniger Aufwand. Energie, die vorher in der Regulierung verloren ging, kann wieder anders genutzt werden. Der Mensch fühlt sich insgesamt wohler.

 

Ausbildung und Vision

Nachdem ich mit Anfang 20 kurz in die Immobilienwirtschaft herein geschnuppert habe, um zu merken, dass dies nicht mein Weg ist, habe ich mein Studium der Erziehungswissenschaften an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel begonnen. Heute bin ich dankbar für meine kaufmännische Grundausbildung, denn als Unternehmerin konnte ich dadurch so manche Hürde schneller und leichter nehmen, als es wohl ohne diese kaufmännischen Fähigkeiten der Fall gewesen wäre.

Meine Entscheidung für das Pädagogikstudium entsprang aus dem tiefen Wunsch, mit Kindern zu arbeiten und sie in der Entfaltung ihrer ganz individuellen Persönlichkeit, basierend auf ihrem ebenso einzigartigen Lebensbeginn zu unterstützen. Wertvolle Erkenntnisse aus meinem Studium über kindliche Entwicklung sind etwa, wie wunderbar eine gesunde kindliche Entwicklung aus sich selbst heraus erfolgen kann, wenn die Bedingungen der Umgebung dafür förderlich sind. Und dass manchmal weniger Anleitung mehr ist, damit sich das Kind individuell und frei entfalten kann. Und dass jedes Kind sich in seinem ganz eigenen Tempo und Rhythmus und nach seinen Prioritäten entwickelt. Die Bedeutung der ersten Bindungsbeziehungen im Leben eines jeden kleinen Menschen habe ich zum Thema meiner Diplomarbeit gemacht und lerne bis heute nie aus über die große Bedeutung der prä-, peri- und postnatalen Bindungserfahrungen für die lebenslange Entwicklung eines Menschen. Von der Tomatis Methode wusste ich damals noch genauso wenig, wie davon, dass genau dieses Wissen für mich und meine tägliche Arbeit einmal so wichtig werden würde.

 

Viele kleine Schritte

Nach meinem Studium eröffnete ich zusammen mit Weggefährten eine kleine Kita in Düsseldorf mit der Vision, dort mein pädagogisches Konzept vom liebevoll begleitetem Wachsenlassen umzusetzen. Dies gelang uns auch gut, jedoch spürte ich, dass mein Weg noch in eine etwas andere Richtung weiter gehen will. Ich entdeckte die Tomatis Methode und probierte sie selbst aus. Absolut fasziniert von dem, was sich mir zeigte und was mir an Erfahrungen berichtet wurde, begann ich die Ausbildung zum Tomatis Professional. Ich sammelte mit der Zeit immer mehr Erfahrungen mit Kindern im Alter von wenigen Monaten bis hin zu Jugendlichen und Erwachsenen im Alter von über 60 Jahren. Und wie es der Zufall so will, gehören nun meine Lieblingsthemen aus dem Studium – die Beobachtung von kindlicher Entwicklung in ihrem ganz eigenem Rhythmus und ihre primären Beziehungserfahrungen fest zu meinem beruflichen Alltag.

 

Jeder hat sein eigenes Tempo

Die Selbständigkeit zeigte sich zwar schon recht früh als für mich passendes Arbeits- und Lebensmodell, jedoch war es in der ersten Zeit eine große Herausforderung, zumal ich alles auf eine Karte gesetzt habe mit einem einzigen Standbein: meinem eigenen Tomatis Institut. Ich habe den Zweifeln nie nachgegeben, sondern weiter gemacht und darauf vertraut, dass auch schlechte Monate vorbei gehen. Mein Gefühl hat mir immer gesagt, dass dies meine Aufgabe hier ist. Nun kann ich sagen, dass mein Durchhalten sich wirklich gelohnt hat. Für all die kleinen und großen Menschen, die ich auf ihrem Weg zu sich selbst und zu ihrem Potenzial begleiten darf… und für mich selbst, die ich in jedem einzelnen Prozess so viel Wertvolles lernen darf. Heute bin ich sehr dankbar, ganz in meinem individuellen Rhythmus einer Arbeit nachgehen zu können, die ich liebe und die den Menschen hilft, so viel in sich selbst zu entdecken und zum Vorschein zu bringen, was hier noch sanft schlummert. Wie der Begründer unserer Methode Alfred Tomatis es schon sagte: „Wir behandeln Kinder nicht, wir wecken sie auf!“

 

Herausforderungen und Wachstumsmöglichkeiten

In 2020 zeigte sich, dass meine Erfahrungen aus den Vorjahren mit dem begleiteten Zuhause-Hören meiner Klienten sich auszahlten. Per Video-Call oder Telefon konnte ich meine Klienten, die meine Technik nach Hause bekamen, bestmöglich begleiten und ihnen auch in Krisenzeiten ein individuelles Hörerlebnis mit wunderschönen Ergebnissen ermöglichen.

Neu entwickelt habe ich im letzten Jahr meinen monatlichen Online-Infoabend, bei dem wir uns in einem Video-Raum treffen, ich einen kleinen fachlichen Einblick zu wechselnden Themen gebe und dann noch Zeit für Fragen und Austausch ist. Diese kleinen gemütlichen Runden machen mir viel Spaß!

 

Weitere Informationen und Qualifizierung

Der Online-Kurs bei memole gibt dir einen fundierten und runden Überblick über die Tomatis® Methode, ihre Besonderheiten, die Technik, wissenschaftliche Erkenntnisse u.v.m.

Willst du dich zu einzelnen Fachthemen oder zum genauen Ablauf weiter informieren, komme gerne zu meinem monatlichen kostenlosen Online-Infoabend. Termine findest du auf www.birthe-ahrens.de.

Die ganze Qualifikation kann man dann bei Tomatis Développement S.A. machen. Das geht seit 2020 auch online und in verschiedenen Sprachen. Weitere Informationen sowie eine Landkarte mit allen Professionals in deiner Nähe findest du auf www.tomatis.de

Zuletzt empfehle ich dir mein liebstes Buch zum Einstieg in diese und andere tolle Methoden im Jahr 2015 geschrieben vom amerikanischen Psychiater Norman Doigde. Es heißt „Wie das Gehirn heilt. Neueste Erkenntnisse aus den Neurowissenschaften.“ 

Die Logopädinnen Verena Dineiger und Manuela Meißner setzen sich für individuell geeignete Kommunikationssystem für ihre Patienten ein. Sie unterstützen in ihren Praxen bei:

  • der Beantragung von elektronischen Kommunikationsmitteln.
  • der Erstellung von Kommunikationsmappen.
  • der Vernetzung von Familie, Schule, Kindergarten, SVE, SPZ und Therapeuten.
  • der Umsetzung des jeweiligen Kommunikationssystems im Alltag.

Außerdem haben sie eigene Spielebücher, Kommunikationsmappen und Versbüchlein entwickelt. Diese Materialien kannst du auf ihren Fortbildungen kaufen.

Lerne Verena und Manuela im memole Interview kennen.

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KommuBiS – Kommunikation mit Bildern im Spiel

Zu den Fortbildungen von Manuele und Verena

Im Juni 2020 erhältst du einen Rabatt auf die Versbüchlein. Melde dich per Mail und erwähne das memole Interview. Dann wird dir der Rabatt angerechnet.

Kontakt

Website

Logopädische Praxis von Verena Dineiger
Waldstraße 16
92637 Letzau
0961/4 70 29 55

Logopädische Praxis von Manuela Meißner
Rupprechtsreuth 18
92708 Mantel
09605/92 49 70

 

Therapiehunde – wertvolle tierische Mitarbeiter im therapeutischen Kontext

Therapiehunde sind in vielen Bereichen immer häufiger anzutreffen und unterstützen mittlerweile viele Therapeuten bei Ihrer verantwortungsvollen Arbeit mit ihren Klienten. Dieser Beitrag erklärt was unter einem Therapiehund zu verstehen ist, was die Hunde bewirken, wie eine gute Ausbildung der Hunde aussieht und welche Hunde für diese wertvolle Zusammenarbeit geeignet sind.

Gastautorin Heike Daniel ist Hundeerzieherin und Verhaltensberaterin IHK|BHV mit eigener Hundeschule und Expertin für Schul-, Therapie- und Besuchshunde. Sie ist seit vielen Jahren mir ihren ausgebildeten Hunden in Seniorenheimen zu Besuch, auch mit schönen Erfolgen auf den Demenzstationen. Heike Daniel bietet in ihrer Hundeschule in Kooperation mit der Hundeschule Dogwork regelmäßig Ausbildungslehrgänge für Therapie-, Schul- und Besuchshunde an.

