Viele Patienten, insbesondere Kinder und Jugendliche besitzen ein geringes Selbstwertgefühl. Bestärkt durch die Auswirkungen der Corona-Pandemie, Homeschooling, aber auch die Technologisierung unserer Infrastruktur wird Kontaktverhalten nur noch wenig beübt und es fehlt an Erfahrung.

In den letzten Jahren waren unsere Kinder häufig isoliert. Durch fehlenden Kontakt zur eigenen Peergroup, als auch zu erwachsenen außerhalb des eigenen Hausstandes wird Interaktion zu Menschen immer weniger verlangt. Aber auch im alltäglichen Leben wird man mit sozialen Interaktionen nur noch selten konfrontiert. So gibt es inzwischen Selbstbedienungskassen im Supermarkt und in Fastfood Ketten wird per Bedienterminal an einem Computer- und nur noch selten direkt am Menschen an der Kasse bestellt.

Ebenso ist die Anzahl der Freunde und Sozialkontakte von Kindern heutzutage häufig geringer und die Freie Zeiteinteilung von Kindern weniger selbstbestimmt.

Soziale Interaktion gibt einem die Möglichkeit Selbstvertrauen aufzubauen. Allerdings erfordert soziale Interaktion auch eine Menge Selbstvertrauen. Sich trauen, sich mit einem Freund zu verabreden, sich auf eine Uhrzeit und einen Ort festlegen ist für viele Kinder bereits ein großer Schritt.

Auswirkungen von geringen Selbstvertrauen

Ein geringes Selbstvertrauen wirkt sich sowohl bei Erwachsenen als auch bei Kindern in vielen Lebensbereichen aus. Wenn ich mich nicht traue auf andere Menschen zuzugehen, offen zu sprechen, oder in Interaktion zu treten sind viele Anforderungen und Möglichkeiten des alltäglichen Lebens eingeschränkt.

Kinder werden häufig still und ziehen sich zurück. Viele trauen sich nicht, sich im Unterricht zu beteiligen, was sich natürlich auf die Noten und später den Abschluss auswirkt. Zudem treten auch Mobbing Thematiken immer wieder auf.

Kinder mit einem geringen Selbstvertrauen haben häufig keine Freunde, oder nur einen gering ausgeprägten Freundeskreis. Dadurch kann sich soziale Kompetenz nur erschwert entwickeln und das Kind wird von anderen gemieden. Unsichere Kinder vermeiden Herausforderungen und entwickeln ein gering ausgeprägtes Selbstbild, wodurch sie sich dann zusätzlich unterschätzen. Dadurch wird dann der Inner-Drive gehemmt. Zu guter Letzt hat ein geringes Selbstvertrauen einen Zusammenhang mit diversen tiefergehenden Psychischen Erkrankungen (Angststörungen, Depressionen, …).

Einfluss auf die Selbstwirksamkeit

Ein geringes Selbstvertrauen wirkt sich auf die Selbstwirksamkeit, sowie auf die Selbstständigkeit aus. Durch die Hemmung des Inner-Drives werden Wünsche und Bedürfnisse nicht immer angesprochen oder vom Kind selbst vernachlässigt. Klassischerweise sind diese Kinder sehr unsicher und trauen sich nur wenig Leistung oder gar Herausforderung in allen Lebenslagen zu. So schaffen es diese Kinder wenig mit ihrem Körper z.B. auf dem Spielplatz zu experimentieren („Was kann ich eigentlich?“). Durch die fehlende Experimentierfreude wird die Entwicklung gehemmt und die Kinder können ihre eigenen Fähigkeiten nicht realistisch einschätzen, sondern ziehen sich zunehmend zurück. Freude und Erfolg treten durch Hemmung des Inner-Drives weniger auf, was in letzter Instanz zu einer weiteren Isolation oder Flucht ins alleinsein werden kann.

Dieser Einfluss auf die Lebensqualität kann definitiv eine Therapie begründen. Insbesondere in der Ergotherapie geht es immer um Teilhabe. Teilhabe an Aktivitäten, Teilhabe am alltäglichen und auch sozialen Leben und somit auch die Möglichkeit, das Vertrauen zu haben, sich einer Gruppe anzuschließen.

Was macht den Selbstwert aus?

Der Selbstwert wird durch eigen- und fremdbestimmende Faktoren gebildet. Insbesondere die Kinder- und Jugendjahre bestimmen den Selbstwert und die Prägung zu einem hohen oder geringen Selbstvertrauen für das gesamte Leben und sind dadurch besonders wichtig.

Ein erwachsener, der als Kind gelernt hat, das er stark sein darf und viele positive Erfahrungen sammeln durfte hat es deutlich leichter auch später ein gesundes Selbstwertgefühl aufrecht zu erhalten. Daher und auch dadurch das viele Therapiebedürftigen Probleme aufgrund einer Selbstvertrauensproblematik entstehen ist es besonders wichtig, dass Therapeuten Interventionsmöglichkeiten kennen, das Selbstvertrauen und somit die Selbstwirksamkeit und die Vulnerabilität zu stärken.

