Birthe Ahrens ist Diplom-Pädagogin, Tomatis® Professional sowie Leiterin eines Tomatis® Zentrums in Köln und Dozentin eines memole Onlinekurses. 

Sie lebt im Rheinland am Rande von Köln und ist in ihrer Freizeit viel mit ihren beiden Hunden und ihrem Pflegepferd in der schönen Natur der Villewälder südlich von Köln unterwegs. Außerdem verbringt sie viel Zeit in ihrer zweiten Herzensheimat am Tegernsee.

 

 Bei der Tomatis Methode handelt es sich um eine Pädagogik des Zuhörens. Damit meinen wir die Fähigkeit, das Ohr aufmerksam zu verwenden, um zu lernen und zu kommunizieren und zwar auf eine Weise, die nicht emotional störend ist. Zuhören ist im Gegensatz zu Hören aktiv gemeint. Der Mensch „will hören“.

Diese Bereitschaft definieren wir auf 2 Ebenen

Auf der emotionalen Ebene geht es um die Fähigkeit, die Botschaft wirklich zu akzeptieren, also die eingehende Nachricht selbst gut regulieren zu können. Oft hat der Mensch sich einen Vorhang zugelegt, der ihn vor dem Eindringen der Botschaften seiner Umgebung schützt. Das ist eine natürliche Schutzfunktion des Gehirns, jedoch kann es auch zu vielen Problemen führen, wenn sich dieser Vorhang verdichtet und verfestigt hat. Dann fühlt der Mensch sich von seiner Außenwelt immer mehr abgeschnitten. Kommunikations- und Lernprozesse sind schwierig.

Auf der kognitiven Ebene geht es um die Fähigkeit, die Aufmerksamkeit bewusst auf eine Botschaft zu lenken, um sie zu verarbeiten und zu integrieren. Das ist für Lern- und Entwicklungsprozesse besonders wichtig.

 

Den Vorhang öffnen

Wir begleiten die Menschen mit der Tomatis®-Methode dabei, ganz sanft und langsam in einen größeren Zustand der Bereitschaft zu kommen, also den Vorhang wieder zu öffnen. Unsere Technik bereitet den Menschen auf das Ankommen der Botschaft auf sanfte Weise vor. Mit der häufigen Wiederholung kann der Mensch sich immer besser auf hereinkommende Botschaften einlassen, ohne dass er mit deren emotionalen Regulierung belastet ist. Die Hemisphären können ihren jeweiligen Spezifikationen leichter nachgehen, Entwicklung und Lernprozesse erfordern weniger Aufwand. Energie, die vorher in der Regulierung verloren ging, kann wieder anders genutzt werden. Der Mensch fühlt sich insgesamt wohler.

 

Ausbildung und Vision

Nachdem ich mit Anfang 20 kurz in die Immobilienwirtschaft herein geschnuppert habe, um zu merken, dass dies nicht mein Weg ist, habe ich mein Studium der Erziehungswissenschaften an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel begonnen. Heute bin ich dankbar für meine kaufmännische Grundausbildung, denn als Unternehmerin konnte ich dadurch so manche Hürde schneller und leichter nehmen, als es wohl ohne diese kaufmännischen Fähigkeiten der Fall gewesen wäre.

Meine Entscheidung für das Pädagogikstudium entsprang aus dem tiefen Wunsch, mit Kindern zu arbeiten und sie in der Entfaltung ihrer ganz individuellen Persönlichkeit, basierend auf ihrem ebenso einzigartigen Lebensbeginn zu unterstützen. Wertvolle Erkenntnisse aus meinem Studium über kindliche Entwicklung sind etwa, wie wunderbar eine gesunde kindliche Entwicklung aus sich selbst heraus erfolgen kann, wenn die Bedingungen der Umgebung dafür förderlich sind. Und dass manchmal weniger Anleitung mehr ist, damit sich das Kind individuell und frei entfalten kann. Und dass jedes Kind sich in seinem ganz eigenen Tempo und Rhythmus und nach seinen Prioritäten entwickelt. Die Bedeutung der ersten Bindungsbeziehungen im Leben eines jeden kleinen Menschen habe ich zum Thema meiner Diplomarbeit gemacht und lerne bis heute nie aus über die große Bedeutung der prä-, peri- und postnatalen Bindungserfahrungen für die lebenslange Entwicklung eines Menschen. Von der Tomatis Methode wusste ich damals noch genauso wenig, wie davon, dass genau dieses Wissen für mich und meine tägliche Arbeit einmal so wichtig werden würde.

