Gastbeitrag von Julia Lakaemper

„Liebe Julia, auf deinem Blog oder in deinen wöchentlichen Live-Videos mit dem Titel „Mindful Mindset Monday“ sprichst du regelmäßig über Business Mindset & Money Mindset. Warum sind diese Themen so wichtig für Selbständige?“

Gerade in der Gründungsphase und den ersten Entwicklungsstufen der Selbständigkeit stoßen viele erstmals mit ihrem Money Mindset an ihre Grenzen: Sie erleben Existenzängste, verkaufen sich unter Wert, die Kunden bleiben aus oder die Finanzen sind ein einziges Chaos. Im Coaching definieren wir gemeinsam ihre große Vision, eine konkrete Mission und klare Ziele.

Diese Klarheit setzt Energie frei, um Raum für die jeweilige Mindset-Transformation zu schaffen.

Die Veränderungsprozesse zeigen sich mental, emotional und auch ganz praktisch: Meine Coachees entwickeln in diesem Veränderungsprozess eine neue, unterstützende Beziehung mit Geld, bringen Ordnung in ihre Finanzen, verbessern ihre Selbstfürsorge und ziehen mehr Wunschkunden an.

 

Was ist denn eigentlich Mindset?

Dein Mindset ist dein Blick auf dich und die Welt. Es wird im Deutschen übersetzt als Selbstbild, meiner Meinung nach ist es viel mehr: Es sind deine Werte, deine Haltung, deine Perspektive auf dich, andere und die Welt.

Dein Mindset wird vor allem durch deine Gedanken und Überzeugungen definiert, die sich zu etwa 90% in deinem Unterbewusstsein und zu circa 10% in deinem Bewusstsein abspielen.

Deine Gedanken und Überzeugungen sorgen für bestimmte Gefühle und Reaktionen – du bewertest, ob etwas gut oder schlecht ist und handelst danach.

So entstehen Gewohnheiten, die du wahrscheinlich nicht stark hinterfragst: Es ist für dich einfach normal.

 

Und das Money Mindset ist dann die jeweilige Haltung zu Geld?

Genau. All das gilt auch für dich und deine Beziehung zu Geld. Das ist gemeint, wenn ich hier von Money Mindset spreche: Deine Gedanken, Überzeugungen, Gefühle und Gewohnheiten in Bezug auf Geld.

Du kannst ein starres Mindset haben und dich unflexibel verhalten, dich und deine Sicht auf die Welt nicht verändern wollen. Das nennt Carol Dweck in ihrem Buch Mindset (dt. Selbstbild) ein “fixed mindset”, ein starres Selbstbild, das sich nicht verändern lässt. Dem gegenüber steht ein “growth mindset”, ein flexibles Mindset, das bereit ist zu wachsen.

Mein Ansatz ist: Ändere deine Gedanken und du änderst deine Haltung – dein Mindset – und deine Handlungen. Das kann sich fundamental positiv auf dein Leben auswirken.

Sobald du etwas anderes denkst, entwickelst du eine neue Perspektive auf deine Situation und du bist in der Lage, anders zu handeln und unterstützende Gewohnheiten zu entwickeln.

 

 

DREI TIPPS FÜR EINE UNTERSTÜTZENDES MONEY MINDSET

#1 BEWEISE DEINE VERANTWORTUNGSBEREITSCHAFT

Wie professionell verwaltest du dein Geld? Hast du einen klaren Überblick über dein Geld, deine Einkünfte und deine Rücklagen? Beweise dir, dass du verantwortungsbewusst mit Geld umgehst und gewinne Klarheit darüber, in welchen Lebensbereichen und aus welchen Gründen du dir mehr Geld wünschst.

So ist es leichter, finanzielle Ziele zu formulieren und sie emotional aufzuladen, damit du dich darauf fokussieren kannst. Schaffe Ordnung in deiner Geld-Verwaltung: Prüfe und analysiere regelmäßig deine Kontostände und gewinne 100%igen Überblick über deine Ausgaben, Einnahmen, Rücklagen und Investitionen. Wie du dein Geld so verwaltest, dass du mit jedem deiner Umsätze Gewinn machst und welche Konten du dafür brauchst, liest du hier.

Mach dich schlau und handle! Deine finanzielle Situation wird sich nicht von alleine verändern und Zeit ist ein kritischer Faktor: Je früher du die volle Kontrolle über deine Finanzen hast und dich um dein Money Mindset und deine Altersvorsorge kümmerst, desto leichter wird es.

Und: Es ist nie zu spät. Übernimm Verantwortung für deine finanzielle Situation, stärke deine finanzielle Bildung und schaffe dir Rücklagen. Für deinen Vermögensaufbau lohnen sich selbst kleine Beiträge, zB frühzeitig angelegte 25-Euro-Sparpläne für ETFs summieren sich zu einer interessanten Summe. Bevor du investierst, brauchst du allerdings eine zu dir passende Strategie für deinen Vermögensaufbau. Dafür findest du hilfreiche Tipps auf dem Blog Madame Moneypenny von Natascha Wegelin.