 

Was ist ein Therapiehund?

Ein Therapiehund ist ein Hund, der sehr gut ausgebildet, geprüft und sorgfältig auf seinen zukünftigen Einsatz im therapeutischen Bereich mit seinem Besitzer vorbereitet ist.

Ein Therapiehund arbeitet dabei sehr eng mit einem ausgebildeten Therapeuten (Logopäde/in, Ergotherapeut/in, Physiotherapeut/in, Psychotherapeut/in …) zusammen und unterstützt die jeweilige Therapie der Klienten.

Vom reinen Besuchshund, der auch eine sorgfältige Ausbildung benötigt, unterscheidet den Therapiehund, die Einbindung in ein therapeutisches Konzept.

Der Therapiehund arbeitet dabei sehr zielorientiert und sein Einsatz wird vom Therapeuten/in dokumentiert, von der Ist-Aufnahme bis zu einem gewünschten Therapieziel des Klienten.

Die tiergestützte Therapie mit Hunden unterstützt die Therapie des Menschen.

Maßgebliche Voraussetzungen für einen erfolgreichen Einsatz eines Therapiehundes sind eine qualifizierte Ausbildung des Mensch-Hund-Teams und eine ständige Fortbildung in diesem Bereich.

Was können Therapiehunde bei ihrem Einsatz bewirken?

  • schaffen eine positive Atmosphäre
  • bewerten den Menschen nicht
  • sprechen alle Sinne an
  • sind sensibel und erkennen Stimmungen
  • vermitteln Wärme, Nähe und Geborgenheit
  • motivieren zum Leben und zur Kommunikation
  • motivieren zur geistigen Aktivität
  • regen das zentrale Nervensystem positiv an
  • mobilisieren und können Spasmen lösen
  • normalisieren den Blutdruck
  • bauen Ängste und Stress ab
  • erhöhen die Endorphin-Produktion und die Oxytocin-Ausschüttung
  • steigern das Selbstwertgefühl
  • fördern soziale Kontakte und Integration

Welche Hunde eignen sich für den Einsatz als Therapiehund?

Geeignet für diesen anspruchsvollen Job sind Hunde, die offen, neugierig und interessiert an fremden Menschen sind und über eine gute Grunderziehung verfügen.

Dabei dürfen die Hunde in neuen Situationen auch erst einmal vorsichtig reagieren.

Ganz wichtig ist auch der gesundheitliche Aspekt, nur gesunde Hunde, die nicht unter Schmerzen leiden, dürfen zum Einsatz kommen.

Die Auswahl eines Hundes sollte deshalb mit viel Bedacht erfolgen und der Einsatz des Hundes an die Möglichkeiten und Voraussetzungen, die der Hund mitbringt angepasst werden.

Das kann sich durchaus im Laufe des Lebens des Hundes verändern, denn die Einsätze sind für die Hunde sehr anstrengend und müssen immer wieder im Vorfeld gut durchdacht  und an das jeweilige Leistungsvermögen des Hundes angepasst werden.

Nicht geeignet sind Hunde, die unkontrolliert oder angstmotiviert handeln und nicht gerne mit fremden Menschen Kontakt aufnehmen.

Wie finde ich eine gute Ausbildungsmöglichkeit für meinen Hund?

Eine gute Ausbildungsstätte für den zukünftigen Therapiehund und seine Bezugsperson  arbeitet immer gewaltfrei und vermittelt den Hundehaltern ein umfassendes Wissen rund um den Hund, auf der Basis der neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse in der Verhaltensforschung.

Ein großer Schwerpunkt der Ausbildung ist das Lesen lernen der Körpersprache des Hundes, das Erkennen von Stresssignalen und Überforderungen. 

Sie vermittelt den Hundehaltern ein umfassendes Wissen, wie Stress und Überforderung beim Hund vermieden werden und wie die Hunde ihren persönlichen Ressourcen und Grenzen entsprechend am besten eingesetzt werden können.

Eine gute Ausbildung geht sehr individuell auf jedes einzelne Mensch-Hund-Team ein und beinhaltet im Rahmen der Ausbildung auch einen Eignungstest, durch einen externen Prüfer/in, die die Eignung des Hundes für seinen späteren Einsatz testet.

Im Rahmen der Ausbildung wird ein individuell auf den Hund abgestimmtes Repertoire an Übungen und Arbeitsformen erarbeitet, die den Einsatz im jeweiligen Einsatzbereich erleichtern.

Eine gute Ausbildungsstätte berät den Hundehalter auch rechtzeitig, wenn der Hund nicht für einen geplanten Einsatzbereich geeignet ist und entscheidet in diesem Falle zugunsten des Hundes und gegen einen Einsatz.

 

Kontakt

Die Gastautorin Heike Daniel ist Hundeerzieherin und Verhaltensberaterin IHK|BHV.

 

Heike Daniel

Hundeerzieherin und Verhaltensberaterin IHK|BHV

Hundeschule Heike Daniel

Langentalstraße 90

67475 Weidenthal

Tel: 0151 123 70 644

heike@hundeschule-heikedaniel.com

www.hundeschule-heikedaniel.com

In diesem Interview erfährst du, wie Christine zu ihrer Ausbildung gekommen ist und warum sie mit dem Weiterbilden einfach nicht aufhört.

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Shownotes:

Hier kannst du dich über den Onlinekurs “Taping in der Logopädie” informieren.

„Du musst für Deine Praxiseröffnung Anzeigen im Internet schalten.“

Liebst Du auch solche Sätze, die Dir keine Freiheit bei der Entscheidung zugestehen? Doch nach dem griechischen Dichter Äsop hat bekanntlich jede Wahrheit zwei Seiten. So müsste es auch einen Weg geben, der ohne das Schalten von Anzeigen zum Ziel führen könnte? Lasst uns auf Spurensuche gehen.

Phase 1 nach der Praxiseröffnung wird oft getragen vom eigenen Netzwerk aus Freunden, Familien und persönlichen Kontakten. Also Hoffnungs-Marketing oder auch „Marketing by hope“ genannt. Denn der Praxisinhaber baut darauf, dass bei seinen Kontakten jemand dabei ist, der potentiell Patient seiner Praxis wird. Gut, entschuldigend muss man zugestehen, dass der Start eines Praxisbetriebes viel Aufwand (Geld & Zeit) erfordert und man dabei nur schwer „nebenbei“ die eigene Marketingstrategie erarbeiten und umsetzen kann. So ist es nachvollziehbar, dass man lieber auf die Kraft des eigenen Netzwerkes setzt, das einem ausreichend Umsatz „automatisch heran spült“.

Aber es kommt noch „dicker“. Denn in der Phase der Aufnahme des Praxisbetriebes wird dem Inhaber zwangsweise der neue „Hut“ übergestülpt! Von diesem hat er/sie in der Fachausbildung des Gesundheitsberufes vielleicht nur am Rande etwas mitbekommen. Ich spreche von „Marketing & Verkaufen“! Also fremde Menschen dafür begeistern, dass man der richtige Dienstleister ist und für diesen Einsatz ein Entgelt fordert. Und so geht es in einem Marketingkonzept plötzlich um Sachverhalte wie das Herausarbeiten des Leistungsangebotes (aus der Sicht des Kunden wohlgemerkt!), der Herleitung eines Wunschkunden-Profils (wen will ich überhaupt in meiner Praxis behandeln?) oder der ansprechenden Darstellung eines Inhaber-Portraits (eine sogenannte „Über mich“-Seite). Dies alles fühlt sich am Anfang wie eine Erstbesteigung des Himalaya an. Also „Ärmel hochkrempeln“, dies alles verstehen und sofort anwenden? Da scheint der Griff nach besagten Anzeigen doch die leichtere Wahl zu sein, wenn man etwas gegen den Rückgang der Klientenzahl unternehmen muss. 1:0 für die Online-Anzeigen!

Was sind Online-Anzeigen für Therapiepraxen?

Online-Anzeigen sind klassischer Weise der Eintrag in Online-Verzeichnisse des Berufsverbandes, Städteportale oder Auskunftsseiten. Zu unterschiedlichsten Preismodellen kann man dort Texte, Bilder und Logo einschließlich den Kontaktdaten hinterlegen. Störend dabei sind die leider oft sehr langen Vertragslaufzeiten, durch die man an die Angebote gebunden ist. Doch hilft ein solcher Eintrag bei der Gewinnung neuer Klienten? Sicher, man ist mit den Kontaktdaten und einem Profil der Praxis in einem Verzeichnis geführt. Man könnte es aber auch liebevoll als „Adressengrab“ bezeichnen. Sucht jemand darin, so hofft man wohl, dass die Daten der eigenen Praxis so ansprechend sind, dass der Suchende sich sofort für einen Termin meldet. Das passt, wenn man sich hierzu kostenfrei in solche Listen eintragen kann (wie bspw. bei 11880.com). Aber der Nutzen eines kostenpflichtigen Eintrages sollte stets kritisch hinterfragt werden. Zumal dieses Geld dann nicht mehr für andere Marketingmaßnahmen zur Verfügung steht.