 

Viele kleine Schritte

Nach meinem Studium eröffnete ich zusammen mit Weggefährten eine kleine Kita in Düsseldorf mit der Vision, dort mein pädagogisches Konzept vom liebevoll begleitetem Wachsenlassen umzusetzen. Dies gelang uns auch gut, jedoch spürte ich, dass mein Weg noch in eine etwas andere Richtung weiter gehen will. Ich entdeckte die Tomatis Methode und probierte sie selbst aus. Absolut fasziniert von dem, was sich mir zeigte und was mir an Erfahrungen berichtet wurde, begann ich die Ausbildung zum Tomatis Professional. Ich sammelte mit der Zeit immer mehr Erfahrungen mit Kindern im Alter von wenigen Monaten bis hin zu Jugendlichen und Erwachsenen im Alter von über 60 Jahren. Und wie es der Zufall so will, gehören nun meine Lieblingsthemen aus dem Studium – die Beobachtung von kindlicher Entwicklung in ihrem ganz eigenem Rhythmus und ihre primären Beziehungserfahrungen fest zu meinem beruflichen Alltag.

 

Jeder hat sein eigenes Tempo

Die Selbständigkeit zeigte sich zwar schon recht früh als für mich passendes Arbeits- und Lebensmodell, jedoch war es in der ersten Zeit eine große Herausforderung, zumal ich alles auf eine Karte gesetzt habe mit einem einzigen Standbein: meinem eigenen Tomatis Institut. Ich habe den Zweifeln nie nachgegeben, sondern weiter gemacht und darauf vertraut, dass auch schlechte Monate vorbei gehen. Mein Gefühl hat mir immer gesagt, dass dies meine Aufgabe hier ist. Nun kann ich sagen, dass mein Durchhalten sich wirklich gelohnt hat. Für all die kleinen und großen Menschen, die ich auf ihrem Weg zu sich selbst und zu ihrem Potenzial begleiten darf… und für mich selbst, die ich in jedem einzelnen Prozess so viel Wertvolles lernen darf. Heute bin ich sehr dankbar, ganz in meinem individuellen Rhythmus einer Arbeit nachgehen zu können, die ich liebe und die den Menschen hilft, so viel in sich selbst zu entdecken und zum Vorschein zu bringen, was hier noch sanft schlummert. Wie der Begründer unserer Methode Alfred Tomatis es schon sagte: „Wir behandeln Kinder nicht, wir wecken sie auf!“

 

Herausforderungen und Wachstumsmöglichkeiten

In 2020 zeigte sich, dass meine Erfahrungen aus den Vorjahren mit dem begleiteten Zuhause-Hören meiner Klienten sich auszahlten. Per Video-Call oder Telefon konnte ich meine Klienten, die meine Technik nach Hause bekamen, bestmöglich begleiten und ihnen auch in Krisenzeiten ein individuelles Hörerlebnis mit wunderschönen Ergebnissen ermöglichen.

Neu entwickelt habe ich im letzten Jahr meinen monatlichen Online-Infoabend, bei dem wir uns in einem Video-Raum treffen, ich einen kleinen fachlichen Einblick zu wechselnden Themen gebe und dann noch Zeit für Fragen und Austausch ist. Diese kleinen gemütlichen Runden machen mir viel Spaß!

 

Weitere Informationen und Qualifizierung

Der Online-Kurs bei memole gibt dir einen fundierten und runden Überblick über die Tomatis® Methode, ihre Besonderheiten, die Technik, wissenschaftliche Erkenntnisse u.v.m.

Willst du dich zu einzelnen Fachthemen oder zum genauen Ablauf weiter informieren, komme gerne zu meinem monatlichen kostenlosen Online-Infoabend. Termine findest du auf www.birthe-ahrens.de.

Die ganze Qualifikation kann man dann bei Tomatis Développement S.A. machen. Das geht seit 2020 auch online und in verschiedenen Sprachen. Weitere Informationen sowie eine Landkarte mit allen Professionals in deiner Nähe findest du auf www.tomatis.de

Zuletzt empfehle ich dir mein liebstes Buch zum Einstieg in diese und andere tolle Methoden im Jahr 2015 geschrieben vom amerikanischen Psychiater Norman Doigde. Es heißt „Wie das Gehirn heilt. Neueste Erkenntnisse aus den Neurowissenschaften.“ 

Was sind eigentlich Sketchnotes?