#2 VERÄNDERE DEINE GEDANKEN ZU GELD

Was denkst du, wenn du über Geld nachdenkst? Sind die Gedanken eher positiv oder negativ?

Davon ausgehend, dass du mit deinen Gedanken deine Realität schaffst, frage ich dich mal ganz offen: Was willst du zukünftig über Geld denken?

Meiner Erfahrung nach lohnt es sich sehr, deine Gedanken über Geld zu verändern.

Zwei Gedanken, die du dir meiner Meinung nach getrost sparen kannst, sind diese:

  1. Geld allein ist das Problem.
  2. Geld allein ist die Lösung.

Geld ist NIE das Problem. Geld ist neutral. Geld ist Energie. Geld ist ein Zeichen der Wertschätzung, ein Zeichen der Anerkennung und ein Spiegel deines Selbstwerts.

Du brauchst eine Strategie, damit das Geld für dich arbeitet. Und du brauchst Kontakte, um auf die verbesserungswürdige finanzielle Situation in deiner Branche aufmerksam zu machen.

Neben einer zu dir passenden Strategie und einem stabilen Netzwerk benötigst du für dein erfolgreiches Business ein unterstützendes Mindset: Positive Gedanken über Geld und eine liebevolle Geld-Beziehung, um mehr davon in dein Leben einzuladen.

Klingt dir das zu romantisch? Noch einfacher geht es so: Deine Energie fließt dorthin, wohin deine Aufmerksamkeit richtest – und du ziehst wie ein Magnet mehr davon in dein Leben.

Je mehr du also Geld oder das Fehlen von Geld als Problem ansiehst, desto öfter steckst du im Mangel. Je mehr Fokus du auf diesen Mangel richtest, desto mehr Mangel bekommst du.

Dort, wohin du deine Aufmerksamkeit richtest, fließt deine Energie – und davon bekommst du mehr.

Richte deine Aufmerksamkeit also auf die Fülle: Alles, was du hast, den Überfluss, die Leichtigkeit, die Freude … dann kommt auch FÜLLE. Deine Gedanken sind kraftvoll.

Entscheide dich bewusst dafür, was du zukünftig über Geld denken willst. Du kannst deine neurologischen Verbindungen und sogar deinen Körper allein durch Gedanken verändern.

Spar dir den Gedanken, dass Geld die Lösung ist. Klar, es stimmt: Geld schafft neue Möglichkeiten. Also kannst du natürlich über Geld denken, dass es die Lösung für all deine Probleme ist. Ich sehe das anders. Geld ist ein wichtiges Tauschmittel. Geld verschafft Leichtigkeit. Geld ermöglicht dir Freiheit. Geld allein ist aber nie die Lösung.

Du allein bist die Lösung. Deine neuen Gedanken über Geld und deine neue Geld-Beziehung sind die Lösung. Dein neues Money Mindset ist die Lösung. Deine neuen Gewohnheiten im Umgang mit Geld und deine Handlungen sind die Lösung.

#3 ZEIGE DEIN INTERESSE AN GELD

Stell dir mal vor, Geld wäre eine Freundin von dir. Wie gut gehst du mit ihr um? Erzählst du die ganze Zeit, wie unzuverlässig sie zu dir kommt, dass sie eigentlich nie ausreichend für dich da ist und dass du nie das bekommst, was du dir wünschst? Stopfst du dein Geld lose in deine Taschen oder sortierst du deine Scheine in deinem Portemonnaie? Bist du der Meinung, dass die Welt ohne Geld eigentlich eine bessere wäre?

Überleg dir mal, wie du dich als Freundin fühlen würdest, wenn deine Freunde so von dir reden und dich so behandeln würden. Bring deinem Geld stattdessen wahres Interesse und Aufmerksamkeit entgegen.

Beschäftige dich regelmäßig mit deinen Kontoständen – denn die repräsentieren deine aktuelle Beziehung zu Geld. Bring Neugier mit, wenn du dich mit deiner Buchhaltung, deiner Steuererklärung und deiner Altersvorsorge beschäftigst. Überleg dir, wie viel Wunderbares Geld in der Welt möglich macht und achte bewusst darauf, wie du über Geld sprichst.

Rede mit Kollegen über deine Zukunftsängste und tausche dich mit anderen Therapeuten über Lösungen in eurer Branche aus. Es geht nicht darum, im Selbstmitleid zu baden und den Kopf in den Sand zu stecken. Macht etwas, verbindet euch! Stärkt euch gegenseitig und eure Lobby, kämpft gemeinsam für eine bessere Bezahlung in eurem Berufszweig. Eure therapeutische Arbeit ist sehr wertvoll und das sollte sich auch in euren Einkünften spiegeln.

 

Buchtipps

Wie Frauen ihre Finanzen selbst in die Hand nehmen können von Natascha Wegelin

Der Weg zur finanziellen Freiheit von Bodo Schäfer

So denken Millionäre von T. Harv Eker

 

Die Autorin

Mein Name ist Julia Lakaemper, ich bin Mindset Coach aus Berlin und unterstütze dich dabei, innerlich erfüllt und finanziell erfolgreich zu sein. Auf meinem Blog veröffentliche ich wöchentlich Mindset-Impulse für Selbständige. In meinem Money Mindset Gruppencoaching teile ich Methoden, Übungen und Techniken mit den Teilnehmern, die dir dabei helfen, ein unterstützendes Mindset aufzubauen und ein Leben mit mehr Leichtigkeit, Sicherheit und Freude zu erleben.