Anzeigen sind darüber hinaus im Einsatz als direkte Werbung auf ein Produkt oder eine Dienstleistung: hier fallen Namen wie Google Adwords oder Facebook Ads. Spannend ist übrigens auch die Möglichkeit, im eigenen Google My Business Account eine Anzeige zu schalten. Der faszinierende Vorteil bei allen Lösungen: Du kannst eine solche Anzeige fast „punktgenau“ auf Deinen anvisierten Kundenkreis einstellen. Es ist unglaublich, wie viele Detailinformationen hier dem Werbetreibenden zur Verfügung stehen. Aber: eine Anzeige erfordert für eine nachhaltige Wirkung i.d.R. eine längere Laufzeit, sodass Du hier auch ein entsprechendes Budget benötigen. Und sicher ist das Hinzuziehen eines Beraters ratsam, da die Einrichtung einer Anzeige in der erforderlichen Software doch nicht so ganz selbst sprechend ist.

Das gute „Aufsetzen“ einer Anzeigenkampagne ist eine Seite der Aufgabe: Ansprechende Texte, passende Schriftgrößen und -farben, klare Bildsprache. Dann eine optimal eingestellte Zielgruppenauswahl in den Voreinstellungen der Anzeige, damit die Anzeige nur bei Deinen Wunschkunden/Wunschpatienten zu sehen ist. Die andere Seite der zu bewältigenden Aufgabe: wenn die Anzeige den Besucher „eingefangen“ hat, wird er idealerweise auf eine vorbereitete Webseite geführt, die nur aus einer einzigen Seite besteht. Diese nennt sich dann Landingpage und soll den Besucher von oben nach unten zur Bestellung des vorgestellten Produktes oder der Dienstleistung führen. Auch hier gilt es einige Punkte zu beachten – und so manche Anzeigenkampagne ist auch schon an dieser Stelle ins Leere gelaufen. So brachte die Anzeige beispielsweise viele Klicks und führte die Besucher auf die Landingpage: dort angekommen wurden aber keine Bestellungen ausgeführt. Da ist dann Ursachenforschung angesagt: wurde der Besucher nicht richtig für den Bestellprozess animiert oder war die ausführliche Leistungsbeschreibung vom beworbenen Produkt oder Dienstleistung nicht ansprechend genug?

Ein Zwischenfazit:

Online-Anzeigen können in bestimmter Ausprägung den Erfolg einer Marketing-Maßnahme fördern oder unterstützen. Es erfordert Budget und Erfahrung – beide sind dabei nicht zu unterschätzen.

Anzeigen – da kann man doch auch Einkaufswagen-Werbung machen, werde ich oft von meinen Kunden gefragt. Ja, aber. Da ist die sehr lange Laufzeit der Verträge und die doch relativ hohe monatliche Belastung (wohlgemerkt: für Deine anderen Marketingaktionen bleibt dann weniger Geld aus dem Jahresbudget zur Verfügung). Ebenso muss kritisch hinterfragt werden, ob die Werbung von den Wunschkunden überhaupt gesehen wird. Stichwort „Streuverluste“. Letztlich ist da noch die mangelnde Erfolgskontrolle: wie viele Personen haben die Werbung gesehen, wie viele haben die Website besucht und wie viele haben wirklich aufgrund dieser Anzeige sich bei Dir in der Praxis gemeldet. Schwierig.

Doch da war ja noch die andere Seite der Medaille.

Welche Möglichkeiten hat der Praxisinhaber, sich ohne den Einsatz von bezahlten Anzeigen im Internet bekannt zu machen?

Dreh- und Angelpunkt aller Marketing-Maßnahmen sollte immer die eigene Website sein. Mit Hilfe von Online-Baukästen wie Jimdo.de oder wix.com lassen sich auf Basis von Standardvorlagen attraktive „Homepages“ für die Praxis erstellen. Ob Du diesen Aufbau selbst gestalten oder dir von einem Profi helfen lassen: das spätere Pflegen mit dem Veröffentlichen von Texten und Bildern kannst Du  auf alle Fälle selbst übernehmen. Auf eine Website gehört neben dem Vorstellen des Behandlungsspektrums, dem Praxisprofil, der Vorstellung des Praxisinhabers und den Kontaktdaten sowie Impressum & Datenschutz insbesondere auch Mehrwert-Artikel für die Besucher. Denn diese sind im Internet auf der Suche nach Antworten auf ihre Fragen – und da wäre es doch zielführend, wenn diese genau auf Deiner Website einen erklärenden Artikel dazu finden. Dann besteht die Chance, dass der Besucher auf der Internetpräsenz verbleibt und sich nach den konkreten Angeboten umsieht: voilà – vielleicht schon ein potentieller Patient? Du weißt gerade nicht, welchen Fragen Deine Patienten/Klienten stellen könnten: dann „spiel“ mal mit dem W-Fragen Tool und hole Dir dort Inspiration. Unterschätze auch nicht die „Kraft“ Deines eigenen Blogs auf der Website. Nach aktuellen Nutzeranalysen wird der Besuch von Blogs immer beliebter bei den Surfern!

Google My Business-Account

Ein eigener Google My Business-Account ist eine weitere Möglichkeit, potentielle Patienten auf sich aufmerksam zu machen. Das Angebot von Google ist kostenfrei und lässt sich recht einfach bedienen. Du kannst Daten zu Deiner Praxis hinterlegen und mit Fotos anreichern. Auch ist das Veröffentlichen von News für eine kurze Laufzeit möglich. Positiv ist die automatische Erinnerung von Google, dass der Beitrag abläuft und Du wieder einen neuen Text live schalten solltest.

Und dann bist Du doch auch auf Facebook und/oder Instagram? Nur privat, höre ich da recht häufig von Praxisinhabern. Und richtig, wenn ich das jeweilige Profil meines Geprächspartners anschaue, lächeln mir da recht oft anstelle eines Profilbildes vielmehr Katzen, Hunde, Pferde und andere Motive entgegen. Doch warum sich diese großartige Chance entgehen lassen, auf den Social Media Kanälen mit dem eigenen beruflichen Profil (auf Facebook dann zusätzlich mit einer Fanpage) präsent und „sichtbar“ zu sein? Es sind unzählige Menschen dort täglich aktiv – warum „stellst Du dich nicht dazu“? Dein Wettbewerb ist dort (und Du kannst von ihm lernen), Du kannst dich in Diskussionen als Experte profilieren, Du kannst mit hochwertigen Mehrwertartikeln Deine Wunschkunden für dich begeistern – und noch viele Möglichkeiten mehr.

Denke auch an Gastartikel!

Du kannst in deinem Netzwerk einen Artikel anbieten – auch freuen sich Online-Zeitschriften (kleine Werbung sei gestattet: schauen Sie sich doch mein Netzwerk Grünkraft hierzu näher an. Der Vorteil: Du bist neben Deiner „Homepage“ auch auf einer anderen Website im Internet aktiv und sichtbar! Deine Wunschkunden kommen so nicht mehr an Dir vorbei.

Spurensuche erfolgreich! Ich wollte Dir aufzeigen, dass der Einsatz von Online-Anzeigen nicht „alternativlos“ ist. Durch ein aktives Online-Marketing hast du viele Möglichkeiten, auch ohne den Einsatz von bezahlten Werbeflächen auf sich aufmerksam zu machen. So bist Du bist „Chef“ Deiner Marketingmaßnahmen und bestimmen selbst Deinen Kurs. Und wenn Du dich dann nach einem richtig guten Blogartikel über Klickzahlen in Deiner Statistik sowie Anfragen für Beratungstermine erhälst, dann ist das ein „verdammt gutes Gefühl“!

Ich wünsche Dir viel Neugierde und Freude beim Einsetzen Deiner Marketinginstrumente und wahre Erfüllung in der Arbeit mit Deinen Pateinten und Klienten.

