Was ist eigentlich gendern und ist das nötig?

Gendern ist laut Duden das „Gender-Mainstreaming (auf etwas) anwenden“. Ich finde das hilft nur wenig weiter. Worum es mir hier geht trifft eher der Wikipedia Artikel, mit dem Absatz“. Außerdem steht das Wort für einen geschlechterbewussten Sprachgebrauch, der im Interesse der Gleichstellung der Geschlechter mit Modifikationen der herkömmlichen Sprache einhergeht.“ Das klingt doch gleich viel plausibler und hat einen hohen Stellenwert!

Denn, auch die Sprachwahl prägt den Eindruck von Dingen!

 

Bisher

In der Vergangenheit habe ich die Form „Therapeutinnen und Therapeuten“ gewählt. Das ist aber -vor allem bei

Therapeutinnen und Therapeuten, Logopädinnen und Logopäden, Ergotherapeutinnen und Ergotherapeuten, Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten

einfach zu lang und umständlich. Sprechen würde ich wahrscheinlich viel eher eher „Logos, Ergos und Physios“-  aber das ist wirkt auch nicht professionell. Und vielleiht versteht es auch nicht jeder.

Zukünftig

Ich übernehme von nun an die verkürzte Form „Therapeut*innen“, wie die Edition F es vormacht. So ist es für dich vermutlich auch viel einfacher zu lesen.

Ein Gespür für dieses Thema und gute Tipps habe ich auf der Seite „Geschickt gendern – das Genderwörterbuch“ gefunden. Auf dieser Website gibt Johanna Usinger „Übersetzungstipp“ in genderneutrale Sprache. Ihre Hauptargumente, warum es wichtig ist der Wortwahl mehr Beachtung zu schenken sind:

  1. Sprache beeinflusst unser Denken
  2. Frauen nicht nur mitmeinen
  3. Demokratisch schreiben
  4. Stereotype Rollenbilder aufheben

Mit guten Beispielen untermauert sie ihre Thesen und hilft bei der Umsetzung mit ihrem Wörterbuch.