„Es ist toll, was ihr macht!

Es ist wertvoll, was ihr tut!“

 

Ariane Willikonsky hat sich Zeit genommen für ein Interview mit mir- mal mit und ohne Bild.

Hier erfährst du, wie sie es geschafft hat ihr Unternehmen aufzubauen und in ihren Lieblingsgebieten zu arbeiten. Schau mal rein!

 

Das Fon Institut von Ariane und ihre Rhetorik Masterclass von der wir im Interview sprechen.

 

 

Maria Grohmann ist Logopädin und auch Musiktherapeutin. In ihre Arbeit als Logopädin fließen deshalb häufig musiktherapeutische Elemente ein. Diese bereichern ihre Therapien bei Patienten mit sehr unterschiedlichen Störungsbildern.
Ich habe mich sehr gefreut, dass Maria sich für dieses Interview extra frei genommen hat!

Vielleicht hast du Zweifel daran, ob ein Online-Kurs dir wirlich einen Mehrwert bietet?

Ich bin davon überzeugt, dass du dich vor einem Kurskauf gründlich informieren solltest (so wie im nicht virtuellen Leben auch), dann weißt du, was du bekommst. Bei memole sind die Kurse abwechslungsreich gestaltet und von erfahrenen Praktikern der jeweiligen Methode erstellt. Die Lernziele eines Kurses sind klar definiert und du erlebst keine „bösen Überraschungen“, sondern Lernspaß und Wissensgewinn.

 

In diesem Video zeige ich dir

  1. Wie du den passenden Online-Kurs für dich findest!
  2. Wie du ihn buchst und dann auch in die Akademie „rein kommst“!
  3. Und ich zeige dir einen Blick hinter die Kulissen! Nämlich wie die Inhalte in Kurs Fünf aussehen.

 

Als Therapeutin/Therapeut fragst du dich sicher auch häufig, wie du dein Wissen noch besser „an den Patienten bringen“ kannst. Wissenschaftlich sind sie nicht bewiesen, aber die Annahme, dass es unterschiedliche Lerntypen gibt, liegt nahe. Besonders, da wir wissen, dass jeder Mensch unterschiedlich sensibel auf Außenreize reagiert. Die unterschiedliche Ausprägung der Sinnesorgane legt natürlich nahe, dass wir diese unterschiedlich gerne nutzen. Zum Wahrnehmen im Allgemeinen, aber natürlich auch zum Lernen.

 

Der visuelle Lerntyp

Der visuelle Lerntyp lernt am besten und schnellsten über das Sehen. Schaubilder, graphisches Lermaterial und das Beobachten unterstützen seinen Lernprozess.

 

Der auditiver Lerntyp

Der auditive Lerntyp kann alles, was er akustisch wahrnimmt, besonders gut aufnehmen und verarbeiten. Vorträge, lautes Vorlesen und das eigene Verbalisiern von Lerninhalten helfen ihm beim Lernen.

 

Der hapitscher Lerntyp

Der haptische Lerntyp lernt besonders gut über das Anfassen und die Informationsaufnahme über die Hände. Bewegungen und praktisches Tun helfen ihm, Lerninhalte wahrzunehmen und abzuspeichern.

Der kommunikativer Lerntyp

Der Kommunikative Lerntyp lernt am schnellsten, wenn er die Lerninhalte in der Kommunikation mit anderen austauscht. Nachfragen, Erklärungen und Diskussionen erzielen bei ihm die größten Lernerfolge.

 

 

Aktueller Stand der Wissenschaft

In der Kognitivwissenschaft spricht man heute allerdings lieber von „Lernstilen“: Das sind kognitive und affektive Lern-Verhaltensweisen, die stabil bleiben. Also bevorzugte Lernmethoden und Lernmittel. Sie beschreiben, ob dein Patient lieber mit Büchern, Videos oder in Lerngruppen lernt.

Was sind deine Fortbildungthemen für das Jahr 2019? Zu welchen Themen würdest du dich gerne weiterbilden?

Im Gründungsjahr 2018 sind schon einige Kurse in unserer Online-Akademie erschienen. Gestartet sind wir im Januar mit den beiden Kursprototypen Kurs Eins Neurofunktions!therapie nach Elke Rogge und der Ronnie Gardiner Methode, Kurs Zwei mit Ronnie Gardiner und Stefanie Lockau geb. Riedelbauch. Diese Kurse enthielten zwar schon die memole Zertifikate, aber noch keine nennenswerten Videos und maximal einen Audiobeitrag.