Gastautorin Anne Knetsch ist Klinische Linguistin aus Gießen. Sie behandelt vorwiegend neurologische Patienten und war schon immer gerne kreativ. Vor 1,5 Jahren hat sie das Thema “Sketchnoting” für sich entdeckt. Für memole hat Anne bereits für zwei Kurse hilf- und lehrreiche visuelle Zusammenfassungen erstellt.

Möchtest du Anne für eine Zusammenarbeit kontaktieren sie gerne per Mail.

 

Am besten kann man das wohl aus dem Wort ableiten. Es handelt sich dabei um eine Verbindung aus Schrift (notes) und Zeichnung bzw. Skizze (sketch). Im Deutschen wird auch manchmal die Bezeichnung “visuelle Notizen” verwendet. Sketchnotes werden in unterschiedlichen Kontexten genutzt; z. B. zur Verbildlichung von Meetings, Vorträgen, Präsentationen und Fortbildungen, aber auch zum Brainstorming oder privat zum Festhalten von Reiseerinnerungen. Eine Sketchnote kann zum einen live, also zum Beispiel direkt während eines Vortrags, angefertigt werden. Dann spricht man meist von einem “Graphic Record”, also einer “grafischen Aufzeichnung”. In diesem Artikel soll es jedoch heute um Sketchnotes gehen, die nicht live angefertigt werden.

Wie funktioniert erinnern?

Dazu lohnt es sich, zunächst die Arbeitsweise des Gedächtnisses genauer anzuschauen. Da Informationen im Kurzzeitgedächtnis (KZG) nur ca. 30 Sekunden gespeichert werden können, müssen diese, damit man sie später erinnern kann, notwendigerweise in das Langzeitgedächtnis (LZG) übertragen werden. Dabei gilt, dass nur bei guter Speicherung ein akkurater Abruf gelingt. Das reine Wiederholen des Stoffes bewirkt dabei häufig keine stark verbesserte Speicherung der Inhalte im LZG. Besser geeignet scheint eine Verarbeitung mit Einbezug der Bedeutung. Bei dieser Art der Wiederholung werden die Inhalte mit anderen Gedächtnisinhalten verknüpft und auf diese Weise fester im Gedächtnis verankert. Je mehr Bezüge und Verbindungen zu schon vorhandenem Wissen gebildet werden können, desto besser gelingt die Speicherung, und damit auch der Abruf. Es werden dauerhaftere und leichter abrufbare Gedächtnisspuren hinterlassen.

Die aktive Auseinandersetzung mit den Lerninhalten

Eine aktive Auseinandersetzung mit dem zu lernenden Stoff und die Verknüpfung mit schon bestehendem Vorwissen ist demnach unerlässlich für eine gute Verankerung und einen schnellen Abruf der Inhalte im Langzeitgedächtnis. Dies passiert während der Erstellung einer Sketchnote automatisch. Man versucht zunächst, die jeweiligen Inhalte zu visualisieren. Dabei beschränkt man sich auf die für das Verständnis wichtigsten Hauptpunkte. Anschließend versucht man, die Punkte zu strukturieren. Durch die räumliche Anordnung und die Verbindung zwischen Punkten auf dem Blatt kann man Beziehungen zwischen Ihnen verdeutlichen und Zugehörigkeit ausdrücken. Diese erkennt man häufig auf den ersten Blick. Ein komplexes Thema kann oft gar nicht linear ausgedrückt werden. Dabei gehen viele Zusammenhänge verloren, die mit Hilfe der räumlichen Aufteilung einer Sketchnote besser dargestellt werden können. Da jeder Mensch aufgrund seiner Vorerfahrungen andere Prioritäten setzt, werden fünf unterschiedliche Menschen wahrscheinlich fünf unterschiedliche Sketchnotes zum gleichen Thema anfertigen. Auch die Bildsprache wird sich von Person zu Person unterscheiden. Ich sehe das auch als eine Stärke von Sketchnotes. Jeder kann die für sich beste Ausgestaltung wählen. Das Ziel ist es schließlich, die Inhalte für sich selbst verständlicher zu machen um sich später besser daran erinnern zu können.

Was sind die Vorteile der Arbeit mit Bildern und Text?

