Was sind eigentlich Sketchnotes?

Gastautorin Anne Knetsch ist Klinische Linguistin aus Gießen. Sie behandelt vorwiegend neurologische Patienten und war schon immer gerne kreativ. Vor 1,5 Jahren hat sie das Thema „Sketchnoting“ für sich entdeckt. Für memole hat Anne bereits für zwei Kurse hilf- und lehrreiche visuelle Zusammenfassungen erstellt.

Möchtest du Anne für eine Zusammenarbeit kontaktieren sie gerne per Mail.

 

Am besten kann man das wohl aus dem Wort ableiten. Es handelt sich dabei um eine Verbindung aus Schrift (notes) und Zeichnung bzw. Skizze (sketch). Im Deutschen wird auch manchmal die Bezeichnung „visuelle Notizen“ verwendet. Sketchnotes werden in unterschiedlichen Kontexten genutzt; z. B. zur Verbildlichung von Meetings, Vorträgen, Präsentationen und Fortbildungen, aber auch zum Brainstorming oder privat zum Festhalten von Reiseerinnerungen. Eine Sketchnote kann zum einen live, also zum Beispiel direkt während eines Vortrags, angefertigt werden. Dann spricht man meist von einem „Graphic Record“, also einer „grafischen Aufzeichnung“. In diesem Artikel soll es jedoch heute um Sketchnotes gehen, die nicht live angefertigt werden.

Wie funktioniert erinnern?

Dazu lohnt es sich, zunächst die Arbeitsweise des Gedächtnisses genauer anzuschauen. Da Informationen im Kurzzeitgedächtnis (KZG) nur ca. 30 Sekunden gespeichert werden können, müssen diese, damit man sie später erinnern kann, notwendigerweise in das Langzeitgedächtnis (LZG) übertragen werden. Dabei gilt, dass nur bei guter Speicherung ein akkurater Abruf gelingt. Das reine Wiederholen des Stoffes bewirkt dabei häufig keine stark verbesserte Speicherung der Inhalte im LZG. Besser geeignet scheint eine Verarbeitung mit Einbezug der Bedeutung. Bei dieser Art der Wiederholung werden die Inhalte mit anderen Gedächtnisinhalten verknüpft und auf diese Weise fester im Gedächtnis verankert. Je mehr Bezüge und Verbindungen zu schon vorhandenem Wissen gebildet werden können, desto besser gelingt die Speicherung, und damit auch der Abruf. Es werden dauerhaftere und leichter abrufbare Gedächtnisspuren hinterlassen.

Die aktive Auseinandersetzung mit den Lerninhalten

Eine aktive Auseinandersetzung mit dem zu lernenden Stoff und die Verknüpfung mit schon bestehendem Vorwissen ist demnach unerlässlich für eine gute Verankerung und einen schnellen Abruf der Inhalte im Langzeitgedächtnis. Dies passiert während der Erstellung einer Sketchnote automatisch. Man versucht zunächst, die jeweiligen Inhalte zu visualisieren. Dabei beschränkt man sich auf die für das Verständnis wichtigsten Hauptpunkte. Anschließend versucht man, die Punkte zu strukturieren. Durch die räumliche Anordnung und die Verbindung zwischen Punkten auf dem Blatt kann man Beziehungen zwischen Ihnen verdeutlichen und Zugehörigkeit ausdrücken. Diese erkennt man häufig auf den ersten Blick. Ein komplexes Thema kann oft gar nicht linear ausgedrückt werden. Dabei gehen viele Zusammenhänge verloren, die mit Hilfe der räumlichen Aufteilung einer Sketchnote besser dargestellt werden können. Da jeder Mensch aufgrund seiner Vorerfahrungen andere Prioritäten setzt, werden fünf unterschiedliche Menschen wahrscheinlich fünf unterschiedliche Sketchnotes zum gleichen Thema anfertigen. Auch die Bildsprache wird sich von Person zu Person unterscheiden. Ich sehe das auch als eine Stärke von Sketchnotes. Jeder kann die für sich beste Ausgestaltung wählen. Das Ziel ist es schließlich, die Inhalte für sich selbst verständlicher zu machen um sich später besser daran erinnern zu können.

Was sind die Vorteile der Arbeit mit Bildern und Text?