 

Die ist ein Gastartikel von Andreas Paersch

Andreas ist selbstständiger Marketingberater und unterstützt insbesondere Selbstständige aus den heilenden Berufen (Therapeuten, Heilpraktiker, Ernährungsberater,…) auf dem Weg zu einer nachhaltig erfolgreichen Selbstvermarktung. Er hält Webinare und ist als freier Dozent für Online-Marketing auch an Gesundheitsschulen tätig. Er ist DEKRA zert. Fachkraft für den Datenschutz.

Auf der Suche nach einer Praxissoftware, die zu deiner Therapiepraxis paßt

Wenn du eine Therapiepraxis eröffnest, stellt sich dir früher oder später die Frage nach einer geeigneten Praxissoftware. Nach welchen Kriterien soll man diese auswählen und auf was ist zu achten?
Besonders wichtig ist diese Entscheidung, denn in der Regel bleibt man seiner Praxissoftware über viele Jahr treu.

Vor dem Kauf einer Software oder dem Abschluß eines Vertrages über mehrere Jahre solltest du prüfen, ob die Software allen deinen Anforderungen entspricht.
Aber was sind Anforderungen an eine Praxissoftware?

Ich habe dir hier ein paar Fragen zusammengestellt und acht Anbieter um ihre Antworten geben. Es sind die Anbieter die mir Google als Antwort auf „Praxissoftware Logopädie“ nennt. memole steht in keiner Verbindung zu den Anbietern und erhält keine Provision.

Von den Anbietern Terminheld (Buchner), Praxxp und Medi Fox Therapie haben wir keine Antwort bekommen. Vielleicht sind unsere Mails in ihrer Verwaltung untergegangen, vielleicht möchten sie sich nicht dem Vergleich stellen? Fälle dein Urteil am Besten selbst.

Hilfreiche, sehr umfangreiche und nette Antworten haben wir von

  1. Theralino
  2. iPrax
  3. AZH
  4. Amparex
  5. Theorg

bekommen.

Unser Ziel: Eine unabhängig und neutrale Fragestellung sollen dich bei der Auswahl der besten Software unterstützen.

Fragen von memole an die Anbieter:

1. Art der Software
Ist es eine Software zur Installation auf dem Rechner oder eine Online Lösung?

2. Betriebssystem
Für welche Betriebssystem ist die Software geeignet?
Auf welchen mobilen Endgeräten funktioniert die Software?

3. Ort der Daten
Wo und wie werden die Daten gespeichert? (ggf. Serverstandort, Datensicherheit)
Gibt es automatisierte Sicherungen der Daten? Was passiert, wenn ich mein Handy verliere/ mein Rechner kaputt geht?

4. Der Start
Gibt es Schulungen? (online, offline, Kosten)
Wie gibt man die Daten ein? (Text, Spracheingabe, Karteneinlesen)

5. Support
Welche Art von Support bietet ihr an? (Öffnungszeiten, Kanäle, Kosten)

6. Probe
Gibt es eine kostenlose Demoversion oder eine Testphase?

7. Herausforderungen
Wo liegen die Grenzen des Systems?

8. Terminmanagement
Ist es integriert? (wie, welches System)
Gibt es eine Schnittstelle zu einem empfohlenen Terminverwaltungsprogramm?

9. Abrechnung
In wie weit kann man die Abrechnung vorbereiten?
Gibt es eine Schnittstelle zu einem empfohlenen Abrechnungszentrum?

10. Welche Preismodelle gibt?
Kosten für Komponenten/ Funktion
Kosten pro Mitarbeiter
Laufende Kosten, Abo-Laufzeit
Rabatte für Mitglieder bestimmter Berufsverbände

Und hier die Antworten der Anbieter

1. Theralino

1. THERALINO ist eine Web basierte Software – eine WebApp.
Das Programm wird zentral betrieben und ist über einen Webbrowser, also online, benutzbar. Eine Installation ist nicht erforderlich. Eine lokale Datenspeicherung erfolgt nicht.

2. Als WebApp kann THERALINO auf jedem Betriebssystem und demnach auch auf allen Geräten eingesetzt werden. Als Voraussetzung geben wir nur einen modernen Webbrowser vor, der nicht älter als etwa 1 Jahr ist.

3.1. Alle Daten werden entsprechend der DSGVO in Deutschland gespeichert. Die Speicherung der Daten und aller hochgeladenen Dateien erfolgt ausschliesslich verschlüsselt. Für die Verschlüsselung wird der individuelle Praxisschlüssel verwenden. Auf die Patientendaten kann demnach nur die Praxis zugreifen. Selbst wir als Anbieter und Hersteller der Software haben keine Möglichkeit die Daten zu entschlüsseln.

3.2. Alle Daten werden automatisch und professionell an 3 Standorten in Deutschland gesichert.
Da die Daten zentral und nicht auf einzelnen Geräten gehalten werden, ist die Nutzung des Programms unabhängig vom Gerät. Mit anderen Worten: ist ein Gerät nicht mehr funktionsfähig oder verloren gegangen, nimmt man ein anderes und arbeitet weiter.

4.1. Nach der Anmeldung kann der Benutzer die “Ersten Schritte” durchlaufen. Die Anleitung führt den Benutzer durch die wichtigsten Prozesse im Programm. Es stehen Leitfäden zu Themen wie “Kassenabrechnung” und “Privatabrechnung” zur Verfügung.
Auf wünsch bieten wir eine kurze online Anleitung für Funktionen wie Filialenverwaltung, Statistik, Abrechnung, Dokumentation. Es entstehen keine Kosten.

4.2. Die Daten werden in der Regel per Texteingabe bzw. Auswahl erfasst. Eingabe der Folgerezepte und Dokumentation für Folgerezepte kann durch eine Kopierfunktion mittels ein paar Klicks erledigt werden.
Die Spracheingabe kann mit Hilfe geeigneter Geräte (z.B. Smartphone) in jedem Eingabefeld im Programm ebenfalls erfolgen. Hierbei ist durch den Benutzer auf die Einhaltung der DSGVO zu achten.
Das Einlesen der Gesundheitskarte wird nicht unterstützt, da es keine geeignete und sichere Möglichkeit einer Ansprache eines Kartenlesegerätes aus einem Webbrowser heraus gibt.

5. Für Supportanfragen stehen eine telefonische Hotline von 10-13 und 14-17 Uhr, sowie Email-Support zur Verfügung. Ein Online-Chat ist in Planung.
Es fallen keine Zusatzkosten an.

6. THERALINO kann 1 Monat lang kostenfrei und unverbindlich (bedarf keiner Kündigung) getestet werden. Eine Registrierung ist hier erreichbar.

7. Das Programm kann z.B. nicht offline benutzt werden

8.1. Eine Terminverwaltung ist integriert. Jeder Therapeut (Zugang) verfügt automatisch über einen eigenen Terminplan. Der Terminkalender aller Therapeuten kann von jedem Therapeut eingesehen und verwaltet werden. Eine Tagesansicht für alle Therapeuten ist vorhanden. Der Terminkalender verfügt über alle gängigen Funktionen einer Terminverwaltung und speziell eine Therapieverwaltung.

8.2. Nein, da integriert.

9.1. THERALINO beinhaltet alle aktuellen Tarife von gesetzlichen Krankenkassen, die zentral durch den Anbieter verwaltet werden.
Im Kassenbereich steht die Berechnung und Abrechnung einer Zuzahlung zur Verfügung, ebenso wie die Abrechnung der ausgefallen Termine. Die Rezepte werden nach HRM geprüft und sowohl bei der Datenerfassung wie auch im Abrechnungsassistent auf Fehler und möglichen Probleme hingewiesen. Im Rahmen der Tarifprüfung können die Rezepte z.B. automatisch gesplittet werden. Die Rezepte können ggf. bedruckt werden. Ein Archiv ermöglich jederzeit den Zugang zu abgerechneten Rezepten.
Im Privatbereich können beliebig viele eigene Tarife eingegeben werden. Darauf basierend können ein Kostenvoranschlag, eine Teil-/Rechnung und eine Ausfallrechnung erstellt werden.
Prüfungslisten erweitern das Auffinden von “vergessenen” Rezepten. Zahlungseingänge können über die offenen Posten Liste erfasst werden. Eine Zahlungserinnerungsfunktion ist ebenfalls vorhanden.

9.2. Aktuell bietet THERALINO Schnittstellen zur Übertragung der abrechnungsrelevanten Daten für folgende Abrechnungszentren an: AS Bremen, AZH, RZH, DMRZ.
Die Schnittstelle für Optica ist in Vorbereitung.