Eine aktive Auseinandersetzung mit einem Thema, ist natürlich kein Alleinstellungsmerkmal des Sketchnoting. Was also sind die Vorteile der Arbeit mit Bildern UND Text? Bei der Verarbeitung von Bildern auf der einen und Worten auf der anderen Seite nutzt das Gehirn unterschiedliche Repräsentationen in unterschiedlichen Hirnarealen. Das wird auch als “Dual-Coding-Theory” (Theorie der dualen Kodierung) bezeichnet. Es wurde in Untersuchungen festgestellt, dass Menschen bessere Gedächtnisleistungen erbringen, wenn Infos sowohl schriftlich als auch bildlich angeboten werden, also zwei unterschiedliche Kanäle benutzt werden. Eine doppelte Präsentation in zwei unterschiedlichen Modalitäten vereinfacht dadurch später den Abruf deutlich.

Der Picture Superiority Effect

Die Theorie des “Picture Superiority Effect” geht davon aus, dass Bilder bei der Informationsaufnahme im Vergleich mit Schrift im Vorteil sind. Wenn Menschen mit Bildern von (konkreten) Begriffen konfrontiert werden, wird automatisch auch die Bezeichnung aktiviert.

Best Practice für Komplexes

All diese Punkte veranschaulichen sehr deutlich, dass Sketchnotes eine passende Methode zum Lernen, Merken und Erinnern darstellen. Sie können aber auch eingesetzt werden, um Themen für sich selbst zu erschließen oder zu verstehen. Sketchnotes machen viele Dinge erst greifbar, dadurch dass man sie aus seinem Kopf auf das Papier bringt. Die Gedanken werden strukturiert und man verschafft sich einen Überblick über das Thema. Auch komplexe Themen können so übersichtlich visualisiert werden. Vielleicht sieht man das Thema aus einer anderen Perspektive und kann es auf ganz andere Weise verstehen. Nicht zuletzt sind sie daher ebenso empfehlenswert, um Gedanken zu reflektieren und können helfen, Entscheidungen in Bezug auf ein bestimmtes Thema zu treffen.

Empfehlenswerte Bücher zum Thema*

• Brandy Agerback – “The Idea Shapers. The power of putting your thinking into your own hands.”
• Nadine Roßa – “Sketchnote in der Schule. Unterrichtsinhalte leicht darstellen und merken.”
• Anja Weiss – “Sketchnotes & Graphic Recording. Eine Anleitung.”
• Tanja Wehr – “Die Sketchnote Starthilfe.” und “Die Sketchnote Starthilfe. Neue Bilderwelten.”

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In den meisten Therapiepraxen in Deutschland ist die Situation ähnlich zugespitzt

Wir kennen das alle. Eine langjährige Mitarbeiterin fragt in der Teamsitzung an, wie die anderen Therapeut*innen ein bestimmtes Fortbildungsthema findet. Alle sind interessiert. Natürlich… Wir Therapeuten sind immer interessiert und aufgeschlossen. Aber nun möchte sie, und bei allen anderen zuckt der Gedanke wohl auch schon, auf diese Wochenendfortbildung fahren. Verständlich ist das natürlich schon. Aber sie fragt auch gleich nach einem mittleren bis großen Zuschuss für die Weiterbildung.
Mit dem Argument, du als Praxisinhaberin hast doch sicher auch ein Interesse daran, dass sie up-to-date ist.

Wie kann ich meine Wertschätzung für meine Mitarbeiter*innen ausdrücken?

Es gibt so viele Möglichkeiten! Der gemeinsame Alltag in der Praxis bietet so viele Möglichkeiten für dich deine Mitarbeiter und ihre Leistung anzuerkennen.

Zum Beispiel in dem du

  • sie als Person wahrnimmst und achtest.
  • ihnen Aufmerksamkeit schenkst und für ihre Fragen und Nöte ansprechbar bist.
  • etwas tust, damit sie sich an ihrem Arbeitsplatz und in ihrer Arbeitsumgebung sicher und wohl fühlen.
  • dich mit ihnen fachlich austauschst und Weiterbildung generell förderst.

Diese Maßnahmen können kostenlos oder kostenpflichtig sein. Häufig ist genau das nicht maßgeblich.
Schenke deiner Mitarbeiter*in während einer unglücklichen Lebensphase eine kleine Blume oder eine einfache Tafel Schokolade mit dem Lieblingsgeschmack und du kannst sicher sein, dass das „gut ankommt“. Du kennst das sicher von dir selbst. Diese kleine Geste zählt tausendfach.