Die beiden neuen Kurse

Durch das Feedback der zahlreichen Nutzer der ersten Kurse konnten wir bereits die nächsten beiden Kurse noch besser gestalten. Nämlich nach euren Wünschen! Es sind die Kurse

Diese Kurse enthalten

  • ein ausführliches Kursskript
  • einen Download (z.B. ein hochwertiger neuer Anamnesebogen oder Übungsblätter)
  • bis zu 9 Videos, in denen Inhalte, Techniken oder Hilfsmittel gezeigt und erklärt werden
  • bis zu 5 Audios unter anderem mit Hörbeispielen
  • viele Schaubilder mit ausführlichen Erklärungen

Die nächsten vier Kurse, die noch in diesem Jahr veröffentlicht werden, haben die Inhalte

  1. Musiktherapie
  2. Einsatz von Sketchnotes in der Therapie
  3. Kindliche Sprachdiagnostik
  4. AfSP

Wenn du über die Veröffentlichung dieser Kurse informiert werden möchtest, kannst du dich hier für die memole-Post eintragen. Vielleicht gibt es sogar ein Frühbucher-Angebot.☺️

Welche Themen interessieren dich darüber hinaus?

Was möchtest du gerne in einem Online-Kurs lernen?

  • welche Themengebiete interessieren dich ganz persönlich?
  • welche Methoden, Theorien oder Ansätze?
  • welche Originale möchtest du -zumindest in Form eines Online-Kurses- unbedingt noch mal kennenlernen?

Und auf welche Art möchtest du es am liebsten lernen?

  • Ein Kurs, unterteilt in Module und Lektionen, so wie es aktuell ist
  • oder lieber ein ausführliches Interview mit einer/m Expert*in?
  • Oder doch ganz anders?

Schreib mir gerne persönlich deine Vorschläge und Ideen, dann werde ich versuchen sie in die Planung miteinzubeziehen!

Diagnostikverfahren für Kindersprache gibt es sehr sehr viele. Ich habe hier einige Wichtige für dich zusammengetragen. Natürlich kannst und brauchst du sie nicht alle in deinem Therapiezimmerschrank zu haben. Das wäre dann doch ein bisschen viel bei mehr als 50 Verfahren, aber kennen solltest du sie! 😉

AfSP

Analyse freier Schriftsprachproben

1. Auflage 2011
von Jens Kramer, Frauke Ludewig

ADST
Allgemeiner Deutscher Sprachtest

2., aktualisierte und verbesserte Auflage
von J. Steinert

AWST

Aktiver Wortschatztest für 3- bis 5-jährige Kinder

von Christiane Kiese-Himmel
und die Revision AWST-R

BAKO 1-4
Basiskompetenzen für Lese-Rechtschreibleistungen

Ein Test zur Erfassung der phonologischen Bewusstheit vom ersten bis vierten Grundschuljahr
2., ergänzte und aktualisierte Auflage
von Claudia Stock, Peter Marx, Wolfgang Schneider
Herausgeber: Marcus Hasselhorn, Ulrich Trautwein, Wolfgang Schneider

BISC

Bielefelder Screening zur Früherkennung von Lese-Rechtschreibschwierigkeiten

2., überarbeitete Auflage 2002
von H. Jansen, Gerd Mannhaupt, Harald Marx, H. Skowronek

DRT 1
Diagnostischer Rechtschreibtest für 1. Klassen

2., aktualisierte Auflage 2003
von Rudolf Müller

DRT 5
Diagnostischer Rechtschreibtest für 5. Klassen

von Martin Grund, Rainer Leonhart, Carl Ludwig Naumann
Herausgeber: Marcus Hasselhorn, Wolfgang Schneider, Ulrich Trautwein

EBD

Entwicklungsbeobachtung und -dokumentation 3-48 Monate

Eine Arbeitshilfe für pädagogische Fachkräfte
von Ulrike Petermann, Franz Petermann, Ute Koglin

EBD

Entwicklungsbeobachtung und -dokumentation 48-72 Monate

Eine Arbeitshilfe für pädagogische Fachkräfte
von Ute Koglin, Franz Petermann, Ulrike Petermann

ELFE 1-6

Ein Leseverständnistest für Erst- bis Sechstklässler
1. Auflage 2006
von Wolfgang Lenhard, Wolfgang Schneider

Entwicklungsorientierte Sprachdiagnostik bei Kindern mit geistiger Behinderung

Maren Aktas
Bielefelder Institut für frühkindliche Entwicklung e.V., Hilden
August 2012

ESGRAF-MK

Evozierte Diagnostik grammatischer Fähigkeiten für mehrsprachige Kinder

November 2011
von Hans-Joachim Motsch

ESGRAF-R

Modularisierte Diagnostik grammatischer Störungen – Testmanual

Revision
September 2013
von Hans-Joachim Motsch

FiPS-S – Überprüfung Sprachstand

Fähigkeiten im Puzzle Spiel erfassen- SPRACHE
für 4 bis 5 Jährige

FRAKIS
Fragebogen zur frühkindlichen Sprachentwicklung im Altersbereich von 1 bis 2 Jahren

FRAKIS (Standardform) und FRAKIS-K (Kurzform)
2009
von Gisela Szagun, Barbara Stumper, Satyam Antonio Schramm