10.1. Der monatliche Preis beinhaltet alle Funktionen. Lediglich die Funktion “Direktabrechnung” wird ab ca. Herbst 2019 mit monatlichen Zusatzkosten verbunden sein. Pro Mitarbeiter/Zugang fallen monatlichen Kosten in Höhe von 10 EUR netto. Keine weiteren Kosten. Zugänge für Mitglieder der kooperierenden Berufsverbänden kosten 7 EUR netto im Monat. Aktuell profitieren davon Mitglieder von dbl e.V. und LOGO Deutschland e.V.
Gespräche mit anderen Verbänden laufen.

 

2. iPrax

1. Ist es eine Software zur Installation auf dem Rechner oder eine Online Lösung? Beides :-)) iPrax liegt auf jedem Endgerät als Software und Datenbank vor und alle Daten werden im Hintergrund mit unserem Rechenzentrum in München synchronisiert.

2. Für iOS und macOS.  Auf dem Mac, iPad und iPhone.

3. Alle Daten werden im Hintergrund mit unserem Rechenzentrum in München synchronisiert und gespeichert. Es gibt automatisierte Sicherungen der Daten.
Was passiert, wenn ich mein Handy verliere/ mein Rechner kaputt geht? Das wäre nicht schlimm, Sie haben alle Daten in unserem Rechenzentrum als Datensicherung.

4. Schulungen per Telefon kostenlos oder ganztägig Vorort für € 500,- zzgl. Spesen.
Dateneingabe per Text, Spracheingabe, Karteneinlesen oder per Copy/Paste von Textblöcken, die man selber anlegen kann.

5.  Wir bieten Support per Telefon täglich von 10-17 Uhr an.

6.  Es gibt eine kostenlose Demoversion und eine Testphase.

7.  iPrax ist kein Buchhaltungsprogramm für Kontierung, BWA und Abschlüsse.

8. Ein eigener Terminplaner ist integriert. Es gibt keine Schnittstelle zu einem empfohlenen Terminverwaltungsprogramm.

9.  iPrax taxiert automatisch die Rezepte und erstellt automatisch Rechnungen von Privat und Selbstzahlern
Gibt es eine Schnittstelle zu einem empfohlenen Abrechnungszentrum? Ja, es kann alternativ mit Cash Direct auch direkt mit den Krankenkassen abgerechnet werden.

10. Kosten für Komponenten/ Funktion: Ab € 699,- einmalig. Jede weitere Terminplanspalte (Mitarbeiter) € 8,-/Monat.
Laufende Kosten, Abo-Laufzeit: € 39,-/Monat mit einer Terminplanspalte, Laufzeit 2 Jahre mit jährlicher Verlängerung, wenn nicht gekündigt wird.
Rabatte für Mitglieder bestimmter Berufsverbände: Ja, je nach Verband.

Alle Preise zzgl. MwSt.

 

3. AZH

1. azh TiM (Therapy in Motion) wird lokal auf dem Rechner/Server unseres Kunden installiert. Datenbank und somit alle Daten sind ausschließlich in der Hand des Therapeuten

2.1. Windows 7, Windows 8, Windows 10 und Windows Server 2008, 2012, 2016

2.2. azh TiM als Vollversion funktioniert auf allen mobilen Endgeräten mit genannten Windows Betriebssystemen (z.B. Surface). Die in den Behandlungsräumen wichtigen Funktionen wie z.B. die Befunderhebung oder Behandlungsdokumentation wird über Apps (iOS und Android) abgebildet. Diese sind direkt mit der azh TiM Vollversion verbunden, d.h. erhobene Daten werden Realtime in der Software übernommen.

3. Die Datenbank befindet sich lokal auf dem Server/ Festplatte unserer Kunden.

3.2. Bei azh TiM ist eine automatische Datensicherung möglich, der Speicherort ist frei wählbar – wir empfehlen die Sicherung der Daten auf einem externen Datenträger/ Server/ Cloud vorzunehmen.

4.1. Wir bieten unseren Kunden persönliche Vor-Ort-Schulungen, Gruppenseminare und Online-Trainings an. Unser Schulungsangebot ist auf der Website übersichtlich dargestellt und direkt buchbar. Zudem steht ein spezielles Spezialistenteam zur Verfügung welches jederzeit kostenfrei in Anspruch genommen werden kann.

4.2. Dateneinhabe erfolg per

  • Kartenlesegerät (Gesundheitskarte)
  • Rezeptscanner mit OCR-Erkennung der Rezeptdaten
  • Spracheingabe per Befundungs-App (iOS und Android)
  • Manuelle Erfassung

5. Support zu den Öffnungszeiten: Mo-Fr.: 07:30 Uhr – 18:00 Uhr

  • Telefon
  • E-Mail
  • azh myService App
  • Teamviewer (integriert in Software)

Der Support ist in der monatlichen Servicegebühr enthalten.

6.1. Unsere aktuelle Demoversion können Sie unter folgendem Link downloaden.

7.1. Es werden vorrangig Windows Betriebssysteme unterstützt, eine Nutzung auf OSX (Apple) ist nicht möglich. Aktuell steht keine SAAS/Cloud-Lösung zur Verfügung. Die Befundungs-App ist nur mit Internetverbindung (W-LAN oder Mobilfunknetz) nutzbar.

 

8. Terminmanagement
Der azh TiM Terminplaner stellt das Herzstück unserer Software dar.
Im azh TiM Terminplaner können Sie direkt innerhalb der Terminvergabe Patienten erfassen, Rezepte anlegen und verwalten, Arztberichte verfassen, Zuzahlungen verbuchen, Termine online versenden und mit hohem Anspruch zuverlässig Termine verwalten. Der Terminplaner ist auf Basis der Patientenvorgaben und Rezeptvorgaben und verfügbaren Ressourcen in der Lage Terminvorschläge zu unterbreiten und ganze Terminserien oder Dauerpatienten zu planen. Neben dem Onlineversand via ical-Datei an den Patienten kann selbstverständlich auch ein Terminzettel gedruckt und eine SMS-Erinnerung eingestellt werden.

Wir empfehlen die Schnittstelle zu unser eigene Softwarelösung, den azh TiM Terminplaner (wie oben beschrieben).

8.1. In wie weit kann man die Abrechnung vorbereiten?
Der gesamte Prozess von der Rezeptanlage bis hin zur Bedruckung der Papierunterlagen (Positionierung/Taxierung) ist mit azh TiM möglich. Umfangreiche Plausibilitätsüberprüfungen in der Bearbeitung von Verordnungen unterstützen den User bei der Vermeidung von Absetzungen durch die Kostenträger.

8.2. Der Export der Abrechnungsdaten ist jederzeit über verschiedene Schnittstellen möglich. Ganz unkompliziert ist dies über unsere Schnittstelle azh One Click an die NOVENTI HealthCare GmbH möglich. Hier werden die erforderlichen Abrechnungsdaten an unser Abrechnungszentrum übermittelt und weiter verarbeitet.

9.1. Unsere Kosten staffeln sich nach Modulen (Basisversion, Terminplaner, Befundung) und Anzahl der benötigten Arbeitsplätze. Hierbei ist sowohl ein Lizenzkauf als auch ein Mietmodell möglich. Mitglieder der Verbände Physio Deutschland, VPT und ifk erhalten hohe Rabatte auf die Anschaffungskosten.
Für ein individuelles Angebot wenden Sie sich bitte an die Rufnummer 089-92108-444 oder per Mail an heilmittel@azh.de . Sehr gerne beraten wir Sie unverbindlich und kostenfrei.

9.2. Kosten pro Mitarbeiter
Unsere Preisstruktur richtet sich nach der individuellen Gestaltung Ihrer Praxis, nicht nach der Anzahl Ihrer Mitarbeiter. Zusätzliche Therapeuten sind damit nicht mit zusätzlichen Kosten verbunden.

9.3. Die monatliche Servicegebühr beinhaltet den Hotline-Support sowie Online Service- und Preislisten-Updates. Bei Kauf ist der Service obligatorisch enthalten und quartalsweise kündbar ohne Mindestvertragslaufzeit. Die monatlichen Kosten beinhalten die Nutzung der jeweiligen Lizenz, Support Online Service- und Preislisten-Updates. Bei Miete gilt eine Mindestvertragslaufzeit von 5 Jahren. Die Geräteanzahl der App Lizenz bezieht sich auf die maximale Anzahl an Geräten, welche gleichzeitig auf die App zugreifen können.