Starke Konsequenzen für deine Praxis

Und hier kommt dein Effekt: gibst du deinen Mitarbeiter*innen Aufmerksamkeit und Wertschätzung und auch mal einen kleinen oder mittleren oder großen Zuschuss zu einer Fortbildung, kannst du dir sicher sein, das sie sich darüber freuen. Sie arbeiten gerne mit dir in deiner Praxis, fühlen sich wohl, sind freundlich zu den Patienten und führen erfolgreiche Therapien durch. Sie bleiben an ihrem Arbeitsplatz über einen langen Zeitraum.

Muß es immer etwas Teures sein?

Wie schon geschrieben, geht es in der Regel nicht um die wirklichen Kosten. Eine Tafel Schokolade kostet 1€. Eine Fortbildung 250€, die Reise dorthin und Hotelkosten vielleicht noch mal 250€, das Buch zur Fortbildung 30€, der passende Onlinekurs 90€, die Verpflegung vielleicht noch mal 50€.

Such dir einfach etwas aus was in dein Praxisinhaber Budget passt. Mit der richtigen Intention und mit den richtigen Worten bin ich mir sicher, dass du ein Volltreffer landest.
Es kommt eben auf die Wertschätzung an und nicht auf den einen Euro.

Diese Vorteile hat es für Therapeutin Martina

Eine echte Erfolgsgeschichte ist die von Martina: Sie traute sich lange nicht ihren Arbeitgeber, den Inhaber einer großen Logopädie Praxis, nach einer Beteiligung an den Kosten einer Fortbildung zu fragen. Letztlich traute sie sich doch. Sie begründete ihr Interesse an der Fortbildung damit, dass sie viele Patienten in diesem Bereich aktuell hat. Dem Inhaber war dieser Umstand noch gar nicht aufgefallen. Außerdem kannte er diesen neuen Therapieansatz noch gar nicht. Er zeigte sich sehr aufgeschlossen. Andererseits zeigte er auf, dass auch sein Budget begrenzt ist. Sie konnten sich sehr gut darauf einigen, dass er die Hälfte der Fortbildungskosten für sie übernahm. Und zusätzlich ein Buch über das Fortbildungsthema für die gesamte Praxis kauft. So haben alle was davon.

Direktes Fazit und Herzens-Empfehlung von Silke Bernhardt

Als Praxisinhaber*in möchte ich dich dazu ermutigen deine Mitarbeiter*in wertzuschätzen, wie du es sicher auch mit allen anderen Personen in deinem Umfeld tust. Sei großzügig in der Unterstützung von Fortbildungen in jedlicher Form. Es ist so ein Geschenk, wenn Mitarbeiter*innen interessiert sind. Wisse das zu schätzen! Und versuche vieles möglich zu macheng
Als Mitarbeiter*in möchte ich dich dazu ermutigen wissbegierig zu sein und zu bleiben. Egal wie viele Jahre Berufserfahrung du schon hast. Bleib flexibel und aufgeschlossen. Möchtest du Unterstützung in irgendeiner Form von deiner/m Chef*in, dann frag nach! Es lohnt sich immer, zu fragen.

Die günstige und praktische Lösung liegt so nahe!

Eine für beide Seiten effiziente Möglichkeit der Fortbildungen sind zeitgemäße Selbstlernkurse im Onlineformat. Ein Onlinekurs kann in „Häppchen“ zum Beispiel während Therapieausfällen oder auf dem heimischen Sofa absolviert werden. Es gibt keinen Zeitdruck und die Kosten sind absolut überschaubar. Ein weiterer großer Vorteil ist, dass die sekundären Fortbildungskosten (Reisen, Logis und Verpflegung) komplett wegfallen.

 

Hier kommst du zu den memole Onlinekursen, die sich auch wunderbar an Mitarbeiter verschenken lassen.

„Du musst für Deine Praxiseröffnung Anzeigen im Internet schalten.“

Liebst Du auch solche Sätze, die Dir keine Freiheit bei der Entscheidung zugestehen? Doch nach dem griechischen Dichter Äsop hat bekanntlich jede Wahrheit zwei Seiten. So müsste es auch einen Weg geben, der ohne das Schalten von Anzeigen zum Ziel führen könnte? Lasst uns auf Spurensuche gehen.