HASE

Heidelberger Auditives Screening in der Einschulungsuntersuchung

von Hermann Schöler und Monika Brunner

HSET
Heidelberger Sprachentwicklungstest

2., verbesserte Auflage 1991
von Hannelore Grimm, Hermann Schöler

HSP 1-10
Hamburger Schreib-Probe 1-10

6., neu normierte Auflage 2012
von P. May

KISTE
Kindersprachtest für das Vorschulalter

1. Auflage 1994
von D. Häuser, E. Kasielke, U. Scheidereiter
Herausgeber: Karlheinz Ingenkamp

Kö.Be.S. Kids

Anwendung und Erarbeitung von resultierenden Therapiezielen

LiSe-DaZ Linguistische Sprachstandserhebung

Deutsch als Zweitsprache
von Petra Schulz, Rosemarie Tracy

LOGO Ausspracheprüfung

von Ilse Wagner, Bilder von Julia Kleinheins
Komplett mit Bilderbuch, Diagnoseheft, Screening und Handbuch
Überarbeitete Neuauflage 2011

MAUS

Münchner Auditiver Screeningtest für Verarbeitungs- und Wahrnehmungsstörungen

Münchner Screening of Auditory Perception Disorders
von A.  Nickisch, C.  Heuckmann , T.  Burger , C.  Massinger

MSS

Marburger Sprach-Screening

Ein Sprachprüfverfahren für Kindergarten und Schule
von I. Holler-Zittlau, W. Dux, R. Berger

NRDLS
The New Reynell Developmental Language Scales
auch REYNELL Skalen

Speech and Language Therapists
edition 2011
von S. Edwards, C. Letts, I. Sinka

Passiv & Co – Ein Satzverständnistest für Kinder ab 4 Jahren

1. Auflage 2017
von Antje Lorenz, Jeannine Schwytay, Frank Burchert

PDSS

Patholinguistische Diagnostik bei Sprachentwicklungsstörungen

von Christina Kauschke, Julia Siegmüller
Dezember 2009

Pizzamiglio
Sprachverständnistest für 4-6 Jährige

P-ITPA
Potsdam-Illinois Test für Psycholinguistische Fähigkeiten

1. Auflage 2010
von Günter Esser, Anne Wyschkon

PLAKSS

Psycholinguistische Analyse kindlicher Aussprachestörungen

Vollständig überarbeitete Neuauflage der PLAKSS ist PLAKS-II
2., vollständig überarbeitete Neuauflage der PLAKSS 2014
von Annette Fox-Boyer

Rosetti

The Rossetti Infant-Toddler Language Scale (Die Rossetti Säuglings-Kleinkind-Sprachskala)

von Louis Rosetti

RWT

Regensburger Wortflüssigkeits-Test

1. Auflage 2001
von Steffen Aschenbrenner, Oliver Tucha, Lange

(Schrift-) Sprachdiagnostik heute

theoretisch fundiert, interdisziplinär, prozessorientiert und praxistauglich Taschenbuch
November 2013
von Johanna Fay

SCREEMIK 2

Screening der Erstsprachfähigkeit bei Migrantenkindern (Russisch-Deutsch, Türkisch-Deutsch)
Computergestütztes Verfahren zur Feststellung des Sprachstandes in der Erstsprache bei Kindern mit Migrationshintergrund
1. Auflage 2008
von Lilli Wagner

SET 3-5

Sprachstandserhebungstest für Kinder im Alter zwischen 3 und 5 Jahren

von Franz Petermann

SET 5-10

Sprachstandserhebungstest für Kinder im Alter zwischen 5 und 10 Jahren

3., aktualisierte und teilweise neu normierte Auflage
von Franz Petermann

SETK 2
Sprachentwicklungstest für zweijährige Kinder (2;0–2;11 Jahre)

Diagnose rezeptiver und produktiver Sprachverarbeitungsfähigkeiten

2., überarbeitete und neu normierte Auflage

von Hannelore Grimm

SETK 3-5
Sprachentwicklungstest für drei- bis fünfjährige Kinder

Diagnose von Sprachverarbeitungsfähigkeiten und auditiven Gedächtnisleistungen
3., überarbeitete und neu normierte Auflage
von Hannelore Grimm

SLS 1-4

Salzburger Lese-Screening für die Klassenstufen 1-4

von Heinz Mayringer, Heinz Wimmer

SLS 2-9

Salzburger Lese-Screening für die Schulstufen 2-9

von Heinz Mayringer, Heinz Wimmer

SLRT

Salzburger Lese- und Rechtschreibtest

von Kristina Moll, Karin Landerl

SLRT-II

Lese- und Rechtschreibtest
Weiterentwicklung des Salzburger Lese- und Rechtschreibtests
von Kristina Moll, Karin Landerl

SSV

Sprachscreening für das Vorschulalter

von Hannelore Grimm
Standardisierte Erfassung des erreichten Sprachentwicklungsstands
Kurzform des SETK 3-5

Störungen der Sprachentwicklung

Grundlagen – Ursachen – Diagnose – Intervention – Prävention
August 2012
von Hannelore Grimm