Eine aktive Auseinandersetzung mit einem Thema, ist natürlich kein Alleinstellungsmerkmal des Sketchnoting. Was also sind die Vorteile der Arbeit mit Bildern UND Text? Bei der Verarbeitung von Bildern auf der einen und Worten auf der anderen Seite nutzt das Gehirn unterschiedliche Repräsentationen in unterschiedlichen Hirnarealen. Das wird auch als „Dual-Coding-Theory“ (Theorie der dualen Kodierung) bezeichnet. Es wurde in Untersuchungen festgestellt, dass Menschen bessere Gedächtnisleistungen erbringen, wenn Infos sowohl schriftlich als auch bildlich angeboten werden, also zwei unterschiedliche Kanäle benutzt werden. Eine doppelte Präsentation in zwei unterschiedlichen Modalitäten vereinfacht dadurch später den Abruf deutlich.

Der Picture Superiority Effect

Die Theorie des „Picture Superiority Effect“ geht davon aus, dass Bilder bei der Informationsaufnahme im Vergleich mit Schrift im Vorteil sind. Wenn Menschen mit Bildern von (konkreten) Begriffen konfrontiert werden, wird automatisch auch die Bezeichnung aktiviert.

Best Practice für Komplexes

All diese Punkte veranschaulichen sehr deutlich, dass Sketchnotes eine passende Methode zum Lernen, Merken und Erinnern darstellen. Sie können aber auch eingesetzt werden, um Themen für sich selbst zu erschließen oder zu verstehen. Sketchnotes machen viele Dinge erst greifbar, dadurch dass man sie aus seinem Kopf auf das Papier bringt. Die Gedanken werden strukturiert und man verschafft sich einen Überblick über das Thema. Auch komplexe Themen können so übersichtlich visualisiert werden. Vielleicht sieht man das Thema aus einer anderen Perspektive und kann es auf ganz andere Weise verstehen. Nicht zuletzt sind sie daher ebenso empfehlenswert, um Gedanken zu reflektieren und können helfen, Entscheidungen in Bezug auf ein bestimmtes Thema zu treffen.

Empfehlenswerte Bücher zum Thema*

• Brandy Agerback – „The Idea Shapers. The power of putting your thinking into your own hands.“
• Nadine Roßa – „Sketchnote in der Schule. Unterrichtsinhalte leicht darstellen und merken.“
• Anja Weiss – „Sketchnotes & Graphic Recording. Eine Anleitung.“
• Tanja Wehr – „Die Sketchnote Starthilfe.“ und „Die Sketchnote Starthilfe. Neue Bilderwelten.“

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In den meisten Therapiepraxen in Deutschland ist die Situation ähnlich zugespitzt

Wir kennen das alle. Eine langjährige Mitarbeiterin fragt in der Teamsitzung an, wie die anderen Therapeut*innen ein bestimmtes Fortbildungsthema findet. Alle sind interessiert. Natürlich… Wir Therapeuten sind immer interessiert und aufgeschlossen. Aber nun möchte sie, und bei allen anderen zuckt der Gedanke wohl auch schon, auf diese Wochenendfortbildung fahren. Verständlich ist das natürlich schon. Aber sie fragt auch gleich nach einem mittleren bis großen Zuschuss für die Weiterbildung.
Mit dem Argument, du als Praxisinhaberin hast doch sicher auch ein Interesse daran, dass sie up-to-date ist.

Wie kann ich meine Wertschätzung für meine Mitarbeiter*innen ausdrücken?

Es gibt so viele Möglichkeiten! Der gemeinsame Alltag in der Praxis bietet so viele Möglichkeiten für dich deine Mitarbeiter und ihre Leistung anzuerkennen.

Zum Beispiel in dem du

  • sie als Person wahrnimmst und achtest.
  • ihnen Aufmerksamkeit schenkst und für ihre Fragen und Nöte ansprechbar bist.
  • etwas tust, damit sie sich an ihrem Arbeitsplatz und in ihrer Arbeitsumgebung sicher und wohl fühlen.
  • dich mit ihnen fachlich austauschst und Weiterbildung generell förderst.

Diese Maßnahmen können kostenlos oder kostenpflichtig sein. Häufig ist genau das nicht maßgeblich.
Schenke deiner Mitarbeiter*in während einer unglücklichen Lebensphase eine kleine Blume oder eine einfache Tafel Schokolade mit dem Lieblingsgeschmack und du kannst sicher sein, dass das „gut ankommt“. Du kennst das sicher von dir selbst. Diese kleine Geste zählt tausendfach.