Phase 1 nach der Praxiseröffnung wird oft getragen vom eigenen Netzwerk aus Freunden, Familien und persönlichen Kontakten. Also Hoffnungs-Marketing oder auch „Marketing by hope“ genannt. Denn der Praxisinhaber baut darauf, dass bei seinen Kontakten jemand dabei ist, der potentiell Patient seiner Praxis wird. Gut, entschuldigend muss man zugestehen, dass der Start eines Praxisbetriebes viel Aufwand (Geld & Zeit) erfordert und man dabei nur schwer „nebenbei“ die eigene Marketingstrategie erarbeiten und umsetzen kann. So ist es nachvollziehbar, dass man lieber auf die Kraft des eigenen Netzwerkes setzt, das einem ausreichend Umsatz „automatisch heran spült“.

Aber es kommt noch „dicker“. Denn in der Phase der Aufnahme des Praxisbetriebes wird dem Inhaber zwangsweise der neue „Hut“ übergestülpt! Von diesem hat er/sie in der Fachausbildung des Gesundheitsberufes vielleicht nur am Rande etwas mitbekommen. Ich spreche von „Marketing & Verkaufen“! Also fremde Menschen dafür begeistern, dass man der richtige Dienstleister ist und für diesen Einsatz ein Entgelt fordert. Und so geht es in einem Marketingkonzept plötzlich um Sachverhalte wie das Herausarbeiten des Leistungsangebotes (aus der Sicht des Kunden wohlgemerkt!), der Herleitung eines Wunschkunden-Profils (wen will ich überhaupt in meiner Praxis behandeln?) oder der ansprechenden Darstellung eines Inhaber-Portraits (eine sogenannte „Über mich“-Seite). Dies alles fühlt sich am Anfang wie eine Erstbesteigung des Himalaya an. Also „Ärmel hochkrempeln“, dies alles verstehen und sofort anwenden? Da scheint der Griff nach besagten Anzeigen doch die leichtere Wahl zu sein, wenn man etwas gegen den Rückgang der Klientenzahl unternehmen muss. 1:0 für die Online-Anzeigen!

Was sind Online-Anzeigen für Therapiepraxen?

Online-Anzeigen sind klassischer Weise der Eintrag in Online-Verzeichnisse des Berufsverbandes, Städteportale oder Auskunftsseiten. Zu unterschiedlichsten Preismodellen kann man dort Texte, Bilder und Logo einschließlich den Kontaktdaten hinterlegen. Störend dabei sind die leider oft sehr langen Vertragslaufzeiten, durch die man an die Angebote gebunden ist. Doch hilft ein solcher Eintrag bei der Gewinnung neuer Klienten? Sicher, man ist mit den Kontaktdaten und einem Profil der Praxis in einem Verzeichnis geführt. Man könnte es aber auch liebevoll als „Adressengrab“ bezeichnen. Sucht jemand darin, so hofft man wohl, dass die Daten der eigenen Praxis so ansprechend sind, dass der Suchende sich sofort für einen Termin meldet. Das passt, wenn man sich hierzu kostenfrei in solche Listen eintragen kann (wie bspw. bei 11880.com). Aber der Nutzen eines kostenpflichtigen Eintrages sollte stets kritisch hinterfragt werden. Zumal dieses Geld dann nicht mehr für andere Marketingmaßnahmen zur Verfügung steht.

Anzeigen sind darüber hinaus im Einsatz als direkte Werbung auf ein Produkt oder eine Dienstleistung: hier fallen Namen wie Google Adwords oder Facebook Ads. Spannend ist übrigens auch die Möglichkeit, im eigenen Google My Business Account eine Anzeige zu schalten. Der faszinierende Vorteil bei allen Lösungen: Du kannst eine solche Anzeige fast „punktgenau“ auf Deinen anvisierten Kundenkreis einstellen. Es ist unglaublich, wie viele Detailinformationen hier dem Werbetreibenden zur Verfügung stehen. Aber: eine Anzeige erfordert für eine nachhaltige Wirkung i.d.R. eine längere Laufzeit, sodass Du hier auch ein entsprechendes Budget benötigen. Und sicher ist das Hinzuziehen eines Beraters ratsam, da die Einrichtung einer Anzeige in der erforderlichen Software doch nicht so ganz selbst sprechend ist.