Das Selbstbild wird bestimmt durch:

–          – Prägung

–          – Inner-Drive, Innerer Dialog

–          – Glaubenssätze

–          – Stärken und Schwächen

–          – Erfolg

–          – Vorbilder

Das Fremdbild wird bestimmt durch:

–          – Kritik und Lob

–          – Respekt von anderen

–          – Wertschätzung

–          – Sympathie, Liebe, Peer-Group

(Diese Listen sind nicht vollständig!)

Mögliche Therapieziele in Bezug auf Selbstwirksamkeit

Da Selbstvertrauen nur schwer messbar ist tun sich viele Therapeut*Innen auf der Suche nach geeigneten Therapiezielen schwer. Messbar wird es z.B. durch das Vertrauen bestimmten Tätigkeiten nachzugehen. Z.B. könnte ein Therapieziel sein, dass sich das Kind in der Schule in jeder Unterrichtsstunde 1x meldet, oder dass sich ein Kind traut ein anderes Kind nach einem gemeinsamen Spiel oder einer Verabredung zu fragen.

Ebenso ist es möglich, dass ein Ziel ist, dass sich das Kind zutraut, eine zeitliche Trennung der Eltern zu tolerieren (z.B. für die Zeit in der Kita)

Wie bestärke ich den Selbstwert?

Den Selbstwert von Kindern in der Therapie zu stärken ist häufig sehr individuell. Es ist immer ratsam den Inner-Drive eines Kindes zu nutzen und durch Nutzung dieses Schwellen zu übertreten. Zudem kann eine externe Figur (z.B. ein Stofftier, oder ein Glücksstein) helfen, sich auf neue Situationen einzulassen. Wichtig zu erwähnen ist, jedes Kind besitzt ein individuelles Tempo, um sich auf neue Settings einzulassen. Es ist nicht ratsam das Kind zu überfordern.

Die Anforderung an das Therapeutische Setting sollte immer so gewählt sein, dass das Kind herausgefordert wird, diese Herausforderung aber grundlegend erreicht wird.

Bei Erfüllung einer Herausforderung hilft es dem Kind zusätzlich konkret zu benennen, was es gerade geschafft hat, anstatt zu loben. (z.B. „Du konntest die Sprossenwand bis ganz nach oben klettern“).

Eine Orientierung der Therapie an den Grundbedürfnissen des Menschen ist ratsam, da die Erfüllung von Grund- und Wachstumsbedürfnissen auch das Selbstvertrauen bestärkt. Als Therapeut*In sollte man sich mit der Bedürfnispyramide und der Arbeit von Maslow zu beschäftigen. Die Eltern sollten in die Therapie einbezogen und angeleitet werden Bedürfnisse konkret zu benennen.

Über den Autor

Levi Hackbarth hat 2016 den Verein Be Social e.V. ins Leben gerufen und ist nach wie vor als 1. Vorsitzender im Namen des Vereins aktiv. Der Verein Be Social e.V. wurde ins Leben gerufen, um Kinder vor Mobbing- und Diskriminierung zu schützen und das Selbstvertrauen dieser zu steigern. Im Verein gibt es eine aktive Seelsorge. Ebenso finden Präventions- und Interventionsangebote, Jugendgruppen und Veranstaltungen statt, um sich auszutauschen.

Seit etwa einem Jahr gibt Levi Hackbarth nun vermehrt Fortbildungen an Schulen für Lehrkräfte und Pädagogen. Da er selbst als Ergotherapeut in einer Praxis tätig ist möchte er nun auch Therapeuten das nötige Know-How für den Umgang mit Mobbing und den dazugehörigen Problematiken geben.

Weitere Informationen:

www.lh-coaching.net

www.be-social.eu

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Immer wieder erzählen Kinder, oder auch die Eltern der Kinder oder Lehrer*innen, dass es in der Schule zu Schwierigkeiten kommt. Ob Beleidigungen, physische Angriffe oder das wegnehmen von Sachen. Die Eltern sind verunsichert und die Kinder wissen mit den Angriffen nicht umzugehen.
Bei vielen Kindern, die von Mobbing betroffen sind, ist klar, dass es ein Problem im Selbstvertrauen gibt. Sie ziehen sich immer mehr zurück, beteiligen sich nicht mehr am Unterricht und trauen sich nicht sich zu melden. Teilweise entstehen Ängste vor der Schule.
Da Mobbing fast immer Auswirkungen auf das Selbstvertrauen- und somit auf die Selbstwirksamkeit des betroffenen haben ist es Aufgabe der Ergotherapie Kinder so weit zu stärken, dass Attacken nicht mehr wirksam sind. Zudem ist es wichtig, die Kinder darin zu bestärken sich wieder am Unterricht beteiligen zu können, ohne Angst vor etwaigen Angriffen oder diffamiert zu werden. Ebenso kann Ergotherapie das Umfeld beraten und umstrukturieren, um Kinder vor dauerhaften Diffamierungen zu schützen.