Starke Konsequenzen für deine Praxis

Und hier kommt dein Effekt: gibst du deinen Mitarbeiter*innen Aufmerksamkeit und Wertschätzung und auch mal einen kleinen oder mittleren oder großen Zuschuss zu einer Fortbildung, kannst du dir sicher sein, das sie sich darüber freuen. Sie arbeiten gerne mit dir in deiner Praxis, fühlen sich wohl, sind freundlich zu den Patienten und führen erfolgreiche Therapien durch. Sie bleiben an ihrem Arbeitsplatz über einen langen Zeitraum.

Muß es immer etwas Teures sein?

Wie schon geschrieben, geht es in der Regel nicht um die wirklichen Kosten. Eine Tafel Schokolade kostet 1€. Eine Fortbildung 250€, die Reise dorthin und Hotelkosten vielleicht noch mal 250€, das Buch zur Fortbildung 30€, der passende Onlinekurs 90€, die Verpflegung vielleicht noch mal 50€.

Such dir einfach etwas aus was in dein Praxisinhaber Budget passt. Mit der richtigen Intention und mit den richtigen Worten bin ich mir sicher, dass du ein Volltreffer landest.
Es kommt eben auf die Wertschätzung an und nicht auf den einen Euro.

Diese Vorteile hat es für Therapeutin Martina

Eine echte Erfolgsgeschichte ist die von Martina: Sie traute sich lange nicht ihren Arbeitgeber, den Inhaber einer großen Logopädie Praxis, nach einer Beteiligung an den Kosten einer Fortbildung zu fragen. Letztlich traute sie sich doch. Sie begründete ihr Interesse an der Fortbildung damit, dass sie viele Patienten in diesem Bereich aktuell hat. Dem Inhaber war dieser Umstand noch gar nicht aufgefallen. Außerdem kannte er diesen neuen Therapieansatz noch gar nicht. Er zeigte sich sehr aufgeschlossen. Andererseits zeigte er auf, dass auch sein Budget begrenzt ist. Sie konnten sich sehr gut darauf einigen, dass er die Hälfte der Fortbildungskosten für sie übernahm. Und zusätzlich ein Buch über das Fortbildungsthema für die gesamte Praxis kauft. So haben alle was davon.

Direktes Fazit und Herzens-Empfehlung von Silke Bernhardt

Als Praxisinhaber*in möchte ich dich dazu ermutigen deine Mitarbeiter*in wertzuschätzen, wie du es sicher auch mit allen anderen Personen in deinem Umfeld tust. Sei großzügig in der Unterstützung von Fortbildungen in jedlicher Form. Es ist so ein Geschenk, wenn Mitarbeiter*innen interessiert sind. Wisse das zu schätzen! Und versuche vieles möglich zu macheng
Als Mitarbeiter*in möchte ich dich dazu ermutigen wissbegierig zu sein und zu bleiben. Egal wie viele Jahre Berufserfahrung du schon hast. Bleib flexibel und aufgeschlossen. Möchtest du Unterstützung in irgendeiner Form von deiner/m Chef*in, dann frag nach! Es lohnt sich immer, zu fragen.

Die günstige und praktische Lösung liegt so nahe!

Eine für beide Seiten effiziente Möglichkeit der Fortbildungen sind zeitgemäße Selbstlernkurse im Onlineformat. Ein Onlinekurs kann in „Häppchen“ zum Beispiel während Therapieausfällen oder auf dem heimischen Sofa absolviert werden. Es gibt keinen Zeitdruck und die Kosten sind absolut überschaubar. Ein weiterer großer Vorteil ist, dass die sekundären Fortbildungskosten (Reisen, Logis und Verpflegung) komplett wegfallen.

 

Hier kommst du zu den memole Onlinekursen, die sich auch wunderbar an Mitarbeiter verschenken lassen.

„Du musst für Deine Praxiseröffnung Anzeigen im Internet schalten.“

Liebst Du auch solche Sätze, die Dir keine Freiheit bei der Entscheidung zugestehen? Doch nach dem griechischen Dichter Äsop hat bekanntlich jede Wahrheit zwei Seiten. So müsste es auch einen Weg geben, der ohne das Schalten von Anzeigen zum Ziel führen könnte? Lasst uns auf Spurensuche gehen.