Das gute „Aufsetzen“ einer Anzeigenkampagne ist eine Seite der Aufgabe: Ansprechende Texte, passende Schriftgrößen und -farben, klare Bildsprache. Dann eine optimal eingestellte Zielgruppenauswahl in den Voreinstellungen der Anzeige, damit die Anzeige nur bei Deinen Wunschkunden/Wunschpatienten zu sehen ist. Die andere Seite der zu bewältigenden Aufgabe: wenn die Anzeige den Besucher „eingefangen“ hat, wird er idealerweise auf eine vorbereitete Webseite geführt, die nur aus einer einzigen Seite besteht. Diese nennt sich dann Landingpage und soll den Besucher von oben nach unten zur Bestellung des vorgestellten Produktes oder der Dienstleistung führen. Auch hier gilt es einige Punkte zu beachten – und so manche Anzeigenkampagne ist auch schon an dieser Stelle ins Leere gelaufen. So brachte die Anzeige beispielsweise viele Klicks und führte die Besucher auf die Landingpage: dort angekommen wurden aber keine Bestellungen ausgeführt. Da ist dann Ursachenforschung angesagt: wurde der Besucher nicht richtig für den Bestellprozess animiert oder war die ausführliche Leistungsbeschreibung vom beworbenen Produkt oder Dienstleistung nicht ansprechend genug?

Ein Zwischenfazit:

Online-Anzeigen können in bestimmter Ausprägung den Erfolg einer Marketing-Maßnahme fördern oder unterstützen. Es erfordert Budget und Erfahrung – beide sind dabei nicht zu unterschätzen.

Anzeigen – da kann man doch auch Einkaufswagen-Werbung machen, werde ich oft von meinen Kunden gefragt. Ja, aber. Da ist die sehr lange Laufzeit der Verträge und die doch relativ hohe monatliche Belastung (wohlgemerkt: für Deine anderen Marketingaktionen bleibt dann weniger Geld aus dem Jahresbudget zur Verfügung). Ebenso muss kritisch hinterfragt werden, ob die Werbung von den Wunschkunden überhaupt gesehen wird. Stichwort „Streuverluste“. Letztlich ist da noch die mangelnde Erfolgskontrolle: wie viele Personen haben die Werbung gesehen, wie viele haben die Website besucht und wie viele haben wirklich aufgrund dieser Anzeige sich bei Dir in der Praxis gemeldet. Schwierig.

Doch da war ja noch die andere Seite der Medaille.

Welche Möglichkeiten hat der Praxisinhaber, sich ohne den Einsatz von bezahlten Anzeigen im Internet bekannt zu machen?

Dreh- und Angelpunkt aller Marketing-Maßnahmen sollte immer die eigene Website sein. Mit Hilfe von Online-Baukästen wie Jimdo.de oder wix.com lassen sich auf Basis von Standardvorlagen attraktive „Homepages“ für die Praxis erstellen. Ob Du diesen Aufbau selbst gestalten oder dir von einem Profi helfen lassen: das spätere Pflegen mit dem Veröffentlichen von Texten und Bildern kannst Du  auf alle Fälle selbst übernehmen. Auf eine Website gehört neben dem Vorstellen des Behandlungsspektrums, dem Praxisprofil, der Vorstellung des Praxisinhabers und den Kontaktdaten sowie Impressum & Datenschutz insbesondere auch Mehrwert-Artikel für die Besucher. Denn diese sind im Internet auf der Suche nach Antworten auf ihre Fragen – und da wäre es doch zielführend, wenn diese genau auf Deiner Website einen erklärenden Artikel dazu finden. Dann besteht die Chance, dass der Besucher auf der Internetpräsenz verbleibt und sich nach den konkreten Angeboten umsieht: voilà – vielleicht schon ein potentieller Patient? Du weißt gerade nicht, welchen Fragen Deine Patienten/Klienten stellen könnten: dann „spiel“ mal mit dem W-Fragen Tool und hole Dir dort Inspiration. Unterschätze auch nicht die „Kraft“ Deines eigenen Blogs auf der Website. Nach aktuellen Nutzeranalysen wird der Besuch von Blogs immer beliebter bei den Surfern!

Google My Business-Account

Ein eigener Google My Business-Account ist eine weitere Möglichkeit, potentielle Patienten auf sich aufmerksam zu machen. Das Angebot von Google ist kostenfrei und lässt sich recht einfach bedienen. Du kannst Daten zu Deiner Praxis hinterlegen und mit Fotos anreichern. Auch ist das Veröffentlichen von News für eine kurze Laufzeit möglich. Positiv ist die automatische Erinnerung von Google, dass der Beitrag abläuft und Du wieder einen neuen Text live schalten solltest.