Qualitätsmerkmale von Mobbing

Die Definition von Mobbing ist nicht ganz klar. Je nach Quelle unterscheidet diese sich stark. Häufig wird in diesem Zusammenhang den Begriff Aggressivität verwiesen, was allerdings auch verschieden interpretiert werden kann. So verstand Selg (1974) Aggression als gerichtete Verhaltensweise, die zur Schädigung eines Organismus, oder eines Organismusurrogats führt. Schule-Markwort (1994, S.16) weist auf den lateinischen Wortstamm „aggredere“ hin. Dies bedeutet:

Herangehen sich zu begeben, sich an jemanden wenden, ihn angehen

Zu gewinnen suchen

  • Zu bestechen suchen
  • Angreifen
  • Unternehmen, beginnen, versuchen, an etwas (Werk) gehen

Aggressionen behalten demnach auch den Aspekt des Zupackens, Herangehens an etwas. Jedoch ist dieser Aspekt auch in der kindlichen Entwicklung wichtig, um sich an neues heranzuwagen, sich die Umwelt anzueignen oder sich von alten Sachen lösen zu können.

Mobbing ist Immer eine Form der Aggression. Jedoch ist nicht jede Aggression Mobbing.

Wirksame Kriterien für Mobbing:

  • Zielgerichtete Aggression gegenüber einer Person (direkt, indirekt, psychisch oder physisch)
  • Mobbingopfer und Täter*innen sind feste Personen
  • Der Zeitraum ist (relativ) langfristig, besteht mindestens ein halbes Jahr

Auswirkungen von Mobbing

Mobbing verläuft häufig in einem Kreislauf. So gibt es den Täter, das Opfer und evtl. noch Mitläufer, Zuschauer, …

Ein Täter wirkt durch zielgerichtete Aktionen auf das Opfer ein, das Opfer reagiert, was den Täter wiederum in seinem Handeln bestärkt weiterzumachen. Häufig reagieren Opfer ängstlich, aggressiv oder verunsichert.

Erfolgt keine Reaktion des Opfers erzielt der Täter keinen Erfolg und es kommt nicht zu Mobbingproblematiken.

Doch wie wirkt sich Mobbing nun auf betroffene, Täter oder gar die gesamte Gruppengemeinschaft (z.B. Schulklasse aus)?

Betroffene von Mobbing können Ängste entwickeln (Schulangst, Schulunlust, Soziale Ängste), ebenso kann es zu körperlichen Beschwerden, wie Kopfschmerz, Bauchschmerz oder Schlafproblematiken kommen. Ein Leistungsabfall ist häufig bemerkbar und das Selbstvertrauen- sowie Selbstwertgefühl und damit auch die Selbstwirksamkeit verringert sich bei permanenten Angriffen. Je nach Persönlichkeit und Intensität der Angriffe kann es zu Depressionen, Suchtverhalten (Alkohol und andere Suchtmittel) kommen. Im Schlimmsten Fall entstehen Suizidgedanken bis einen vollzogenen Suizid.

Das Profil von Täter*innen ist zumeist auch eine unsichere Persönlichkeit. Ein Mobbingopfer nimmt häufig die erste Gelegenheit an selbst zum Täter zu werden, um sich zu schützen.

So haben Mobbingtäter in vielen Fällen ähnliche Profile / Auswirkungen, wie Opfer mit Zusatz von Aggressiv-Dissozialen Verhaltensweise und einer häufigen Ablehnung von Gleichaltrigen.

Bei umfangreicheren Mobbingthematiken wirken sich die Angriffe nicht selten auf eine gesamte Klasse- oder Gruppe aus. So entstehen häufig zerstrittene Lager.

Dadurch resultiert ein Vertrauensverlust gegenüber Lehrkräften und der Peer-Group. Ebenso ist häufig ein Leistungsabfall der gesamten Klasse bedingt durch ein negatives Gruppenklima beobachtbar. Eigenschaften wie Verantwortungsbewusstsein, Zivilcourage und Empathie können durch ständige Unsicherheiten auf allen Seiten nur schwer erlernt werden.

Wie erkenne ich Mobbing?

Mobbing als außenstehender zu erkennen ist nicht immer leicht. Die betroffene Gruppe traut sich nicht immer, sich gegenüber erwachsenen zu outen. Dies erfordert nicht nur viel Mut, sondern auch ein sicheres Vertrauensverhältnis gegenüber Lehrern, Eltern, Therapeuten oder anderen.

Da Angriffe teilweise versteckt und ohne Beisein der Lehrkräfte stattfinden ist auch dies nicht immer direkt erkennbar. Die Auswirkungen lassen sich aber beobachten und sollten bei Verdacht auf Mobbingproblematiken mit den verantwortlichen Lehrkräften besprochen werden. Insbesondere, wenn sich die Kinder an Vertrauenspersonen wenden, sollte man dies ernstnehmen und sich die Situation genau schildern lassen.