9.4. Mitglieder bestimmter Berufsverbände (IFK, ZVK, VPT) erhaltende gesonderte Konditionen.

4. AMPAREX

1. Ist es eine Software zur Installation auf dem Rechner oder eine Online Lösung?
Online Lösung, benötigt lediglich Java und LibreOffice auf dem PC

2. Windows / Mac / Linux.
AMPAREX Web ist HTML5 basiert und auf allen mobilen Geräten verfügbar. AMPAREX Web ist auf sinnvolle Anwendungsfälle für den Therapeuten begrenzt. (Einsicht Patientenakte+Bilder, persönlicher Terminplaner, Einsicht/Eingabe von Notizen zur Behandlung)

3. Serverstandort ist im AMPAREX RZ in Stuttgart, DSGVO konform
Es werden tägliche Backup auf 2 Speicherorten in unterschiedlichen Brandschutz Zonen getätigt.

4. Online Schulungen kosten initial 300 €. Dateneingabe manuell und mit Karte. Aktuell keine Spracheingabe.

5. Support ist erreichbar Mo-Fr. 9-17 Uhr und ist in der monatlichen Nutzungsgebühr enthalten.

6. Freier Testzugang auf Homepage.

7. Wir erweitern unser System aktuell um weitere Anwendungsfälle für mobile Endgeräte.

8. Das Terminmanagement ist eines unserer Top-Features. Ist im Standardumfang von AMPAREX enthalten (beliebig viele Spalten im Terminplaner)
Alle CalDav fähigen Endgeräte/Anwendungen: iOS/Android Mobilgeräte, Thunderbird, Outlook, usw.

9. AMPAREX beherrscht die elektronische Abrechnung nach §302 SGB, ist im Standardumfang enthalten. Man kann also auf Wunsch auf ein Abrechenzentrum verzichten und die Abrechnung selbst elektronisch einreichen. Alternativ übergibt man die Belege klassisch an ein Rechenzentrum seiner Wahl.
AMPAREX hat eine direkte Schnittstelle zu ARNI

10.  AMPAREX kostet 60 € / Monat je Praxis. Alle Module sind im Standardumfang enthalten (Terminplaner, Abrechnung, Buchhaltung). beliebige Anzahl Mitarbeiter und Arbeitsplätze. Auch Homeoffice inklusive.
AMPAREX Web kostet zusätzlich 20 € / Monat (darin enthalten AMPAREX API – Programmierschnittstelle für eigene Anwendungen). Keine Laufzeit, monatlich kündbar. Kein Rabatt für Berufsverbände.

 

5. THEORG

Die Software THEORG ist mit über 15.000 Installationen der Marktführer im Bereich der Heilmittelerbringer (Logopädie, Ergotherapie, Physiotherapie).

Die Software ist modular aufgebaut und bietet Funktionen in den Bereichen:
Patienten- und Rezeptveraltung, Abrechnung nach §302 oder über Abrechnungszentren, Terminplanung, Dokumentation und vieles mehr. Sie kann vor Ort oder über ein Rechenzentrum genutzt werden. Es gibt eine zusätzliche App. Der Preis für die Software hängt von den genutzten Modulen und dem Umfang der Software ab.

 

 

Die Kontaktdaten der Softwareanbieter für Praxissoftware für Therapeuten

 

Theralino

PRAXINO GmbH
Eduard Schlein, THERALINO-Team
Eupener Straße 74
50933 Köln
Telefon 0221- 56 93 17 55
E-Mail hallo@theralino.de
www.theralino.de

iPrax

Dirk Becker, Geschäftsführer
iPrax Systems GmbH & Co. KG
Brünnsteinstraße 10
81541 München
Telefon 089- 416156510
Mail service@iprax-systems.com
www.iprax-systems.com

AZH

Martin Oppermann
, Schulungsreferent
azh TiM

NOVENTI HealthCare GmbH
Geschäftsbereich azh
Einsteinring 41
43
85609 Aschheim
Telefon 0 89- 9 21 08-232
E-Mail 
Martin.Oppermann@azh.de
www.azh.de

Amparex

Stephan Förderung, Geschäftsführer
Telefon 0711- 21 475 – 475
E-Mail stephan.foerderung@amparex.com
http://www.amparex.com
AMPAREX GmbH
Max-Lang-Straße 24
70771 Leinfelden-Echterdingen

Theorg

SOVDWAER GmbH
Manfred Schabka, Anwendungsberatung
Franckstraße 5
71636 Ludwigsburg
Telefon 07141- 9 37 33-0
E-Mail info@sovdwaer.de
www.sovdwaer.de

Der Schmerz sitzt bei vielen Therapeuten und Praxen bereits tief: sie finden einfach kein oder kein ausreichend qualifiziertes Personal. Aufgrund der eigenen therapeutischen Tätigkeiten und vielfältiger administrativer Aufgaben im Alltag haben sie weder Zeit noch Energie, sich auch noch intensiv mit dem Thema Personal zu beschäftigen.

Dabei ist es so wichtig, sich JETZT mit einer zukunftsorientierten Personalarbeit auseinanderzusetzen. Gerade als Therapeuten weißt du, dass der einmalige Eingriff nicht ausreicht, dass das Training zur Heilung und Prophylaxe dringend notwendig ist. Schärfe die Axt bevor du den Baum fällst.

Aktionismus versus strategisches Handeln

Meiner Tochter wurde vor einigen Jahren Physiotherapie verordnet. Die Therapeutin zeigte ihr am Anfang drei Übungen, deren Ausführung sie genau kontrollierte und welche sie bis zur nächsten Stunde üben sollte. Beim nächsten Mal ließ sie sich Übungen vorführen, korrigierte bei Bedarf und erweiterte das Übungsrepertoire. Das Prozedere ist Dir bekannt. Die Behandlung linderte den Schmerz nicht über Nacht, aber es wurde kontinuierlich besser, sie wurde stabiler.

Deine Personalarbeit ist diesem Prozess sehr ähnlich. Nicht zu handeln oder nicht zu üben wird den Schmerz für die Zukunft nur vergrößern. Und Einzelaktionen mögen punktuell helfen, aber dauerhaft? Wohl nur zu einem geringen Prozentsatz. Es sei denn, du gehörst zu den ganz großen Glückspilzen (was ich dir von Herzen gönnen würde).

Personalmanagement von Anfang an – nur keine Angst

Sobald du den ersten Mitarbeiter/ die erste Mitarbeiterin einstellen möchtest, hast du Personalarbeit zu erledigen, ob du nun willst oder nicht. Da ist es aus meiner Sicht nur sinnvoll, sich zu Beginn Gedanken über die eigenen Vorstellungen, nötigen Abläufe und dringend zu erledigenden Aufgaben zu machen. Und auch, wenn du schon ein paar Jahre selbstständig bist, lohnt es sich, die eigenen Handlungen zu überdenken oder eine Richtungskorrektur vorzunehmen.

Gerade kleine Unternehmen und die meisten Selbstständigen im Gesundheitssektor haben Schwierigkeiten, qualifizierte Fachkräfte zu finden und zu binden. Und vielleicht bereitet Dir allein der Begriff „Personalmanagement“ schon Bauchschmerzen oder du denkst, dass das nur etwas für große Unternehmen sei. Mitnichten. du kannst das Schritt für Schritt aufbauen. Erweitern, ganz nach Deinen Bedürfnissen. Mit oder ohne fremde Hilfe.  Aber wenn du zu Beginn investierst oder nochmal neu startest, dann solltest du zunächst ein paar grundlegende, strategische Fragen angehen:

  • Was für ein Ziel hast du für dein Unternehmen, deine Praxis? Wie soll es in drei, fünf, zehn Jahren aussehen?
  • Was für eine Führungskraft möchtest du sein? Da solltest du ruhig ins Detail gehen. Schau auch auf deine eigenen Ressourcen.
  • Mit welchen Menschen arbeitest du am allerliebsten zusammen?
  • Welche Qualifikationen brauchen deine Mitarbeiter zu Beginn und welche nach einiger Zeit?
  • Welche Pflichten haben deine Mitarbeiter und was bist du bereit, als Arbeitgeber zu leisten (Arbeitsbedingungen, Benefits, Arbeitsklima, Weiterbildung, etc.)?
  • Was soll dich als Arbeitgeber besonders machen (sog. „Employer Branding“)?

Die meisten Enttäuschungen und latenten Unzufriedenheiten handeln wir uns ein, wenn wir keine genauen Vorstellungen haben oder mögliche Schwierigkeiten nicht bedenken. Mit diesen grundlegenden Gedanken formst du dein Selbstverständnis und deine Personalstrategie. Das daraus entstehende Konzept kannst du dann parallel zur Entwicklung deines Unternehmens Schritt für Schritt erweitern oder anpassen.

Personalplanung in der Praxis

Dieser memole Magazinartikel hilft dir eine gute Personalplanung für deine Therapiepraxis zu machen.