TEPHOBE

Test zur Erfassung der phonologischen Bewusstheit und der Benennungsgeschwindigkeit

Januar 2016
von Andreas Mayer

TPB

Test für Phonologische Bewusstheitsfähigkeiten

von Silke Fricke, Blanca Schäfer

TROG-D

Test zur Überprüfung des Grammatikverständnisses

Herausgeberin:  Annette Fox-Boyer

TSVK

Test zum Satzverstehen von Kindern

Eine profilorientierte Diagnostik der Syntax
1. Auflage 2011
von Julia Siegmüller, Christina Kauschke, Susanne von Minnen, Dagmar Bittner

WWTT

Wedemärker Wahrnehmungs-Trennschärfetest

Teil des Prüfset zum Warnke-Prüfverfahren (Lernen/Aufmerksamkeit/Hörverstehen/Automatisierung)

WWT 6-10

Wortschatz- und Wortfindungstest für 6- bis 10-Jährige

September 2011
von Christian W. Glück

Zollinger Entwicklungsprofil

Die Entdeckung der Sprache, 9. Auflage 2015
von Barbara Zollinger

 

 

Außerdem gibt es vom „AWMF – Portal der Wissenschaft“ ein sehr übersichtliches Dokument zu den Leitlinien „Diagnostik von Sprachentwicklungsstörungen (SES), unter Berücksichtigung umschriebener Sprachentwicklungsstörungen (USES)“ (2011).

Dort findest du ab Seite 66 noch einmal eine Übersicht über: Die „Allgemeine Sprachentwicklungsdiagnostika zur Feststellung von Risiken für eine Störung von Sprachverständnis und Sprachproduktion bzw. Prüfung der altersgemäßen Entwicklung“. Du kannst das PDF hier herunterladen.

 

Ergänzungen

Sicher gibt es hier noch Tests zu ergänzen. Schreib mir gerne, dann füge ich deine Ergänzungen hinzu. Herzlichen Dank! 🤗

Diese Liste kannst du dir auch als PDF downloaden. Viel Vergnügen!

Sicher hast du schon von den verschiedenen Einsatzmöglichkeiten für Tablets in der Therapie gehört. Hast du auch schon mal eine App (Abkürzung von Englisch application für „Anwendung“ oder „Programm“) ausprobiert, oder eher einen Wikipedia-Artikel zu Rate gezogen?

Apps für Therapien zu finden ist gar nicht leicht, denn häufig sind sie nicht mit guten Schlagworten markiert bzw. ihre Namen lassen nicht unbedingt auf die Therapietauglichkeit“ schließen.

 

Ich habe für dich ein paar Apps für deine logopädische, ergotherapeutische oder physiotherapeutische Arbeit herausgefunden. Ich habe sie nicht alle (gekauft und ) ausprobiert, aber die Beschreibungen lassen alle darauf schließen, dass es sich um hilfreiche Programme handelt, die man gemeinsam mit seiner Patientin/ seinem Patienten für einen spezifischen Teil der Therapie einsetzen kann.

 

Logopädie

Physiotherapie

Ergotherapie

Für alle Therapeutinnen und Therapeuten

Anmerkungen

Du hast dich vielleicht gewundert, warum ich auch englische Titel in der Liste habe. Nicht alle englischen Titel sind auch englisch sprachige Apps. Schau einfach mal rein, dann siehst du gleich, in welcher Sprache die Anleitungen sind.

Die meisten Apps sind für alle Betriebssystem (Google, Apple und andere) tauglich. Ich habe in der Regel zum iTunes Store verlinkt.

Unter den Apps befinden sich kostenlose und kostenpflichtige Angebote. Die Ausgabe kannst du dann als Betriebsausgabe absetzen 🙂

 

Welche Apps nutzt du gerne? Ich freue mich auf deine Nachricht!

 

Du hast dich auch schon mal gefragt, wie man einen Online-Kurs eigentlich nutzen kann? Und wo man ihn nutzen kann? Dann kommt hier eine hilfreiche Anleitung für dich!

Die Ausgangslage

Das kennst du doch bestimmt auch. Du hast von einem Therapieansatz gehört, möchtest aber nicht zu viel Zeit und Mühe investieren um darüber mehr zu wissen.

  • Ein Buch kaufen und selber durchlesen?
  • Einen Fortbildungsplatz für in einem halben Jahr finden und buchen?

Kommt beides gerade nicht für dich infrage!

 

Deine Chance

Viele elektronische Geräte bringen dich auf die Website www.memole.de. Du kannst mit deinem „Zuhause“-Rechner, dem Laptop, einem Tablet oder Smartphone diese Seite ansteuern. Dort wählst du einen memole®-Onlinekurs aus, bei dem dir die Kursbeschreibung gefällt. Lies genau, was dich erwartet!

 

Bezahlen

Jetzt nutzt du den Knopf „In den Warenkorb“ und buchst so den Kurs. Bezahlt wird über den zuverlässigen und seriösen Anbieter  „Paypal“. Dieser bietet die Möglichkeiten

  • PayPal
  • Überweisung und
  • Kreditkarte

Also möglichst einfach, schnell und transparent. Innerhalb von wenigen Minuten ist dein Geld übertragen und du bekommst eine Bestätigungsmail.