Und dann bist Du doch auch auf Facebook und/oder Instagram? Nur privat, höre ich da recht häufig von Praxisinhabern. Und richtig, wenn ich das jeweilige Profil meines Geprächspartners anschaue, lächeln mir da recht oft anstelle eines Profilbildes vielmehr Katzen, Hunde, Pferde und andere Motive entgegen. Doch warum sich diese großartige Chance entgehen lassen, auf den Social Media Kanälen mit dem eigenen beruflichen Profil (auf Facebook dann zusätzlich mit einer Fanpage) präsent und „sichtbar“ zu sein? Es sind unzählige Menschen dort täglich aktiv – warum „stellst Du dich nicht dazu“? Dein Wettbewerb ist dort (und Du kannst von ihm lernen), Du kannst dich in Diskussionen als Experte profilieren, Du kannst mit hochwertigen Mehrwertartikeln Deine Wunschkunden für dich begeistern – und noch viele Möglichkeiten mehr.

Denke auch an Gastartikel!

Du kannst in deinem Netzwerk einen Artikel anbieten – auch freuen sich Online-Zeitschriften (kleine Werbung sei gestattet: schauen Sie sich doch mein Netzwerk Grünkraft hierzu näher an. Der Vorteil: Du bist neben Deiner „Homepage“ auch auf einer anderen Website im Internet aktiv und sichtbar! Deine Wunschkunden kommen so nicht mehr an Dir vorbei.

Spurensuche erfolgreich! Ich wollte Dir aufzeigen, dass der Einsatz von Online-Anzeigen nicht „alternativlos“ ist. Durch ein aktives Online-Marketing hast du viele Möglichkeiten, auch ohne den Einsatz von bezahlten Werbeflächen auf sich aufmerksam zu machen. So bist Du bist „Chef“ Deiner Marketingmaßnahmen und bestimmen selbst Deinen Kurs. Und wenn Du dich dann nach einem richtig guten Blogartikel über Klickzahlen in Deiner Statistik sowie Anfragen für Beratungstermine erhälst, dann ist das ein „verdammt gutes Gefühl“!

Ich wünsche Dir viel Neugierde und Freude beim Einsetzen Deiner Marketinginstrumente und wahre Erfüllung in der Arbeit mit Deinen Pateinten und Klienten.

 

Die ist ein Gastartikel von Andreas Paersch

Andreas ist selbstständiger Marketingberater und unterstützt insbesondere Selbstständige aus den heilenden Berufen (Therapeuten, Heilpraktiker, Ernährungsberater,…) auf dem Weg zu einer nachhaltig erfolgreichen Selbstvermarktung. Er hält Webinare und ist als freier Dozent für Online-Marketing auch an Gesundheitsschulen tätig. Er ist DEKRA zert. Fachkraft für den Datenschutz.

In diesem Interview lernst du Tomatistrainerin Birthe Ahrens persönlich kennen. Sie berichtet von Patientenerfolgen und ihren Erfahrungen mit der Tomatis Methode.

 

Hier kommst du zu Website von Birthe Ahrens

Buch über das wir im Interview sprechen  “Wie das Gehirn heilt. Neueste Erkenntnisse aus der Neurowissenschaft” von Norman Doidge*

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Maria Grohmann ist Logopädin und auch Musiktherapeutin. In ihre Arbeit als Logopädin fließen deshalb häufig musiktherapeutische Elemente ein. Diese bereichern ihre Therapien bei Patienten mit sehr unterschiedlichen Störungsbildern.
Ich habe mich sehr gefreut, dass Maria sich für dieses Interview extra frei genommen hat!

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Viele fragen sich bestimmt, woher der Name “memole”für die der Online-Akademie kommt.

Das ist ganz einfach! Es ist ein Akronym der Worte

    • medizin
    • mobil
    • lernen

Ein Akronym ist ein aus den Anfangsbuchstaben mehrerer Wörter gebildetes Kurzwort (siehe Dudeneintrag) und kommt aus dem griechischem:

ákros = Spitze, äußerstes Ende und ónyma = Name.

Begründung

Denn hier in der Online-Akademie memole® soll es schnell und einfach möglich sein hochwertige 🎓medizinische Inhalte 💊 zu lernen. Diese Inhalte 📚sind abrufbar zum Beispiel auf deinem mobilen Endgerät! 📲⛱

Also los, schnapp dir dein mobiles Endgerät, und lerne medizinisches Wissen!