Von der Strategie zur Umsetzung

Aus der Strategie ergeben sich viele Fragen und Unsicherheiten in der Umsetzung und oft fängt es bei der Personalsuche an. Wie definiert man ein Profil oder formuliert eine Stellenanzeige. Wie macht man das besten? Welche Wege der Rekrutierung gibt es? Inzwischen gibt es Jobportale für Teilmärkte, wie z.B. therapeutenonline.de, medi-jobs.de, usw.  Wäre es sinnvoll, mehr Praktika anzubieten und Mitarbeiter zu entwickeln? Nutzt du deine Netzwerke? Mitarbeiterempfehlungen? Welche Rekrutierungswege waren in der Vergangenheit erfolgreich?

Bei der Personalauswahl solltest du klare Kriterien haben, sich aber gleichzeitig eine gewisse Flexibilität bewahren. Da ist vielleicht deine Wunschkandidatin, sie möchte aber nur Teilzeit arbeiten? Du hast die Gestaltung in der Hand. Das ist einer deiner Vorzüge als ArbeitgeberIn.

Bei der Personalauswahl ist in Vorstellungsgesprächen ein Vier-Augen-Prinzip immer wertvoll und gibt Entscheidungssicherheit. Ihr könnt das Gespräch gemeinsam führen, reflektieren und analysieren.

Der „Lebenszyklus“ – Phasen im Mitarbeiterleben

Hast du dich erst einmal für jemand entschieden, dann brauchst du einen guten Arbeitsvertrag, du benötigst Unterlagen für die Entgeltabrechnung und jemand, der diese durchführt.

Ist der Mitarbeiter dann an Bord, geht es auch schon weiter: die Einarbeitung sollte durchdacht und fundiert sein und regelmäßige Feedbackgespräche vorsehen. Nimm dir hier bewusst Zeit und vereinbare immer wieder Meilensteine und erwünschte Ergebnisse. Hör zu, was dein Mitarbeiter braucht, definiere deine Anforderungen, lege Aktionen fest und setze diese um.

Diese Aufmerksamkeit und Verbindlichkeit hilft dir gemeinsam mit deiner klaren Strategie (siehe oben) schon enorm beim Thema Mitarbeiterbindung. Genauso wie jährliche Mitarbeitergespräche mit Zielvereinbarungen und Weiterentwicklungsmöglichkeiten.

Sukzessive kannst du dann dein Personalkonzept weiterentwickeln, indem du z.B. genauer auswählst, welche zusätzlichen (evtl. steuer- und SV-optimierten) Benefits du vielleicht anbieten kannst und willst: Altersvorsorge, Kreditkartensysteme, ÖVP-Tickets, Weiterbildung, Arbeitszeitmodelle, KiTa-Zuschüsse, etc.

Das Arbeitgeberleben ist aber leider nicht nur von erfolgreichen Neueinstellungen und Weiterentwicklung geprägt. Der Mitarbeiter verlässt deine Praxis endgültig oder auf Zeit (Mutterschutz, Elternzeit, Pflege) oder du musst eine Abmahnung oder Kündigung aussprechen – mit allen notwendigen Formalitäten. Neben aller Emotionalität ist es dann hilfreich und entlastend, wenn man einen Ansprechpartner hat, der einen begleitet, unterstützt oder sogar Aufgaben übernimmt.

In großen Unternehmen können sich Bereichsleiter auf ihre Fach- und Führungsrolle fokussieren und haben einen Personalexperten oder -expertin an ihrer Seite, die sie unterstützt und die vertraglichen Dinge regelt. Das haben Selbständige kleiner Unternehmen eher nicht.

Deine Rolle und dein Wohlbefinden als Chef und Chefin

Über die vielen einzelnen Stationen im Mitarbeiterleben hinaus, kann es jedoch hilfreich und unterstützend sein, in gewissen Abständen mit einem Personalexperten auf die eigene Strategie, Vorgehensweise und Führungsrolle zu schauen. Ein solcher Sparringspartner kann dir durch aktuelles Fachwissen und vielfältige Erfahrung Sicherheit bei aktuellen Problemstellungen geben und dir Coach sein. Denn manche Vorkommnisse sind u.U. auch für die eigene Person belastend. So agierst du für dich selbst mit Selbstfürsorge und trainierst wichtige Punkte.

Hier schließt sich der Kreis im Mitarbeiterleben und auch zu den Schmerzen der Therapeuten/innen und PraxisinhaberInnen in der Personalarbeit.

Nur Mut. Jeder Schritt zählt. 

Wie jeder gute Therapeut möchte ich Dir Mut machen: nichts tun und den Kopf in den Sand stecken hilft nicht. Jeder noch so kleine Schritt und jede wohl durchdachte Aktion zur rechten Zeit aber schon. Und zum Glück gibt es da Spezialisten, die dir von Zeit zu Zeit oder in kontinuierlicher Begleitung mit Rat und/oder Tat zur Seite stehen, ohne permanent auf deiner Gehaltsliste zu stehen.

Die Autorin

Katja Raschke ist erfahrene Personalexpertin und Business Coach. Mit HR konkret – Personalmanagement & Coaching seit 2008 selbständig, unterstützt sie kleine und mittlere Unternehmen in allen Themen rund um ein effektives Personalmanagement. Als Coach begleitet sie UnternehmerInnen rund um die Themen Personal, die eigene Rolle als ChefIn und die persönliche Weiterentwicklung, Potenziale und Ressourcen.

Außerdem ist sie Business Coach für Menschen in beruflicher Veränderung und ist somit auch mit den Nöten und Bedürfnissen der jeweils anderen Seite bestens vertraut.

Wenn du gern mit ihr zusammenarbeiten möchtest, so kannst du mit ihr Kontakt aufnehmen:

Schreib eine E-Mail an info@hr-konkret.de.
In einem ersten kostenfreien Gespräch (30 Minuten) könnt ihr die Möglichkeiten einer Zusammenarbeit klären.

Weitere Informationen findest du auch unter

Klicken Sie auf den unteren Button, um den Inhalt von hr-konkret.de zu laden.

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Inkl. Buchungskalender für das 30-minütige, kostenfreie Erstgespräch)

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In diesem Interview lernst du Tomatistrainerin Birthe Ahrens persönlich kennen. Sie berichtet von Patientenerfolgen und ihren Erfahrungen mit der Tomatis Methode.

 

Hier kommst du zu Website von Birthe Ahrens

Buch über das wir im Interview sprechen  “Wie das Gehirn heilt. Neueste Erkenntnisse aus der Neurowissenschaft” von Norman Doidge*

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Wir kennen es alle: Gerade als Praxisgründer*in ist jeder Tag viel zu kurz. Wie gestalte ich meine Therapien? Welches Diagnostikmaterial verwende ich für welchen Therapiebereich? Möchte ich mich auf gewisse Patienten*innen spezialisieren und bestimmte Störungsbilder anlocken? Dann kommt auch noch der finanzielle Bereich dazu: Wie werde ich Herr bzw. Frau der (finanziellen) Lage und welche Abrechnungssoftware eignet sich am besten für meine Bedürfnisse? Hinzu kommt die Angst irgendetwas falsch zu machen oder gegen verschiedene Gesetze und Richtlinien zu verstoßen ohne sich dessen überhaupt bewusst zu sein. Das trifft bei uns Heilmittelerbringern*innen vermutlich am ehesten auf den Bereich Werbung zu. Möglicherweise hast du es noch von deiner Ausbildung im Hinterkopf: „Du darfst keine Werbung machen!“ Das stimmt jedoch gar nicht. Du darfst auch als Heilmittelerbringer*in Werbung betreiben, wenn du gewisse Punkte berücksichtigst. Aber was genau gilt es zu berücksichtigen?

Die Basis der Praxiswerbung

Im Bereich der Werbung gelten für dich als Heilmittelerbringer*in in Deutschland grundsätzlich zwei Gesetze. Diese zwei Gesetze sind das HWG, das Heilmittelwerbegesetz, und das UWG, das Bundesgesetz gegen unlauteren Wettbewerb. Beide zielen darauf ab irreführende Werbung zu verhindern und deine Kunden*innen vor falschen bzw. vagen Behauptungen und Aussagen zu schützen. Die beste Hilfe zur Einschätzung, ob deine geplante Werbung nun irreführend ist oder nicht, ist dein eigener gesunder Sachverstand. Frage dich einfach selbst, ob das was du in der Werbung anpreist unter allen Umständen eintrifft oder ob das nur unter den günstigsten Bedingungen möglich ist? Deine Patienten*innen müssen sich auf die Aussage deiner Werbung zu 100% verlassen können.