Ebenso gibt es versch. Fragebögen, die Schüler*innen ausfüllen können. Entweder direkt auf Mobbingthematiken (Smob-Fragebogen, Beobachtungsprotokolle, Mobbing-Umfrage aus Das Anti-Mobbing-Buch (Beltz-Verlag))

Ebenso gibt es Fragebögen, die Schulängste, sowie die sozialen Stärken und Schwächen von Schülern abfragen (AFS, ALS, SDQ-DEU Fragebogen „Belastende Situationen in der Schule“).

Interventionsmöglichkeiten

Wichtig in der Arbeit mit Kindern ist es zwischen Präventions- und Interventionsangeboten zu unterscheiden. Präventiv sollten Kinder ein sicheres Selbstwertgefühl aufbauen und gehört / ernstgenommen werden, damit die Thematik gar nicht erst entsteht. Zudem kann vorab ein Vertrauenslehrer benannt werden und das Gruppengefühl von Anfang an dahingehend bestärkt werden, dass jeder Schüler so sein darf, wie er ist.

In der Intervention geht es um die Arbeit mit akuten Mobbing-Problematiken. Hierzu kann therapeutisch ein Ziel sein das Selbstvertrauen zu stärken, die Selbstwirksamkeit zu erhöhen und die Interaktionsfähigkeit so weit zu steigern, dass alle Kinder gerne zur Schule gehen und die Chance haben ungestört am Unterricht teilzunehmen. 

Da die betroffenen, aber auch die Täter*innen häufig Schwierigkeiten im Umgang mit dem Selbstvertrauen entwickeln oder haben kann dies ein Ziel für die Therapie sein. Ebenso sind der Leistungsabfall, Konzentrationsschwierigkeiten, Selbstvertrauen, oder andere Auffälligen z.B. das sich ein Kind nicht mehr im Unterricht meldet häufig ein Anliegen der Klienten oder dessen Umfeldes innerhalb der Ergotherapie.

Welche Klienten kommen in die Praxis?

In der Praxis vertreten sind häufig beide Seiten. So kommen Mobbingopfer, als auch Täter in die Praxis mit individuellen Anliegen. Dennoch ist es wichtig im Hinterkopf zu behalten, das auch Mobbing Ursache oder Verstärker für die Kernproblematik und das bestehende Anliegen der Klient*innen sein kann.

Eine Hospitation in der Schule, ein Gespräch mit Lehrer*innen und die Einbeziehung der Eltern kann helfen Aufschluss über die Situation und die logischen therapeutischen Schritte zu geben.

Innerhalb der Schulen gibt es versch. Modelle, die von außenstehenden, aber auch von Lehrkräften durchgeführt werden können. 

Eine Aufgabe der Ergotherapie kann es sein Schüler, Eltern und Lehrkräfte zu beraten. Häufig ist es sinnvoll ein Mobbingtagebuch zu führen, indem der betroffene die Angriffe dokumentiert. Damit hat man zum einen Beweis, den Schulen häufig ernstnehmen, wenn viele Einträge vorhanden sind, zum anderen haben Kinder eine Möglichkeit, sich das Erlebnisse „von der Seele zu schreiben“. Ebenso können Verteidigungsstrategien entwickelt werden. 

Häufig sind genau die Kinder betroffen, die sowieso schon einen Therapiebedarf haben, da diese Kinder eine ohnehin oft geschwächte Selbstwahrnehmung haben.


Über den memole Gastautor

Levi Hackbarth hat 2016 den www.lh-coaching.net

Im Gastartikel von Stefanie Delz berichtet die erfahrene Logopädin über eine der vielen berührenden Momente, in denen Tiere eine “kommunikative Schlüsselrolle” spielen.

Stefanie Delz ist Logopädin, NF!T & MST Therapeutin und Therapeutin für tiergestützte Therapie. Sie lebt mit ihrer 2013 ausgebildeten Therapiebegleithündin Mara: eine intelligente Pudeldame, in der Nähe von Wismar. Aktuell arbeitet Stefanie im Sozialpädiatrischen Zentrum der Uniklinik Rostock. Sie engagiert sich im Netzwerk Unterstützte Kommunikation Mecklenburg-Vorpommern und im Dysphagie Netzwerk Nord. Stefanie ist trotz zahlreicher Fortbildungen immer bereit Neues zu lernen.

 

Wofür steht die Abkürzung SPZ?

Die Abkürzung steht für Sozialpädiatrisches Zentrum/Sozialpädiatrische Zentren.
Diese Zentren sind nach § 119 SGB V eine Sonderform der interdisziplinären ambulanten Krankenbehandlung.
Sie arbeiten ergänzend zu den Praxen von Kinderärzten, Therapeuten und Frühförderstellen. Zurzeit gibt es bundesweit 146 Zentren.