Phase 1 nach der Praxiseröffnung wird oft getragen vom eigenen Netzwerk aus Freunden, Familien und persönlichen Kontakten. Also Hoffnungs-Marketing oder auch „Marketing by hope“ genannt. Denn der Praxisinhaber baut darauf, dass bei seinen Kontakten jemand dabei ist, der potentiell Patient seiner Praxis wird. Gut, entschuldigend muss man zugestehen, dass der Start eines Praxisbetriebes viel Aufwand (Geld & Zeit) erfordert und man dabei nur schwer „nebenbei“ die eigene Marketingstrategie erarbeiten und umsetzen kann. So ist es nachvollziehbar, dass man lieber auf die Kraft des eigenen Netzwerkes setzt, das einem ausreichend Umsatz „automatisch heran spült“.

Aber es kommt noch „dicker“. Denn in der Phase der Aufnahme des Praxisbetriebes wird dem Inhaber zwangsweise der neue „Hut“ übergestülpt! Von diesem hat er/sie in der Fachausbildung des Gesundheitsberufes vielleicht nur am Rande etwas mitbekommen. Ich spreche von „Marketing & Verkaufen“! Also fremde Menschen dafür begeistern, dass man der richtige Dienstleister ist und für diesen Einsatz ein Entgelt fordert. Und so geht es in einem Marketingkonzept plötzlich um Sachverhalte wie das Herausarbeiten des Leistungsangebotes (aus der Sicht des Kunden wohlgemerkt!), der Herleitung eines Wunschkunden-Profils (wen will ich überhaupt in meiner Praxis behandeln?) oder der ansprechenden Darstellung eines Inhaber-Portraits (eine sogenannte „Über mich“-Seite). Dies alles fühlt sich am Anfang wie eine Erstbesteigung des Himalaya an. Also „Ärmel hochkrempeln“, dies alles verstehen und sofort anwenden? Da scheint der Griff nach besagten Anzeigen doch die leichtere Wahl zu sein, wenn man etwas gegen den Rückgang der Klientenzahl unternehmen muss. 1:0 für die Online-Anzeigen!

Was sind Online-Anzeigen für Therapiepraxen?

Online-Anzeigen sind klassischer Weise der Eintrag in Online-Verzeichnisse des Berufsverbandes, Städteportale oder Auskunftsseiten. Zu unterschiedlichsten Preismodellen kann man dort Texte, Bilder und Logo einschließlich den Kontaktdaten hinterlegen. Störend dabei sind die leider oft sehr langen Vertragslaufzeiten, durch die man an die Angebote gebunden ist. Doch hilft ein solcher Eintrag bei der Gewinnung neuer Klienten? Sicher, man ist mit den Kontaktdaten und einem Profil der Praxis in einem Verzeichnis geführt. Man könnte es aber auch liebevoll als „Adressengrab“ bezeichnen. Sucht jemand darin, so hofft man wohl, dass die Daten der eigenen Praxis so ansprechend sind, dass der Suchende sich sofort für einen Termin meldet. Das passt, wenn man sich hierzu kostenfrei in solche Listen eintragen kann (wie bspw. bei 11880.com). Aber der Nutzen eines kostenpflichtigen Eintrages sollte stets kritisch hinterfragt werden. Zumal dieses Geld dann nicht mehr für andere Marketingmaßnahmen zur Verfügung steht.

Anzeigen sind darüber hinaus im Einsatz als direkte Werbung auf ein Produkt oder eine Dienstleistung: hier fallen Namen wie Google Adwords oder Facebook Ads. Spannend ist übrigens auch die Möglichkeit, im eigenen Google My Business Account eine Anzeige zu schalten. Der faszinierende Vorteil bei allen Lösungen: Du kannst eine solche Anzeige fast „punktgenau“ auf Deinen anvisierten Kundenkreis einstellen. Es ist unglaublich, wie viele Detailinformationen hier dem Werbetreibenden zur Verfügung stehen. Aber: eine Anzeige erfordert für eine nachhaltige Wirkung i.d.R. eine längere Laufzeit, sodass Du hier auch ein entsprechendes Budget benötigen. Und sicher ist das Hinzuziehen eines Beraters ratsam, da die Einrichtung einer Anzeige in der erforderlichen Software doch nicht so ganz selbst sprechend ist.