Hier ein Beispiel, wie du es NICHT machen solltest:
Du möchtest dein Stottern endlich los werden? Dann lass mich dir helfen. Nach 5 Sitzungen gehört dein Stottern der Vergangenheit an.

Diese Werbung wäre definitiv irreführend, da damit versprochen wird, dass deine zukünftigen Patienten*innen nach 5 Sitzungen – komme was wolle – stotterfrei sind. Aus deiner persönlichen Erfahrung weißt du selbst, dass diese Garantie schlichtweg nicht gegeben werden kann und somit auch nicht in der Werbung verwendet werden darf. (§3 Abs. 2 HWG)

Ein weiteres Beispiel der Irreführung ist es, wenn unwahre oder täuschende Angaben gemacht werden. Spezielle Therapiemethoden oder Behandlungsabläufe, welche keiner Aus- oder Weiterbildung zugrunde liegen, dürfen daher nicht für Werbung verwendet werden. Zukünftige Patienten*innen könnten dadurch fälschlicherweise davon ausgehen, dass das dafür nötige Know-How vorhanden ist.

Weise deine Gutachten, Zeugnisse und Empfehlung vor

Wenn du mit deinen Dokumenten werben möchtest, musst du laut §6 HWG nachweisen, dass diese von wissenschaftlich oder fachlich berufenen Personen bzw. Instituten (Akademien) ausgestellt worden sind. Im Laufe deiner Karriere wirst du bereits einige Gutachten, Zeugnisse oder Empfehlungen und Bescheinigungen erhalten haben. Indem du diese vorweist und beweist, dass sie von wissenschaftlich oder fachlich anerkannten Personen oder Instituten ausgestellt wurden, kannst du sie auch für Praxiswerbung nutzen.

Bei Erwähnung solcher Dokumente in Werbetexten gilt es daher alle nötigen Informationen wie Ersteller*in mit Namen und Adresse sowie dem Ausstellungsjahr anzugeben. So können auch deine Patienten*innen sicher sein, dass du das Wissen, welches z.B. durch ein Zertifikat bestätigt wird, auch tatsächlich erworben hast. Du schaffst somit nicht nur Vertrauen, sondern kannst dich auch von deinen Mitbewerbern*innen abheben.

Warum hängst du nicht Fortbildungsbescheingungen und Zertifikate in deiner Praxis aus? Viele Ärzt*innen machen das genau so.

 

Fazit: Praxiswerbung als Heilmittelerbringer*in ist nicht schwer

Wie du siehst, ist Werbung für deine Praxis als Heilmittelerbringer*in nicht so kompliziert, wie es der Keine-Werbung-Mythos erahnen lässt. Das Wichtigste ist: Du darfst Werbung betreiben. Jene Punkte, die du laut Gesetz berücksichtigen musst, kannst du eher als gute Manieren zusammenfassen. In den letzten Jahren hat sich viel getan und auch die Gesetze sind liberaler und leichter anwendbar geworden. Du musst also keine Angst mehr vor dem Betreiben von Praxiswerbung haben. Halte dich im Bereich Praxiswerbung einfach an folgende drei Grundsätze:

  1. Gib nicht vor jemand zu sein, der/die du nicht bist.
  2. Versprich nichts, was du nicht zu 100% halten kannst.
  3. Und beweise dein Wissen und deine Fähigkeiten umgehend.

Wenn du das befolgst, bist du auf einem guten Weg zur gesetzeskonformen Praxiswerbung.

Hier findest du die Gesetzestexte

Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb

Gesetz über die Werbung auf dem Gebiete des Heilwesens (Heilmittelwerbegesetz – HWG)

Maria Grohmann ist Logopädin und auch Musiktherapeutin. In ihre Arbeit als Logopädin fließen deshalb häufig musiktherapeutische Elemente ein. Diese bereichern ihre Therapien bei Patienten mit sehr unterschiedlichen Störungsbildern.
Ich habe mich sehr gefreut, dass Maria sich für dieses Interview extra frei genommen hat!

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Der Verlag Logopädix ist bei Therapeuten sehr bekannt und bietet schon seit vielen Jahres sinnvolles Therapiematerial an. Die Inhaberin Gabriele Peiler stellt hier das Produkt “Über kurz oder lang” vor.

 

Legasthenietraining muss nicht langweilig sein

Legasthenie- zum ersten Mal begegnete mir der Begriff in meiner Ausbildung zur Grundschullehrerin. In meinen Aufzeichnungen findet sich dazu nur eine Seite. Das heißt, ich habe damals eigentlich gar nichts darüber gelernt, wie man eine Legasthenie erkennt oder was man tun kann, um einem Legastheniker das Schreiben- und Lesenlernen zu erleichtern. Leider hat sich bis heute nicht viel in der Lehrerausbildung geändert, wie ich immer wieder erschreckend feststellen muss.

Seit ich vor 21 Jahren meine logopädische Praxis eröffnete, begleitet mich nun dieses Thema. Ich habe alles gelesen, was ich zu LRS bzw. Legasthenie finden konnte. Inzwischen habe ich sehr viel theoretische und praktische Erfahrungen auf dem Gebiet, aber ich bin immer wieder unzufrieden, weil ich merke, wie wichtig es ist, dass die Kinder, mit denen ich übe, Spaß am Training haben. Wenn sie die Stunde bei mir als zusätzliche Belastung empfinden oder gar als Bestrafung dafür, dass sie etwas nicht so gut können, dann fehlt irgendwann die Motivation und wir können nicht wirklich Fortschritte erzielen.

Übungen auf Arbeitsblättern gehören der Vergangenheit an

Übungen nur mit Arbeitsblättern werden auf Dauer langweilig, Rechtschreibung sollte spielerisch trainiert werden. So entstand mein Spiel „Über kurz oder lang“.

Bevor ich mit den Kindern spiele, brauchen sie trotzdem ein gewisses Grundwissen über die Vokale. In der Grundschule werden diese oft „Königsbuchstaben“ genannt, weil sie bedeutend für die Rechtschreibung sind. Den Unterschied zwischen langen und kurzen Vokalen erkläre ich den Schülern auf verschiedene Weise. So nutze ich die Lautschriftzeichen, die sie teilweise schon aus dem Englisch-Unterricht kennen, um zu verdeutlichen, dass man die „Königsbuchstaben“ nicht einfach schneller oder langsamer spricht, sondern dass es sich eigentlich um verschiedene Laute handelt. Das wird ihnen spätestens mit dem zugehörigen Mundbild besonders beim e und o klar.

Das Differenzieren der Vokale und das Anwenden der entsprechenden Rechtschreibregeln können die Kinder nun im Spiel üben. Dazu gibt es 4 Kartensätze: einen mit Bildkarten, der schon im Vorschulalter oder zu Beginn der ersten Klasse eingesetzt werden kann, drei weitere mit Wörtern, die nach verschiedenen Schwerpunkten geordnet sind (Minimalpaare, doppelte Mitlaute, sichtbar gedehnte Selbstlaute und doppelte Mitlaute). Die Bildkarten sind vor allem für Eltern interessant, die selbst eine Legasthenie haben und ihren Kindern von Anfang an das Erlernen der Schriftsprache erleichtern wollen. Auch GrundschullehrerInnen lassen sich gerne von mir beraten und nutzen das Spiel in der schulischen Förderung.

Auszeichnungen

Das Spiel wurde von verschiedenen Legasthenieverbänden getestet und mit dem „Dyslexia Quality Award 2013“ ausgezeichnet. Wer es sich näher anschauen möchte, kann dies gern auf unserem YouTube-Kanal tun:

 

Video zum Produkt

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Hier geht es zum Online-Shop von Logopädix

Und hier direkt zum Produkt “Über kurz oder lang”

<unbezahlte Werbung>

Viele fragen sich bestimmt, woher der Name “memole”für die der Online-Akademie kommt.

Das ist ganz einfach! Es ist ein Akronym der Worte

    • medizin
    • mobil
    • lernen

Ein Akronym ist ein aus den Anfangsbuchstaben mehrerer Wörter gebildetes Kurzwort (siehe Dudeneintrag) und kommt aus dem griechischem:

ákros = Spitze, äußerstes Ende und ónyma = Name.

Begründung

Denn hier in der Online-Akademie memole® soll es schnell und einfach möglich sein hochwertige 🎓medizinische Inhalte 💊 zu lernen. Diese Inhalte 📚sind abrufbar zum Beispiel auf deinem mobilen Endgerät! 📲⛱

Also los, schnapp dir dein mobiles Endgerät, und lerne medizinisches Wissen!