Anfang des 19. Jahrhunderts erkannten Kinderärzte, dass viele Krankheiten und Entwicklungsstörungen auch durch soziale Probleme verursacht oder verstärkt wurden. 1920 gründete sich die „ Deutsche Vereinigung für Säuglings- und Kleinkinderschutz“. Etwa die Hälfte der damals tätigen Kinderärzte war jüdisch. Mit der Machtübernahme der Nationalsozialisten änderte sich die Kinderärztliche Versorgung in Deutschland erheblich.

 

Die oben genannte Vereinigung wurde dann 1948 wiedergegründet und im Verlauf umbenannt in „Deutsche Vereinigung für Gesundheitsfürsorge des Kindesalter“.
Anfang der 1960er Jahre entstand am Münchener Universitätsklinikum eine selbständige „Abteilung für Prohylaktische Pädiatrie“. 1966 wurde die „ Deutsche Gesellschaft für Sozialpädiatrie und Jugendmedizin“ DGSPJ e.V. als Nachfolgerin der Deutschen Vereinigung für die Gesundheitsfürsorge im Kindesalter gegründet . Das Publikationsorgan ist die Zeitschrift „ Kinderärztliche Praxis – Soziale Pädiatrie und Jugendmedizin“.

1968 wurde dann das erste Sozialpädiatrische Zentrum in München als Einrichtung zur interdisziplinären Behandlung von Kindern jeglichen Alters mit Entwicklungsauffälligkeuten gegründet.

Sozialpädiatrie ist also keine weitere Spezialdisziplin der Kinder- und Jugendmedizin. Es ist der Gedanke, über ärztlich- medizinisches Handeln hinaus, dass die verschiedenen Fachgebiete zusammen arbeiten.

Was macht ein SPZ?

Als spezialisierte, medizinische Einrichtung führen SPZ´s Untersuchungen und Behandlungen von Kleinkindern, Kindern und Jugendlichen, also von 0 bis 18 Jahren, durch. Bei Ihnen liegt eine vermutete oder bereits bestätigte Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen und seelischen Entwicklung vor. Nicht nur die
betroffene

Betroffenen Kinder sind im Fokus der Behandlung, die Versorgung erfolgt immer unter Betrachtung des familiären und außerfamiliären Umfeldes. Hierzu gehören z.B. auch Beratung und Anleitung.
Chronisch Kranke und körperlich, geistig oder seelisch behinderte Kinder sollen sich in Richtung von mehr Normalität und Teilhabe entwickeln können. Ziel ist es, dass die Kinder einen möglichst eigenständigen Weg, ihrer Persönlichkeit entsprechend, gehen können.

Die Rahmenbedingungen sind durch die Bundesarbeitsgemeinschaft Sozialpädiatrischer Zentren (BAG SPZ) beschrieben und im „ Alltöttinger Papier“ formuliert.

 

Wer arbeitet im SPZ?

Die Leitung erfolgt durch spezialisierte Kinder – und Jugendmediziner.
Weitere Fachbereiche sind Psychologie, Logopädie, Ergotherapie und Physiotherapie, Heil- und Sozialpädagogen. Unterstützt werden diese durch Mitarbeiter der Kinderkrankenpflege und MTA ´s.
Medizinisch Technische Assistenten (MTAs).

Wer übernimmt die Beauftragung und die Kosten für die Behandlung?

Die Behandlung muss vom einen niedergelassenen Arzt verordnet werden, die Inanspruchnahme ist für gesetzlich Versicherte kostenlos.

Was ist das Besondere?

Die verschiedenen Berufsgruppen arbeiten eng im Team zusammen und sprechen sich bei der Diagnostik und Behandlung ab und koordinieren diese. Neben der medizinischen Herangehensweise wird die Familie und das Umfeld mit berücksichtigt. Familiäre Belastungen oder Stressfaktoren können Auswirkungen auf die Entwicklung der Kinder haben. Die Kinder werden über ihre gesamte Kindheit bis ins Jugendalter betreut.
Ein SPZ versucht als Schnittstelle/ Bindeglied mit anderen ärztlichen, therapeutischen und sozialen Einrichtungen zusammenzuarbeiten die sich mit dem Kind beschäftigen. Dies können Frühförderstellen, Kindergärten, Schule, niedergelassene Therapeuten, Rehakliniken oder auch mal das Jugendamt sein. Dafür reden wir mit den Familien, mit dem Kind und miteinander. So wird versucht, Fachwissen, im Interesse der Kinder, zu bündeln. Nicht nur Defizite und Schwierigkeiten sondern auch Stärken werden gesehen.

Wie ist der Ablauf im SPZ?

Alle in einem SPZ vorgestellten Kinder und Jugendlichen werden zunächst ärztlich oder psychologisch vorgestellt. Dabei wird der Vorstellungsanlass geklärt, Fragen und Sorgen besprochen. Auch der bisherige Entwicklungsweg wird angeschaut. Im Verlauf erfolgen weitere Untersuchungen je nach Fragestellung. Am Ende des diagnostischen Prozesses werden Empfehlungen ausgesprochen z.B. zu Therapien, Medikamenten, Hilfsmittelversorgungen und ggf. Rehabilitation. Dazu können auch Entscheidungen über die Wahl des Kindergartens oder der Schule gehören. Bei Bedarf werden Möglichkeiten der Unterstützung durch das Jugendamt oder Versorgungsleistungen geklärt.
Je nach Ergebnis der Eingangsdiagnostik können Beratungen oder Termine zur Verlaufsdiagnostik vereinbart werden.
Bei Bedarf werden Familien über einen längeren Zeitraum begleitet.