Das gute „Aufsetzen“ einer Anzeigenkampagne ist eine Seite der Aufgabe: Ansprechende Texte, passende Schriftgrößen und -farben, klare Bildsprache. Dann eine optimal eingestellte Zielgruppenauswahl in den Voreinstellungen der Anzeige, damit die Anzeige nur bei Deinen Wunschkunden/Wunschpatienten zu sehen ist. Die andere Seite der zu bewältigenden Aufgabe: wenn die Anzeige den Besucher „eingefangen“ hat, wird er idealerweise auf eine vorbereitete Webseite geführt, die nur aus einer einzigen Seite besteht. Diese nennt sich dann Landingpage und soll den Besucher von oben nach unten zur Bestellung des vorgestellten Produktes oder der Dienstleistung führen. Auch hier gilt es einige Punkte zu beachten – und so manche Anzeigenkampagne ist auch schon an dieser Stelle ins Leere gelaufen. So brachte die Anzeige beispielsweise viele Klicks und führte die Besucher auf die Landingpage: dort angekommen wurden aber keine Bestellungen ausgeführt. Da ist dann Ursachenforschung angesagt: wurde der Besucher nicht richtig für den Bestellprozess animiert oder war die ausführliche Leistungsbeschreibung vom beworbenen Produkt oder Dienstleistung nicht ansprechend genug?

Ein Zwischenfazit:

Online-Anzeigen können in bestimmter Ausprägung den Erfolg einer Marketing-Maßnahme fördern oder unterstützen. Es erfordert Budget und Erfahrung – beide sind dabei nicht zu unterschätzen.

Anzeigen – da kann man doch auch Einkaufswagen-Werbung machen, werde ich oft von meinen Kunden gefragt. Ja, aber. Da ist die sehr lange Laufzeit der Verträge und die doch relativ hohe monatliche Belastung (wohlgemerkt: für Deine anderen Marketingaktionen bleibt dann weniger Geld aus dem Jahresbudget zur Verfügung). Ebenso muss kritisch hinterfragt werden, ob die Werbung von den Wunschkunden überhaupt gesehen wird. Stichwort „Streuverluste“. Letztlich ist da noch die mangelnde Erfolgskontrolle: wie viele Personen haben die Werbung gesehen, wie viele haben die Website besucht und wie viele haben wirklich aufgrund dieser Anzeige sich bei Dir in der Praxis gemeldet. Schwierig.

Doch da war ja noch die andere Seite der Medaille.

Welche Möglichkeiten hat der Praxisinhaber, sich ohne den Einsatz von bezahlten Anzeigen im Internet bekannt zu machen?

Dreh- und Angelpunkt aller Marketing-Maßnahmen sollte immer die eigene Website sein. Mit Hilfe von Online-Baukästen wie Jimdo.de oder wix.com lassen sich auf Basis von Standardvorlagen attraktive „Homepages“ für die Praxis erstellen. Ob Du diesen Aufbau selbst gestalten oder dir von einem Profi helfen lassen: das spätere Pflegen mit dem Veröffentlichen von Texten und Bildern kannst Du  auf alle Fälle selbst übernehmen. Auf eine Website gehört neben dem Vorstellen des Behandlungsspektrums, dem Praxisprofil, der Vorstellung des Praxisinhabers und den Kontaktdaten sowie Impressum & Datenschutz insbesondere auch Mehrwert-Artikel für die Besucher. Denn diese sind im Internet auf der Suche nach Antworten auf ihre Fragen – und da wäre es doch zielführend, wenn diese genau auf Deiner Website einen erklärenden Artikel dazu finden. Dann besteht die Chance, dass der Besucher auf der Internetpräsenz verbleibt und sich nach den konkreten Angeboten umsieht: voilà – vielleicht schon ein potentieller Patient? Du weißt gerade nicht, welchen Fragen Deine Patienten/Klienten stellen könnten: dann „spiel“ mal mit dem W-Fragen Tool und hole Dir dort Inspiration. Unterschätze auch nicht die „Kraft“ Deines eigenen Blogs auf der Website. Nach aktuellen Nutzeranalysen wird der Besuch von Blogs immer beliebter bei den Surfern!

Google My Business-Account

Ein eigener Google My Business-Account ist eine weitere Möglichkeit, potentielle Patienten auf sich aufmerksam zu machen. Das Angebot von Google ist kostenfrei und lässt sich recht einfach bedienen. Du kannst Daten zu Deiner Praxis hinterlegen und mit Fotos anreichern. Auch ist das Veröffentlichen von News für eine kurze Laufzeit möglich. Positiv ist die automatische Erinnerung von Google, dass der Beitrag abläuft und Du wieder einen neuen Text live schalten solltest.