Anfangen

In der Regel dauert es nur wenige Minuten, bis PayPal das Geld erfolgreich weitergeleitet hat.

  1. Du bekommst also eine Mail, die dein Konto bei memole bestätigt und
  2. eine Mail, die den Zahlungseingang bestätigt.

Lernen

In deinem „Profil“ findest du den von dir gebuchten Kurs. Klicke auf die Module und Lektionen und arbeitet dich durch die Inhalte. Du kannst

  • jederzeit Pausen machen
  • und deine Arbeit auf einem anderen Gerät fortsetzen.

Fertig

Wenn du Lust hast, überprüfe nun dein Wissen in dem freiwilligen Quiz. Ganz zum Schluß kannst du dir deine Teilnahmebestätigung ausdrucken und an deine nächste Bewerbung anhängen. Herzlichen Glückwunsch! Du hast eine moderne Möglichkeit gewählt dir Wissen anzueignen.

Es gibt einige Persönlichkeiten und Ansätze, die mich persönlich sehr inspirieren. Einen Anteil haben natürlich Persönlichkeiten, die Bücher veröffentlicht haben und schlaue Ideen und Ansätze formulieren. Andere Personen sind mir durch ihr Tun aufgefallen und haben Denkprozesse bei mir angeregt.

Schau dir hier meine Inspirationsquellen an:

Milena Glimbovski und Jan Lenarz

bzw. ihr Kalenderbuch „Ein guter Plan“
Diesen ganzheitlichen Terminkalender habe ich zur Gründung von memole® von einer guten Freundin bekommen. Es ist ein Reflexionskalender mit der Möglichkeit täglich freie Texte einzutragen oder vorgegebene Rubriken auszufüllen. Er hilft Dinge „im Blick zu behalten“. Außerdem sind die vielen Fragen und Sprüche eine tägliche Quelle der Inspiration! Ich nutze das Buch sehr gerne und kann es allen Zielerreichern nur empfehlen!

Sandra Holze

von SandraHolze.com macht Marketing: zeitgemäß, innovativ, weiblich
Sie ist eine selbstbewußte Marketing-Fachfrau, die verschiedene Online-Formate anbietet. Sie beeindruckt mich, weil sie sich anscheinend in regelmäßigen Abständen fragt, wie sie am liebsten Arbeiten will. Unter Umständen stellt sie dann ihre (komplette?!) Produktpalette um. Das finde ich beeindruckend reflektiert und stetig!

Stefan Merath

vermittelt Unternehmer Visionen
Stefan Merath kenne ich leider bisher nur aus Büchern, aber dafür aus sehr vielen. Ich lese gerne seine anschaulichen Beispiele zu Unternehmerpersönlichkeiten und mag seine unnachgiebige Art Dinge „Klar zu stellen“.

Björn Tantau

macht norddeutsches Content Marketing
Der Hamburger kann auch ohne geschliffene Aussprache (das war für mich mit meinen logopädischen Ansprüchen am Anfang gewöhnungsbedürftig) sehr wertvolle Inhalte transportieren. Er hält lustige anschauliche Vorträge und spannende Podcasts -nicht nur in Norddeutschland und man kann unglaublich viel von ihm lernen.

Maria Grohmann

von „Laute(r) Gedanken“ macht innovative Logopädie
Maria ist die next-Generation-Logopädin, der es gelingt moderne Medien und Social Media zu nutzen, um die Logopädie, Themen der Logopädie und ihre eigenen Vorlieben in einem sympathischen Blog vorzustellen.

Nora und Susann

mit der Female Future Force
Nora und Suann von der Female Future Force (FFF) sind in Berlin ein Trendthema geworden. Noch bin ich nicht Mitglied, aber die dort angebotenen Texte und Online-Kurse sind durchgehend sehr interessant. Ähnlich wie bei memole® nehmen in der Academy exklusiv Experten zu ihrem Thema Stellung. Die Themen sind sehr breit aufgestellt. Und für August ist ein großes Festival geplant. Ich werde die Entwicklung gerne weiter verfolgen!

Sandra Messer

wie man Online-Kurse strukturiert und anbietet
Meinen ersten Online-Kurs habe ich bei Sandra Messer belegt. Dort habe ich mir das Basiswissen für WordPress angeeignet. Sie hat quasi den soliden Grundstein für mein Wissen gelegt. Es war zum einen sehr simpel den Kurs zu buchen und zu nutzen (mit meinen Online-Kursen ist es nun genauso😀). Zum anderen bietet ihr Kurs eine sehr übersichtliche Struktur, die es dem Lernenden leicht macht zu folgen, zu wiederholen und das Gelernte schließlich umzusetzen. Das finde ich toll!