Um die Arbeit des SPZs mit den Krankenkassen abrechnen zu können benötigt man einen Überweisungsschein. Alle Leistungen der verschiedenen Mitarbeiter sind damit gedeckt. Es können dann auch Heil- und Hilfsmittel oder Medikamente verordnet werden.

Judith Hopf ist Sport- und Ergotherapeutin und arbeitet in Essen in einer Praxis mit dem Schwerpunkt Pädiatrie und Psychiatrie . Im memole Interview erzählt sie auf welchen Umwegen sie zur Ergotherapie kam und was sie bei MIT HERZ & HOPF 2021 vorhat.

Ihre Links

Du erreichst sie für Fragen hier

Mail: info@herz-hopf.de
Instagram: @mit_herz_und_hopf

 

Schau dir hier das Interview mit Judith an.

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Im Gastartikel von Stefanie Delz berichtet die erfahrene Logopädin über eine der vielen berührenden Momente, in denen Tiere eine “kommunikative Schlüsselrolle” spielen.

Stefanie Delz ist Logopädin, NF!T & MST Therapeutin und Therapeutin für tiergestützte Therapie. Sie lebt mit ihrer 2013 ausgebildeten Therapiebegleithündin Mara: eine intelligente Pudeldame, in der Nähe von Wismar. Aktuell arbeitet Stefanie im Sozialpädiatrischen Zentrum der Uniklinik Rostock. Sie engagiert sich im Netzwerk Unterstützte Kommunikation Mecklenburg-Vorpommern und im Dysphagie Netzwerk Nord. Stefanie ist trotz zahlreicher Fortbildungen immer bereit Neues zu lernen.

Kann ein Pudel sprechen?

Nein, nicht so wie wir es kennen. Selbst ein nicht ausgebildeter Hund kann eine große Resonanz bei eingeschränkten Menschen hervorrufen. Als ich mit meiner jungen Pudel Hündin die Ausbildung zur tiergestützten Therapie begonnen hatte, durfte Sie mich bereits begleiten. Wir waren in einer geriatrischen Einrichtung (Alten- und Pflegeheim). Dort sprach mich eine Mitarbeiterin an, ob ich mir mal Ihren Vater ansehen könnte. Sie war sehr besorgt um Ihn, denn er war erst seit kurzem dort und sprach mit niemanden. Auch die Tochter fand keinen Kontakt mehr zu ihm und war sehr traurig.

Ein hoffnungsloser Fall

Also ging ich zu ihm. Er lag im Bett und auch ich konnte ihn nicht „erreichen“. Weder durch das Suchen des Blickkontaktes, durch Ansprache und Singen noch durch vorsichtigen Körperkontakt. Es war als wäre er in seiner eigenen Welt „gefangen“. Ich versprach der Tochter noch einmal wiederzukommen. Dann brachte ich Mara mit.

Mara nimmt Kontakt auf

Hr. M. saß an der Bettkante und starrte reglos auf das Frühstückstablett vor ihm. Ich setzte mich zu ihm und begrüßte ihn. Wie erwartet erhielt ich keine Reaktion. Nach einiger Zeit realisierte er die Anwesenheit des Hundes. Er streichelte schweigend den Kopf von Mara. Ihr weiches, lockiges Fell zauberte ihm ein Lächeln ins Gesicht. Dann sah ich, wie sein Blick das unberührte Marmeladenbrot fixierte. Nun gab es zwei Möglichkeiten. Er würde beginnen zu frühstücken oder, was ich ahnte, dem Hund das Marmeladenbrot geben. Ich sprach ihn an, und sagte, dass das Marmeladenbrot gut für ihn, aber nicht für den Hund sei. Darauf hin schaute der Herr mich das erste Mal wirklich an. Ich sagte, das es etwas geben würde bei seinen Frühstückssachen das sich besser eignen würde. Darauf suchte er das Tablett ab und sein Blick blieb an einer Banane hängen. Ich bestätigte ihm, dass dies in Ordnung wäre. Er nahm die Banane, schälte Sie eigenständig und brach für den Hund ein Stückchen ab. Mara nahm dies brav und vorsichtig an. Für mich eigentlich unerwartet, denn mein Hund mag Bananen sonst nicht. Aber alle schienen zufrieden. Nach einer Weile verabschiedeten wir uns von Hr. M. und ich berichtete der Tochter von dem positiven Treffen. Sie freute sich darüber und bat mich wiederzukommen. Ergebnis offen sagte ich zu. In der darauffolgenden Woche berichtete die Tochter mir, das ihr Vater friedlich verstorben war.