Und dann bist Du doch auch auf Facebook und/oder Instagram? Nur privat, höre ich da recht häufig von Praxisinhabern. Und richtig, wenn ich das jeweilige Profil meines Geprächspartners anschaue, lächeln mir da recht oft anstelle eines Profilbildes vielmehr Katzen, Hunde, Pferde und andere Motive entgegen. Doch warum sich diese großartige Chance entgehen lassen, auf den Social Media Kanälen mit dem eigenen beruflichen Profil (auf Facebook dann zusätzlich mit einer Fanpage) präsent und „sichtbar“ zu sein? Es sind unzählige Menschen dort täglich aktiv – warum „stellst Du dich nicht dazu“? Dein Wettbewerb ist dort (und Du kannst von ihm lernen), Du kannst dich in Diskussionen als Experte profilieren, Du kannst mit hochwertigen Mehrwertartikeln Deine Wunschkunden für dich begeistern – und noch viele Möglichkeiten mehr.

Denke auch an Gastartikel!

Du kannst in deinem Netzwerk einen Artikel anbieten – auch freuen sich Online-Zeitschriften (kleine Werbung sei gestattet: schauen Sie sich doch mein Netzwerk Grünkraft hierzu näher an. Der Vorteil: Du bist neben Deiner „Homepage“ auch auf einer anderen Website im Internet aktiv und sichtbar! Deine Wunschkunden kommen so nicht mehr an Dir vorbei.

Spurensuche erfolgreich! Ich wollte Dir aufzeigen, dass der Einsatz von Online-Anzeigen nicht „alternativlos“ ist. Durch ein aktives Online-Marketing hast du viele Möglichkeiten, auch ohne den Einsatz von bezahlten Werbeflächen auf sich aufmerksam zu machen. So bist Du bist „Chef“ Deiner Marketingmaßnahmen und bestimmen selbst Deinen Kurs. Und wenn Du dich dann nach einem richtig guten Blogartikel über Klickzahlen in Deiner Statistik sowie Anfragen für Beratungstermine erhälst, dann ist das ein „verdammt gutes Gefühl“!

Ich wünsche Dir viel Neugierde und Freude beim Einsetzen Deiner Marketinginstrumente und wahre Erfüllung in der Arbeit mit Deinen Pateinten und Klienten.

 

Die ist ein Gastartikel von Andreas Paersch

Andreas ist selbstständiger Marketingberater und unterstützt insbesondere Selbstständige aus den heilenden Berufen (Therapeuten, Heilpraktiker, Ernährungsberater,…) auf dem Weg zu einer nachhaltig erfolgreichen Selbstvermarktung. Er hält Webinare und ist als freier Dozent für Online-Marketing auch an Gesundheitsschulen tätig. Er ist DEKRA zert. Fachkraft für den Datenschutz.

In diesem Interview lernst du Tomatistrainerin Birthe Ahrens persönlich kennen. Sie berichtet von Patientenerfolgen und ihren Erfahrungen mit der Tomatis Methode.

 

Hier kommst du zu Website von Birthe Ahrens

Buch über das wir im Interview sprechen  „Wie das Gehirn heilt. Neueste Erkenntnisse aus der Neurowissenschaft“ von Norman Doidge*

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Maria Grohmann ist Logopädin und auch Musiktherapeutin. In ihre Arbeit als Logopädin fließen deshalb häufig musiktherapeutische Elemente ein. Diese bereichern ihre Therapien bei Patienten mit sehr unterschiedlichen Störungsbildern.
Ich habe mich sehr gefreut, dass Maria sich für dieses Interview extra frei genommen hat!

Viele fragen sich bestimmt, woher der Name „memole“für die der Online-Akademie kommt.

Das ist ganz einfach! Es ist ein Akronym der Worte

    • medizin
    • mobil
    • lernen

Ein Akronym ist ein aus den Anfangsbuchstaben mehrerer Wörter gebildetes Kurzwort (siehe Dudeneintrag) und kommt aus dem griechischem:

ákros = Spitze, äußerstes Ende und ónyma = Name.

Begründung

Denn hier in der Online-Akademie memole® soll es schnell und einfach möglich sein hochwertige 🎓medizinische Inhalte 💊 zu lernen. Diese Inhalte 📚sind abrufbar zum Beispiel auf deinem mobilen Endgerät! 📲⛱

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