Tony Robbins

Pure Motivation und Zielerreichung
Tony Robbins Bücher sind immer wieder auf den Bestsellerlisten. Er schreibt in seinen Büchern energisch, wie man sich Ziele setzt, sie erreicht und an ihnen festhält. Am liebsten geht er sogleich neue Ziele an. Ruheloser Weltverbesserer ist vielleicht eine treffende Kategorisierung für ihn. Sicher kann ich nicht behaupten annähernd so viel Energie zu haben wie Tony Robbins, aber es ist sehr anregend über seine Strategien zu lesen und dann das „bestmöglich zu geben“!

Jan Hollnecker

von Theraphysia
Jan Hollnecker ist kein Therapeuten, betreibt aber ein tolles Praxiskonzept in Berlin. Er schaut genau, was für Anliegen Therapeutinnen und Therapeuten haben und versucht diese bestmöglich in seinen Praxen umzusetzen. Außerdem ist er auch so „digital-interessiert“ wie ich. Ich bin gespannt, ob und wie wir zusammenarbeiten werden.

Und zum Schluß

Eine Quelle der Inspiration habe ich noch vergessen: Strandspaziergänge!🐚🌬🌊

Wie sieht es bei dir aus? Was inspiriert dich? Schreib mir, welche Menschen und Methoden dir gut tun, deine Gedanken in Schwung zu bekommen! Ich freue mich auf deine Nachricht!

 

Was ist eigentlich Lernen?

Früher wurde deutlich vermittelt, das Lernen ausschließlich mit Wiederholungen, Nachsprechen und Erfüllen von Erwartungen verbunden ist. Was ist aber mit der Explorationsfreude, mit intrinsischer Motivation? Warum lernt man unter bestimmten Bedinungen besser als unter anderen?

Lernen professionell und privat

Wir Therapeuten wissen, dass man grundsätzlich etwas Lernen kann. Jedenfalls erhoffen wir es uns täglich in den zahlreichen Therapieeinheiten bei Patienten aller Art. Aber hast du dich nicht auch schon mal gefragt, wie du am leichtesten und zuverlässigsten neues Wissen vermittelst oder dir selbst aneignest? Denn auch als Therapeutin /als Therapeut mußt du täglich Neues lernen: neue Therapiemethoden kommen auf den Markt, mit neuen Patienten ergeben sich bisher unbekannte Fragen zur Therapie in denen du gut agieren willst. Und privat: vielleicht lernst du gerade eine Fremdsprache für deinen nächsten Urlaub oder für den Sportbootführerschein (das wär ja mein persönlicher Traum).

Lernen verstehen

Es kann doch nicht so schwierig sein „das Lernen“ zu verstehen. Aus den Theorien Rückschlüsse zu ziehen und mit diesem Wissen das Lernen (und Behalten) bei sich selbst und den Patientinnen und Patienten zu verbessern.

Definition

Laut Wikipedia „Unter Lernen versteht man den absichtlichen und den beiläufigen Erwerb von neuen Fertigkeiten. Der Lernzuwachs kann sich auf geistigem, körperlichem, charakterlichem oder sozialem Gebiet ereignen.“ 

Das ist eng verbunden mit der Frage: wie lernt man am besten?

Dazu gibt es verschiedene Modelle von Lerntheorien. Einige der wichtigsten lerntheoretischen Ansätze sind
– die Behavioritische Lerntheorie
– der Instruktionalismus
– Lernen durch Einsicht, Lernen am Modell
– der Situativer Kontext, Transfer
– die Biokybernetische-neuronale Lerntheorien
– das Maschinelles Lernen

Aber natürlich gibt es auch an der reinen Annahme von „Lerntheorien“ Vorbehalte. Kritiker schreiben, dass oben genannnte Theorien das „Kreative Lernen“ unberücksichtigt lassen.

Lerntheorie für Therapeutinnen und Therapeuten

Copyright Andreas Müller / Beatenberg

Der Ansatz von Andreas Müller

Einer der sich wirklich auskennt ist der Schweizer Andreas Müller. Er ist Pädagoge und Journalist. Vor mehr als 30 Jahren gründete er das Institut Beatenberg. Dort ist er Direktor, Dozent und Berater. Außerdem hat er zahlreiche spannende Fachbücher geschrieben. Andreas Müller hat eine ganz eigene Struktur der wichtigen Faktoren, die das Lernen ermöglichen, entwickelt:

  1. Mentale Fitness: Den inneren Schweinehund an der kurzen Leine führen
  2. Emotionale Fitness: Zuversicht an sich und seine Fähigkeiten glauben
  3. Soziale Fitness: Wenn du mit dem Finger auf andere zeigst, zeigen drei auf dich.
  4. Fachliche Fitness: Sich die Dinge zu eigen machen- weil verstehen Spass macht.
  5. Körperliche Fitness: Wer sich körperlich fit fühlt, hat es leichter, dem Denken Beine zu machen.

Was bedeutet das jetzt für dein Lernen und Lehren?

Liest man seine Ausführungen, wird schnell klar, dass es nicht den einen Faktor gibt, sondern wir eine lernfreundliche Gesamtsituation herstellen sollen.

  • Beruflich wie privat!
  • Beim Lernen aus einem Buch oder einem Online-Kurs!
  • Und völlig unabhängig vom Thema!

Also: Hab viel Spaß beim leidenschaftlichen Lernen!