Warum tiergestützten Therapie deine Therapieergebnisse verbessert

Dieses Erlebnis bestätigte meine Entscheidung zur tiergestützten Therapie. Mittlerweile ist Mara eine erfahrene Co-Therapeutin und hat nicht nur geriatrischen, sondern auch zahlreichen Kindern in der interdisziplinären Frühförderung Mut gemacht und Ihnen eine Brücke in die Kommunikation gebaut.
Wir haben 2013 die Therapiehundeausbildung erfolgreich absolviert und sind ein eingespieltes Team. Zusammen haben wir viele schöne und bewegende Momente mit großen und kleinen Patienten erlebt.

Große Unterschiede zwischen den Ausbildungen

Vielen Kolleg*innen ist die feine, aber wichtige Unterscheidung von tiergestützter Therapie, tiergestützter Pädagogik und tiergestützter Intervention nicht bewusst. Dadurch können Missverständnisse auch gegenüber Ärzt*innen, Patien*innen und Kostenträgern entstehen.

Deine Meinung ist gefragt, liebe memole Leser*in!

Wir überlegen einen Onlinekurs über eben die Differenzierung zu produzieren. Du lernst darin:
– Den Unterschied zwischen tiergestützter Therapie, tiergestützter Pädagogik und tiergestützter Intervention kennen
– Welche Tiere sich für welchen (Therapie)bereich eignen.
– Was die Voraussetzungen bei Mensch und Tier für eine Ausbildung in tiergestützter Therapie/ tiergestützter Pädagogik/ tiergestützter Intervention sind.
– Welche positiven Effekte eine Begleitung durch ein Tier in der Therapie haben kann.

Bitte nimm dir kurz für unsere Mini-Umfrage mit 4 Fragen Zeit. Vielen herzlichen Dank! (Die Frist ist abgelaufen.)

In diesem memole Interview erfährst du, wie Logopädin Christine Bieh zu ihrer Ausbildung gekommen ist und warum sie mit dem Weiterbilden einfach nicht aufhört.

memole Interview mit Dozentin Christine Bieh

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Shownotes:

Hier geht es direkt zum Kurs von Logopädin und memole Dozentin Christine.

Was sind deine Fortbildungthemen für das Jahr 2019? Zu welchen Themen würdest du dich gerne weiterbilden?

Im Gründungsjahr 2018 sind schon einige Kurse in unserer Online-Akademie erschienen. Gestartet sind wir im Januar mit den beiden Kursprototypen Kurs Eins Neurofunktions!therapie nach Elke Rogge und der Ronnie Gardiner Methode, Kurs Zwei mit Ronnie Gardiner und Stefanie Lockau geb. Riedelbauch. Diese Kurse enthielten zwar schon die memole Zertifikate, aber noch keine nennenswerten Videos und maximal einen Audiobeitrag.

Die beiden neuen Kurse

Durch das Feedback der zahlreichen Nutzer der ersten Kurse konnten wir bereits die nächsten beiden Kurse noch besser gestalten. Nämlich nach euren Wünschen! Es sind die Kurse

Diese Kurse enthalten

  • ein ausführliches Kursskript
  • einen Download (z.B. ein hochwertiger neuer Anamnesebogen oder Übungsblätter)
  • bis zu 9 Videos, in denen Inhalte, Techniken oder Hilfsmittel gezeigt und erklärt werden
  • bis zu 5 Audios unter anderem mit Hörbeispielen
  • viele Schaubilder mit ausführlichen Erklärungen

Die nächsten vier Kurse, die noch in diesem Jahr veröffentlicht werden, haben die Inhalte

  1. Musiktherapie
  2. Einsatz von Sketchnotes in der Therapie
  3. Kindliche Sprachdiagnostik
  4. AfSP

Wenn du über die Veröffentlichung dieser Kurse informiert werden möchtest, kannst du dich hier für die memole-Post eintragen. Vielleicht gibt es sogar ein Frühbucher-Angebot.☺️

Welche Themen interessieren dich darüber hinaus?

Was möchtest du gerne in einem Online-Kurs lernen?

  • welche Themengebiete interessieren dich ganz persönlich?
  • welche Methoden, Theorien oder Ansätze?
  • welche Originale möchtest du -zumindest in Form eines Online-Kurses- unbedingt noch mal kennenlernen?

Und auf welche Art möchtest du es am liebsten lernen?

  • Ein Kurs, unterteilt in Module und Lektionen, so wie es aktuell ist
  • oder lieber ein ausführliches Interview mit einer/m Expert*in?
  • Oder doch ganz anders?

Schreib mir gerne persönlich deine Vorschläge und Ideen, dann werde ich versuchen sie in die Planung miteinzubeziehen!

Julia ist Berufsanfängerin und fragte mich kürzlich, ob sie denn jetzt zwingend einen „Fachtherapeuten machen” müßte, um in der Arbeitswelt ihrer neurologischen Klinik bestehen zu können. Den Titel „Fachtherapeutin“ zu tragen fand sie cool. Ich habe mir das mal etwas gründlicher angeschaut.

Viele Fortbildungsangebote für Therapeuten

In Deutschland gibt es eine große Anzahl an Fortbildungsinstituten. Einige bestehen schon seit Jahren und behaupten sich auf dem Markt mit vielseitigen Angeboten. Andere kommen neu dazu und es gibt auch Akademien die schließen, da sie möglicherweise ihre Zielgruppe nicht erfolgreich erreicht haben. Die Titel der Weiterbildungen sind sehr unterschiedlich gestaltet. Da ist häufig gar nicht klar, was man von dem Seminar erwarten kann. In letzter Zeit werden immer wieder Fortbildungen „Fachtherapeut/in XY“ genannt.

Die Fachtherapeutin/ der Fachtherapeut

Der Titel erweckt die Erwartung, dass es sich hier um eine besonders hochwertige und umfangreiche Aus- oder Weiterbildung handelt. Möglicherweise qualifiziert sich der Teilnehmer dazu neue Positionen mit der Krankenkasse abrechnen zu können? Leider ist es nicht so. Der Name „Fachtherapeut/in“ ist ein ungeschützter Begriff. Jede Akademie kann jede beliebige Fortbildung so nennen! Weder ein bestimmter Stundenumfang, noch die Qualifikation der Dozenten oder eine mögliche Abschlussprüfung sind bindend.

Die beste 8-Schritte-Prüfung für deine Weiterbildung

Da lohnt es sich einen genauen Blick auf die Daten der Fortbildungen mit dem Titel „Fachtherapeut/in“ zu werfen

  1. Welche Dozentinnen und Dozenten gestalten die Inhalte der Veranstaltung? Warum sind diese gerade besondere Experten?
  2. Was sind die genauen Inhalte der Veranstaltung?
  3. Wie werden die Inhalte vorgetragen?  Ist es ein Vortrag, ein Online-Kurs, ein Hands-on-Workshop?
  4. Gibt es verbindliche Informationen über die zeitliche Verteilung der Unterrichtseinheiten? Z.B. an welchen Wochenende wo/ wann /wie lange?
  5. Wie wirst du beim Lernen unterstützt? Welche anderen Lernmittel werden dir zur Verfügung gestellt? Unterstützen dich die Dozenten auch in der Zeit zwischen den Veranstaltungen?
  6. Wo findet die Veranstaltung statt? Ist es praktisch dorthin zu reisen? Wo kann ich übernachten?
  7. Wieviel kostet die Fortbildung? Wann ist der Betrag fällig? Kann ich in Raten zahlen? Kann ich meinen Bildungsgutschein anwenden?
  8. Wieviele Fortbildungspunkte gibt es?

Die praktische Übersicht über Ausbildungsangebote zur Fachtherapeutin /zum Fachtherapeut (Download)

In der folgenden Übersicht habe ich die viele Informationen über die „Fachtherapeuten“ zusammengetragen (Stand März 2018).

Fachtherapeuten im Gesundheitswesen 2018

Fachtherapeuten in der Logopädie, Ergotherapie und Physiohterapie. Wichtige Faktoren und Eckdaten zusammengefasst von memole®

Vielleicht weckt ja ein Angebot dein Interesse und du entscheidest dich doch, vielleicht doch auch wegen eines „schönen Titels“ für eine Weiterbildung zum Fachtherapeuten /zur Fachtherapeutin? Oder du hast Ergänzungen zum Text oder zu Übersicht?

Dann schreib mir gerne!

Der Fortbildungsmarkt verändert sich und es gibt viele Fortbildungsneuigkeiten! ✅Zum einen erfinden tolle Dozentinnen und Dozenten neue Therapiemethoden und Therapiekonzepte. Zum anderen werden langerprobte Methoden -nach zahlreichen und gründlichen Revisionsschleifen- verändert und das Therapiematerial neu aufgelegt ?. Nach ein paar Jahren sind häufig allein schon einige Design-Updates nötig. Aber auch inhaltliche Anpassungen und Aktualisierungen sind wichtig!

Aktuelle Inhalte bei memole®!

In der memole® Online-Akademie für Logopäden/ Logopädinnen, Ergotherapeuten/ Ergotherapeutinnen und Physiotherapeuten/ Physiotherapeutinnen bekommst du frisch aufbereitete Inhalte. Natürlich sind einige Konzepte -wie das NF!T Konzept von Elke Rogge- schon viele Jahre alt. Die Inhalte der live Seminare und der Skripte, die dort verteilt werden sind häufig schon mehrere Jahre alt. Auf memole® findest du dagegen aktuell angepasste Inhalte, akutelle Therapiebeispiel oder veränderte Skriptinhalte. Auch die Therapiefotos und Therapievideos aktueller. Da macht das Ansehen gleich viel mehr Spaß!?

Bei memole ist die Aktualität der Inhalte sehr wichtig!

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